Juso-Chef: "Gesundheitsfonds wird nicht wirklich gebraucht"
Dortmund (ddp). Der Widerstand gegen den von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) geplanten Gesundheitsfonds wächst auch in ihrer eigenen Partei. «Der Fonds wird nicht wirklich gebraucht», sagte Juso-Chef Björn Böhning den Dortmunder «Ruhr Nachrichten» (Dienstagausgabe). «Die Frage ist, ob wir uns ein 'Hartz V' organisieren wollen, oder den Beitragseinzug bei den Krankenkassen lassen, wo er funktioniert», sagte Böhning. Zudem gelte es, die so genannte kleine Kopfpauschale durch «Verbreiterung der Säulen der Finanzierung» zu verhindern. «Da ist noch Musik drin», sagte der Chef des SPD-Nachwuchses. Nach den Plänen der großen Koalition sollen die Krankenkassenbeiträge künftig über einen Gesundheitsfonds eingezogen und an die Kassen verteilt werden.
Quelle: Netdoctor
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