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  #1  
Alt 27.09.2006, 07:17
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.994
Standard Hubert Hüppe MdB als Mitglied des Lebenshilfe-Bundesvorstands bestätigt

Hubert Hüppe MdB als Mitglied des Lebenshilfe-Bundesvorstands bestätigt


Der Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe ist am Wochenende als
stimmmberechtigtes Mitglied des Bundesvorstandes der Lebenshilfe für
Menschen mit geistiger Behinderung bestätigt worden.

Einstimmig votierten die Delegierten in Marburg für die Kooptierung des
CDU-Politikers, der auch Behindertenbeauftragter der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist. "Ich freue mich über diesen
Vertrauensbeweis", so Hüppe, der bereits seit 2005 dem Vorstand der
Bundesvereinigung Lebenshilfe angehört.

"Gerade Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung brauchen
Fürsprecher", hebt Hubert Hüppe hervor. Seine Rolle versteht er nicht
als Lobbyist: "Angesichts der anstehenden Reformen zur Sicherung unseres
Sozialsystems ist es gut, wenn wir den Sachverstand der Betroffenen und
Ihrer Angehörigen einbinden. Sie sind Experten in eigenener Sache."

Pressemitteilung von Hubert Hüppe
25. September 2006
__________________
... schön Dich zu lesen ...


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  #2  
Alt 27.09.2006, 08:57
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
Standard

dann wollen wir hoffen das er seine arbeit gut macht,viel erfolg zum wohle des behinderten wünsche ich
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  #3  
Alt 27.09.2006, 09:35
Nancy
 
Beiträge: n/a
Standard

Hallo,


Herr Hüppe im Vorstand der Lebenshilfe ist hoffentlich bald von großem Vorteil zugunsten der Behinderten.


LG
Nancy
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  #4  
Alt 27.09.2006, 13:25
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.994
Standard

Hallo,

Herr Hüppe war schon im Bundesvorstand und wurde bestätigt = wieder gewählt.

Er wird seine wertvolle Arbeit also fortsetzen können.

LG

Mary
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  #5  
Alt 27.09.2006, 14:23
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.994
Standard

Hier einmal ohne weiteren Kommentar die offiziellen Glückwünsche des Teams von Netzwerk behindertes Kind.de an Herrn Hüppe:

Zitat:
Sehr geehrter Herr Hüppe,

ich freue mich, Ihnen heute im Namen unseres gesamten Teams von Netzwerk behindertes Kind.de unsere besten Wünsche zu Ihrer neuen Amtsperiode im Bundesvorstand der Lebenshilfe übermitteln zu dürfen.

Wir freuen uns, dass Sie somit Ihre wertvolle Arbeit fortsetzen können.

In den vergangenen Jahren wurde viel erreicht. Dennoch ist es wichtig, auch weiterhin daran mitzuwirken, dass Menschen mit Behinderung weiter integriert werden und ihnen ein Leben in größtmöglicher Selbstbestimmung und Eigenverantwortung ermöglicht wird. Betreutes Wohnen sollte daher weiterhin gefördert werden. Die Sedierung von Bewohnern in Wohnheimen sollte geächtet werden, wenn diese Ruhigstellung einzig und allein des geringeren Arbeitsaufwandes dienlich ist.

Des Weiteren bestehen wohl auch immer noch Mängel an den Förderschulen - zum einen im Betreuungsschlüssel, zum anderen aber auch, weil die Assistenz in der Grundpflege nicht immer gegeben ist.

"Was Hänschen nicht lernt, ..." Dieses Sprichwort ist ja allgemein bekannt. Gerade in den Förderschulen ist daher auch ein besonderer Augenmerk darauf zu richten, dass die Kinder von Anfang an angeleitet werden. Diese Anleitung darf bei der Körperhygiene (wie Händewaschen und Zähneputzen) nicht fehlen.

Ständige Wiederholung sind hier von klein auf wichtig und tragen nicht zur zum Wohlbefinden der Kinder bei, sondern senken gleichzeitig die Kosten für die Solidargemeinschaft und tragen dazu ganz erheblich zu der Integration von Menschen mit Behinderung bei.

Gesunde Zähne und ein sauberes, gepflegtes Äußeres sind für eine solche Integration sehr wichtig. Baut es doch auch Vorurteile der Gesellschaft in erheblichem Maße ab.

Eine gute Zahngesundheit entlastet definitiv die Solidargemeinschaft. Zahnbehandlungen, bei behinderten Kindern oft mit größerem Aufwand (wie z. B. Vollnarkosen) verbunden, könnten so zum Beispiel vermieden werden. Schlechte Zähne ziehen zudem weitere Erkrankungen nach sich und verursachen also neben der körperlichen Beeinträchtigung auch zu weiteren Kosten für die Sozialversicherungen.

Somit ist also gerade im Umbau unseres Sozialstaates auch wichtig, durch gezielte Prävention langfristig Kosten zu senken und gleichzeitig den besonderen Bedürfnissen der Menschen mit Behinderung nachzukommen.

Wir hoffen, Ihre Arbeit durch unsere konstruktiven Anregungen befruchtet zu haben.

Ich erlaube mir, diesen Brief an Sie in unserem Forum im Thema zu Ihrer Pressemitteilung "Hubert Hüppe MdB als Mitglied des Lebenshilfe-Bundesvorstands bestätigt" zu veröffentlichen und verbleibe

Mit den besten Wünschen

Marianne Gührke
Netzwerk behindertes Kind.de
Teammitglied

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  #6  
Alt 29.09.2006, 14:36
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.994
Standard

Hallo,

für all diejenigen, die dieses Thema beobachten, sei der Vollständigkeit halber kurz erwähnt, dass sich Herr Hüppe heute per Email für die freundlichen Glückwünsche und Anregungen bedankt hat.

Ich persönlich würde mich sehr freuen, wenn ich zukünftig keine Berichte mehr von sedierten Heimbewohnern lesen müsste, wenn in den Förderschulen auch Raum für die Assistenz in der Grundpflege, insbesondere der Zahnpflege (schließlich frühstücken die Kids dort und nehmen auch ihr Mittagessen dort ein - das sind also 2 von 3 Hauptmahlzeiten !!!) geschaffen würde.

Es sind wichtige Themen die zudem die Grundbedürfnisse von Menschen mit Behinderung betreffen und gleichzeitig auch noch die Solidargemeinschaft entlasten.

LG

Mary
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  #7  
Alt 29.09.2006, 15:57
Nancy
 
Beiträge: n/a
Standard

Würde auch sehr begrüßen, wenn zumindest die Grundpflege in Einrichtungen gewährleistet würde.

Noch spricht leider - zumindest hier aus unserem Gebiet - sehr dagegen.


Nun, die Hoffnung stirbt zuletzt und ich hoffe doch sehr, daß Menschen, die sich leider nicht selbstständig pflegen können, in diesem Punkt Unterstützung bekommen.


LG
Nancy
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