Tandem-Woche in Hamburg und Umgebung.
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Berlin (kobinet) Vom 1. bis 9. September bietet die bundesweite Tandem-Woche Gelegenheit, Hamburg und das Umland der Hafenstadt zu erkunden. 50 Sportlerinnen und Sportler werden auf sechs Touren knapp 400 Kilometer bewältigen.
Gastgeber sind der Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg (BSVH) und der Hamburger Tandemclub Weiße Speiche. "Wir möchten Hamburgs Bürger ermutigen, sich ehrenamtlich für ihre blinden und sehbehinderten Mitmenschen einzusetzen”, sagte BSVH-Vorsitzende Petra Meyer aus diesem Anlass. "Das Tandem steht für ein gelungenes Miteinander. Behinderte und nichtbehinderte Menschen genießen gemeinsam ihre Freizeit. Sie kommen nur gemeinsam voran.”
Das bestätigt auch Ernst Ullrich Staniullo. Er ist Mitbegründer und Touren-Organisator der Weißen Speiche. "Unsere Piloten haben kein Helfer-Syndrom, sondern Spaß an der Sache”, weiß Staniullo. Er holte die Tandem-Freizeit nach Hamburg. Zu den Highlights der Woche gehören eine von der von der Hamburger Polizei eskortierte Fahrt über die Reeperbahn und durch die Alt- und Speicherstadt sowie ein Besuch der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.
"Integration kann so einfach sein”, meinte Petra Meyer. Noch viel mehr blinde und sehbehinderte Menschen wollten an den Touren teilnehmen, doch sie fanden keine Begleitperson. Ernst Ullrich Staniullo kennt das Problem: "Manchmal muss ich für unsere Touren noch sechs zusätzliche Piloten organisieren. Bis ich die zusammen hab, muss ich lang telefonieren.” Der Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg ruft dazu auf, sich in Vereinen wie der Weißen Speiche zu engagieren. Gleichzeitig macht er darauf aufmerksam, dass Integration im Alltag beginnt. sch