Hannoveraner Assistenzstammtisch setzt sich Ziele
Hannover (kobinet) Beim gut besuchten 3. Assistenzstammtisch in Hannover haben sich die Teilnehmenden jetzt konkrete Ziele gesetzt. Klaus Poll, einer der Initiatoren des Stammtisches bezeichnet die 12 behinderten Frauen und Männer, die zum Austausch ins Vahrenwalder Freizeitheim kamen, als "hoch motiviert".
Wie zurzeit auch an vielen anderen Orten stand das Thema Persönliches Budget zur Diskussion. Hierbei wurde besonders hervorgehoben, wie positiv es sei, mit dem Budget die Leistungen aus einer Hand zu erhalten.
Mit der systematischen Behandlung konkreter Themen rund um die Persönliche Assistenz solle eine hohe Stabilität in der Gruppe geschaffen werden, meint Poll: "Dazu gehören regelmäßige Treffen und ein intensiver Austausch von Informationen".
Ferner soll Öffentlichkeitsarbeit den Stammtisch bekannter machen. Auch den Behörden werde der Stammtisch schriftlich als "helfende Gruppe" vorgestellt, um damit zu verdeutlichen, dass es nun eine Interessenvertretung für Assistenznutzer gebe. Außerdem wolle der Stammtisch versuchen Studenten, hier vor allem Sozialpädagogiker und Sozialrechtler, für seine Arbeit zu gewinnen.
Künftig wird der Stammtisch, der sich auch über neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer freut, jeden dritten Mittwoch im Monat um 16 Uhr im Pavillon, dem Kulturzentrum von Hannover treffen.
Quelle: Rehacare
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