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20.04.2006, 19:06
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Jobcenter fordern behinderte Menschen zum Umzug auf
Berlin (kobinet) In den vergangenen Tagen haben offenbar mehrere Jobcenter behinderte Menschen, die Arbeitslosengeld II bekommen, zur Senkung ihrer Mietkosten bzw. zum Umzug aufgefordert. Das berichtet der Onlinedienst FULDAINFO.
Bei der "Kampagne gegen Zwangsumzüge" hätten sich rund 100 Betroffene über ein Notruftelefon gemeldet. Bisher seien dem Bericht zufolge in Berlin 4.000 der rund 270.000 Hartz-IV Haushalte wegen zu hoher Mieten angeschrieben worden. In 700 Fällen sei verlangt worden, die Mietkosten zu senken. omp
( Quelle: kobinet-Nachrichten )
Quelle:rehacare
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20.04.2006, 20:48
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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Registriert seit: 28.03.2005
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Hallo,
das sind schlechte Nachrichten ... gerade weil es auch so wenige Mietwohnungen gibt, die behindertengerecht sind.
Trotzdem ist auf der anderen Seite klar: oft wurden gerade die Wohnungen überteuert angeboten, in denen früher Sozialhilfeempfänger wohnten. Nach dem Motto: "Das Sozialamt zahlt es ja" haben sich in der Vergangenheit einige Vermieter "goldene Nasen" verdient.
So schrecklich das jetzt ist, läßt es hoffen, dass die Mietpreise der bisher überteuerten (kein Komfort zu Luxusmieten) Wohneinheiten ein wenig marktgerechter werden ...
Trotzdem sind natürlich gerade in der Mobilität eingeschrenkte Menschen auf entsprechend großzügig bemessene Wohnungen angewiesen. Zu enge Flure oder ähnliches sind einfach nicht Rollstuhl-gerecht. (Nur mal so als Beispiel)
Etwas nachdenkliche Grüsse
Mary
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... schön Dich zu lesen  ...
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Und wen Öko-Themen interessieren, hier meine neue Lieblingsseite - ganz frisch auf'm Markt: SymBioZone
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20.04.2006, 20:58
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Teammitglied - Ansprechpartner für Fragen zum Sozialrecht
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Registriert seit: 01.04.2005
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Wer nachweist, dass er sich um eine preislich angemessene Wohnung bemüht, hat von mir als Sachbearbeiter nichts zu befürchten.
Selbst wenn er eine Wohnung finden würde, die zwar günstig, aber nicht behindertengerecht ist.
In einem solchen Fall kann sich das kein Jobcenter erlauben, auch meines nicht.
Schwierig wird es, wenn die Leute sagen, dass ist mir egal, und da ist es dann mir egal, ob der behindert ist, oder nicht.
Flipi
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