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  #1  
Alt 10.10.2007, 21:37
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
Standard Was behindert Arbeit?.

Was behindert Arbeit?.




Berlin (kobinet) "Was behindert Arbeit?" - Teilhabe der Menschen mit Behinderungen auf dem Arbeitsmarkt weiterentwickeln, so lautet der Titel eines Kongresses, der heute von der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in Berlin von 12.00 - 18.00 im Sitzungssaal der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Reichstag stattfindet.

Im ersten Themenblock des Kongresses geht es zum einen um die Schnittstelle Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) - allgemeiner Arbeitsmarkt. Zum anderen soll der Frage nachgegangen werden, wie interessante Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen außerhalb des allgemeinen Arbeitsmarktes ermöglicht werden können. Welche Veränderungen muss es geben, um behinderte Menschen besser auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt einzubinden? Welche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es für Werkstattbeschäftigte?

Im zweiten Themenblock soll der Bereich außerhalb der WfbM und der Schnittstelle Werkstatt - allgemeiner Arbeitsmarkt in den Fokus gerückt werden. Trotz des wirtschaftlichen Aufschwungs und der allgemein sinkenden Arbeitslosenzahlen profitieren schwerbehinderte Menschen noch zu wenig von dieser positiven Entwicklung. Wie muss Vermittlung gestaltet werden, um mehr Vermittlungserfolge zu erzielen? Wie kann der Verbleib behinderter Arbeitnehmer in Arbeitsverhältnissen nachhaltig gesichert werden? omp
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  #2  
Alt 11.10.2007, 00:16
Benutzerbild von Flipy
Flipy Flipy ist offline
Teammitglied - Ansprechpartner für Fragen zum Sozialrecht
 
Registriert seit: 01.04.2005
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.195
Standard

ENBEKA war durch mich vertreten.
Ich habe mich mit einigen unterhalten, darunter eine Arbeitsgemeinschaft (Arbeitslosengeld 2) aus Potzdam und einigen mehr.
Meine Wortmeldung wurde von Herrn Hübbe kommentiert. "Das ist, was mich und meinen Sohn auch betrifft." Er hat sich für den Gedanken bedankt. Auch von anderen bekam ich positive Rückmeldungen. Habe mit der
ARGE Potzdam kontakte geknüpft. War mit den beiden Frauen deanach noch auf der Kuppel.
Dann bin ich mit meinem chef nach Hamburg zurückgefahren.

Flipy
__________________
Ich bin der Ansprechpartner für Fragen zum Sozialrecht. Ich kann Hinweise geben, aber für eine Rechtsberatung sucht bitte einen Anwalt Eures Vertrauens auf.

Hemingway hat einmal gesagt:"Es gibt kein Problem, dass man nicht mit einem doppelten Scotch lösen kann", und dann hat er sich erschossen. (DmVgGzP)
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  #3  
Alt 11.10.2007, 19:24
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.994
Standard

Zitat:
Zitat von Flipy
ENBEKA war durch mich vertreten.
Ich habe mich mit einigen unterhalten, darunter eine Arbeitsgemeinschaft (Arbeitslosengeld 2) aus Potzdam und einigen mehr.
Meine Wortmeldung wurde von Herrn Hübbe kommentiert. "Das ist, was mich und meinen Sohn auch betrifft." Er hat sich für den Gedanken bedankt. Auch von anderen bekam ich positive Rückmeldungen. Habe mit der
ARGE Potzdam kontakte geknüpft. War mit den beiden Frauen deanach noch auf der Kuppel.
Dann bin ich mit meinem chef nach Hamburg zurückgefahren.

Flipy

Lieber Flipy,

hier an dieser Stelle noch einmal einen ganz lieben Dank für Dein Engagement!

LG

Mary
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... schön Dich zu lesen ...


Hiermit untersage ich ausdrücklich aus datenschutzrechtlichen Gründen, mich als Kontakt in Netzwerken wie Facebook anzugeben! Bitte wahrt meine Persönlichkeitsrechte und die Bestimmungen des deutschen Datenschutzrechts. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, dem empfehle ich z. B. den
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  #4  
Alt 11.10.2007, 19:24
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.994
Standard Pressemitteilung vom 11.10.2007 - Herr Hüppe

Hüppe: Teilhabe der Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben muss
vorangetrieben werden


Anlässlich des Kongresses der CDU/CSU-Bundestagsfraktion „Was behindert
Arbeit? Teilhabe der Menschen mit Behinderungen weiterentwickeln“,
erklärt der Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Belange
der Menschen mit Behinderungen, Hubert Hüppe MdB:

Der Kongress „Was behindert Arbeit?“ hat gezeigt, wie wichtig das Thema
„Teilhabe der Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben“ ist. Die
enorme Resonanz mit über 400 Teilnehmern, unter ihnen der Vorsitzende
der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Volker Kauder und der Bundestagspräsident
Dr. Norbert Lammert, spiegelt, die Aktualität und Brisanz des Themas wider.

Die gestrige Veranstaltung hat einen Überblick über die Problembereiche
und möglichen Lösungsansätze geschaffen.

Mehr Menschen mit Behinderungen sollen die Möglichkeit haben, außerhalb
von Werkstätten für behinderte Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt
tätig zu sein. Hierfür müssen die richtigen Rahmenbedingungen geschaffen
werden. Einig waren sich die Teilnehmer darüber, dass vom Kindergarten
an mehr für das selbstverständliche Miteinander von Menschen mit und
ohne Behinderung getan werden muss. Viele beschäftigungshemmende
Vorbehalte können dann erst gar nicht entstehen. Darüber hinaus ist es
wichtig, dass behinderte Menschen bereits in der Schule praktische
Erfahrungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt sammeln und später eine
individuelle Berufsberatung erfolgt. Klar ist auch, dass für die meisten
Werkstattbeschäftigten eine Form von Unterstützung und Begleitung
notwendig ist, damit eine Beschäftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt
ermöglicht werden und erhalten bleiben kann.

Das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales erarbeitete Konzept
einer unterstützen Beschäftigung entspricht vom Grundsatz her diesem
Ansatz. Insbesondere vonseiten der Integrationsfachdienste wurde eine
längere Dauer der Begleitung angeregt. Modelle wie das „Persönliche
Budget für Arbeit“ oder Integrationsprojekte zeigen, das viel mehr
Teilhabe in einer gemeinsamen Arbeitswelt möglich ist. Der
Rechtsanspruch auf das Persönliche Budget ab 2008 nach dem neunten
Sozialgesetzbuch kann verstärkt zu Beschäftigungschancen auf dem
allgemeinen Arbeitsmarkt führen, z.B. durch die Beauftragung von
Integrationsfachdiensten. Hier ist es wichtig, von Anfang an die
Entwicklungen zu beobachten und zu begleiten.

Ebenso muss überlegt werden, wie Eingangsverfahren und
Berufsbildungsbereich der Werkstätten für behinderte Menschen
weiterentwickelt werden können, um mehr Bezug zum allgemeinen
Arbeitsmarkt zu schaffen.

Deutlich wurde, dass ein Arbeitsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt
nicht dazu führen darf, dass Werkstattbeschäftigte gegenüber einer
Tätigkeit in der Werkstatt für behinderte Menschen soziale Nachteile
erleiden.

Werkstätten für behinderte Menschen werden weiterhin einen Auftrag zur
Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen haben.

Trotz des wirtschaftlichen Aufschwungs und der allgemein sinkenden
Arbeitslosenzahlen profitieren Menschen mit Behinderungen bisher noch zu
wenig von diesem positiven Trend. Die Zahl der Arbeitslosen insgesamt
geht zwar zurück, die Werte bei schwerbehinderten Arbeitslosen bleiben
aber deutlich hinter den allgemeinen Zahlen zurück. Im September 2007
waren insgesamt 16,4 Prozent weniger Menschen arbeitslos als noch im
September 2006. Die Zahl der schwerbehinderten Arbeitslosen hat sich in
diesem Zeitraum aber nur um 9,8 Prozent verringert.

In diesem Zusammenhang stehen Strukturen und Vermittlungsinstrumente der
Bundesagentur für Arbeit (BA) in der Kritik. Die häufig wechselnden
Berater in den Agenturen vor Ort, sowie das fehlende Fachwissen der
Mitarbeiter in den Agenturen und in den Arbeitsgemeinschaften (ARGE)
erschwert und demotiviert viele behinderten Arbeitnehmer bei der Suche
nach einer neuen Beschäftigungsmöglichkeit. Es muss überlegt werden, wie
strukturelle Änderungen der BA aussehen müssen, um effektivere
Vermittlungsarbeit leisten zu können.

Deutlich wurde, dass es dabei regionale Unterschiede gibt, die daraufhin
deuten, dass im Bereich der Vermittlung unterschiedliche Instrumentarien
angewendet werden.
Als erfolgreich zeigt sich die Arbeit einer ARGE in Hamburg, die sich
seit dem letzten Jahr ausschließlich auf die Beratung und Vermittlung
behinderter Arbeitsloser konzentriert.

Die Situation der Integrationsfachdienste, die Finanzierung der
Ausgleichsabgabe sowie der Zurückhaltung seitens vieler Arbeitgeber
Menschen mit Behinderungen zu beschäftigen, sind Themen, die weiterhin
einer intensiven Diskussion bedürfen, um Vermittlungshemmnisse
aufzubrechen und lösen zu können.

Ein positives Beispiel stellen zwei – auf dem Podium vertretenen -
deutschen Großunternehmen dar, die mithilfe der Integrationsvereinbarung
und des Betrieblichen Eingliederungsmanagements es ermöglichen können,
Arbeitnehmer mit Behinderungen den Verbleib im Unternehmen durch
individuelle Beratung und Präventionsmaßnahmen zu sichern.
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  #5  
Alt 12.10.2007, 22:39
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Flipy Flipy ist offline
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ich hatte vorgestern (und auch heute auf dem Grundsatzprogramm der Nord-CDU) jeweils eine Wortmeldung.

Heute wurde ich von Herrn Wulff (minister niedersachsen) u.a, vorgestern von Hübbe u.a. für meine Wortmeldung gelobt. Er hat Churchill zitiert. (Wulff)

Bis dann
flipy
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Hemingway hat einmal gesagt:"Es gibt kein Problem, dass man nicht mit einem doppelten Scotch lösen kann", und dann hat er sich erschossen. (DmVgGzP)

Geändert von Flipy (12.10.2007 um 22:41 Uhr).
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  #6  
Alt 12.10.2007, 22:45
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
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klasse flipy und danke das du da warst.
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  #7  
Alt 12.10.2007, 22:47
Benutzerbild von Flipy
Flipy Flipy ist offline
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Der Saal war hoffnungslos überfüllt. mit 100 gerechnet, 500 waren da.
Hat ein großes Echo ausgelöst und fortsetzung wird wohl folgen.

flipy
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  #8  
Alt 19.10.2007, 14:56
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
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Hallo,

bekam heute die Bilder vom Kongress.

Hier für alle, die es interessiert. Habe bei sooo vielen Köpfen unseren Flipy aber nicht finden können ...

Bilder vom Kongress

LG

Mary
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  #9  
Alt 21.10.2007, 10:35
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Flipy Flipy ist offline
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ich habe mich auch nicht entdeckt
flipy
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  #10  
Alt 21.10.2007, 10:49
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
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Beiträge: 10.994
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Hallo Flipy,

bei so vielen Leuten auch kein Wunder ... ist wirklich schön, dass sich so viele Leute nach Berlin bemüht hatten, um über das wichtige Thema Arbeit zu konferieren.

LG

Mary
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