Forum von Netzwerk behindertes Kind.de
Benutzerliste
Kalender
Hilfe
Heutige Beiträge
Forum von Netzwerk behindertes Kind.de
Nützliche Links
Selbstbestimmt Leben Infosammlung

Antwort
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen Ansicht

  #1  
Alt 14.03.2007, 08:19
Nancy
 
Beiträge: n/a
Standard Sommercamp in Graz.

Graz (kobinet) Noch bis Ende März ist Zeit, die Weichen für die Durchführung eines weiteren Sommercamps für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen in Graz zu stellen. Wenn es genügend Interesse gibt, wird dieses am 6. - 10. August 2007 in Graz durchgeführt.

Das mit 80 Personen sehr gut besuchte Sommercamp für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen vom letzten Jahr in Duderstadt dürfte vielen der TeilnehmerInnen noch in guter Erinnerung sein. Doppelkopf-, Kicker- und Tischtennisturniere, eine Theateraufführung, Frühsport, ein Flirtkurs oder einfach nur des Abends in der Kneipe sitzen. Diese Aktivitäten rundeten ein breites inhaltliches Angebot, das weitgehend von den TeilnehmerInnen selbst bestritten wurde, ab. Ähnlich soll es auch dieses Jahr vom 6. - 10. August in Graz zugehen, auch wenn die Örtlichkeit dort dieses Mal eher städtisch geprägt ist und Unternehmungen in der schönen Stadt Graz einen größeren Raum einnehmen dürften als im eher ländlich und abgelegen geprägten Duderstadt. Dies ließ Klaus Tolliner verlauten, der sich zum Ziel gesetzt hat, ein solches Sommercamp für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen dieses Jahr in Graz durchzuführen.

Damit dieses bisher rein ehrenamtlich organisierte und ohne jegliche Förderung geplante Projekt Wirklichkeit werden kann, ist es wichtig, dass in einer ersten Phase bis 31. März eruiert wird, ob es genügend Interesse an dieser Initiative gibt. Deshalb haben sich die Organisatoren den 31. März zum Ziel gesetzt, um das Interesse zu sondieren. Am 30. April müssen dann die verbindlichen Anmeldungen vorliegen, um das Vorhaben konkret angehen zu können. "Die erste Tendenz sieht gut aus", erklärte Klaus Tolliner gegenüber den kobinet-nachrichten. "Wichtig ist es aber, dass diejenigen, die Interesse am Sommercamp haben, dies möglichst schnell signalisieren damit wir richtig planen können".

Quelle: Kobinet
Mit Zitat antworten
  #2  
Alt 01.04.2007, 11:55
Benutzerbild von angelika
angelika angelika ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 08.02.2006
Ort: rotterdam und wien
Beiträge: 7.502
Standard Sommercamp in Graz nimmt Formen an

Das in der Zeit vom 6. - 10. August 2007 in Graz geplante Sommercamp für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen nimmt Formen an.

Der Bürgermeister von Graz hat bereits einen Empfang für die Gäste zugesagt, teilte heute der Organisator des Sommercamps, Klaus Tolliner, mit. Bis 31. März können noch Interessensbekundungen abgegeben werden, um die Planung für das Sommercamp zu erleichtern. Link zur Einladung für das Sommercamp.

Es sieht gut für das Sommercamp in Graz aus", so fasste Klaus Tolliner die bisherigen Rückmeldungen für die Idee, ein solches Camp dieses Jahr in Graz durchzuführen, zusammen. Eine Reihe von Interessensbekundungen von Menschen mit ganz unterschiedlichen Behinderungen seien bereits eingegangen. Auch die Politik zeigt sich für dieses Vorhaben sehr offen.

"Der Bürgermeister von Graz hat bereits zugesagt, einen Empfang für die TeilnehmerInnen des Sommercamps durchzuführen. Das freut mich besonders und zeigt die Unterstützung, die diese Initiative gerade im Europäischen Jahr der Chancengleichheit mittlerweile genießt", so Klaus Tolliner. "Für unsere Planung ist es nun wichtig, dass wir eine realistische Einschätzung über die Zahl der potenziellen TeilnehmerInnen bekommen. Deshalb bitte ich darum, dass diejenigen, die Interesse haben, möglichst bis Ende März die Interessensbekundung ausfüllen und an mich schicken. Denn für diese Initiative haben wir bisher keinen Cent, wir machen dies in reiner Eigeninitiative und auf eigenes Risiko, so dass eine gute Planung sehr wichtig ist".
__________________
Der Weg von Mensch zu Mensch,
ist oft weiter und schwieriger,

als der Weg von der Erde zum Mond.
angie
Mit Zitat antworten
  #3  
Alt 16.05.2007, 16:39
Nancy
 
Beiträge: n/a
Standard Brutstätte für überregionale Projekte

Brutstätte für überregionale Projekte




Graz (kobinet) Vom 6. - 10. August findet in Graz das diesjährige Sommercamp für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen statt. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit dem Organisator, Klaus Tolliner, für den das Sommercamp eine Brutstätte für länderübergreifene Projekte werden könnte.

kobinet-nachrichten: Klaus Tolliner, du hast es nach dem Sommercamp vom letzten Jahr in Duderstadt angepackt und für dieses Jahr ein solches Camp in Graz organisiert. Was war dafür deine Motivation?

Klaus Tolliner: Ich war von Duderstadt echt überwältigt. Ich denke, dass es extrem wichtig ist, sich über die Grenzen hinweg auszutauschen. Die Vision ist, aus dem Sommercamp eine "Brutstätte" für länderübergreifende Projekte zu machen. Ich weiß, dass die Schweiz momentan in der Behindertenpolitik große Aufgaben vor sich hat, die sehr zeitintensiv sind. Trotzdem tut es mir leid, dass es mir bis jetzt nicht gelungen ist, Teilnehmer aus der Schweiz für das Sommercamp zu begeistern.

kobinet-nachrichten: Letztes Mal fand das Camp ja im ländlich geprägten Duderstadt statt. Wie wird dieses Mal der Rahmen sein, wenn wir in Graz sind?

Klaus Tolliner: Mit Lagerfeuer kann ich mitten in der Kulturhauptstadt 2003 leider nicht dienen. Aber ich bin mit DI Oskar Kalamidas, Stadtbaudirektion - Referat barrierefreies Bauen im Gespräch, um die Errungenschaften in Sachen Zugänglichkeit in Graz mit einem Ausflug selbst zu erleben. Weiters versuche ich über die Firma Curasan Handbikes zum Ausprobieren mit sachkundiger Beratung zu organisieren. Außerdem gibt der Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl am Donnerstagabend einen Empfang im Jugend- und Gästehaus.

kobinet-nachrichten: Welche Aktivitäten sind für dieses Mal schon geplant?

Klaus Tolliner: Abgesehen vom Morgensport, den du ja wieder in gewohnter Manier dankenswerter Weise übernimmst, gibt es schon eine Vielzahl an interessanten Beiträgen, die wir natürlich alle in das Programm einbauen wollen. Eine vorläufige Übersicht über die bis jetzt eingelangten Themen steht auch bald auf der Sommercamp Homepage zur Verfügung.

kobinet-nachrichten: Wenn man beim diesjährigen Sommercamp dabei sein will, wie kann man da noch mitmachen?

Klaus Tolliner: Für Schnellentschlossene gibt es noch Plätze, aber bis spätestens 21. Mai muss die exakte Teilnehmerzahl bekannt gegeben werden. Gerne stehe ich persönlich unter +43 676 97 30 033 zur Verfügung. Das Anmeldeformular ist unter: http://www.bifos-sommercamp.de/?page_id=154 zu finden.

kobinet-nachrichten: Vielen Dank und viel Erfolg für die Initiative.
Mit Zitat antworten
  #4  
Alt 17.05.2007, 11:24
Benutzerbild von angelika
angelika angelika ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 08.02.2006
Ort: rotterdam und wien
Beiträge: 7.502
Standard Sommercamp in Graz

Sommercamp in Graz

Das Sommercamp für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen, das vom 6. - 10. August in Graz stattfindet, nimmt langsam konkrete Formen an. Bis Ende Mai ist die Anmeldung dafür noch möglich.

"Das diesjährige Sommercamp in Graz wird sicherlich anders als das letzte in Duderstadt, aber es wird bestimmt wieder gut", darin sind sich Klaus Tolliner, der die Organisation des diesjährigen Camps übernommen hat, und Ottmar Miles-Paul, Organisator des letzten Camps in Duderstadt einig.
Nach der tollen Atmosphäre und den vielfältigen Aktivitäten beim letzten Sommercamp in Duderstadt hat Klaus Tolliner aus Graz die Initiative ergriffen und für dieses Jahr nach Österreich eingeladen. Und dies alles in Eigeninitiative und bisher ohne Förderung.
Mittlerweile zeichnen sich auch die ersten Konturen für ein spannendes Programm ab. "Wir werden es wieder so handhaben, wie beim letzten Mal. Das Sommercamp lebt von den Menschen, die kommen und den Angeboten, die diese selbst machen. Beim letzten Mal sind so über 50 verschiedene Aktivitäten zustande gekommen", so Klaus Tolliner.
Dennoch gibt es bereits einige Anmeldungen für Programmpunkte, die vom Thema "Eine Schule für Alle", Berichten über eine Assistenzgenossenschaft, die Auseinandersetzung mit dem Thema Journalismus, bis zum Austausch von MitarbeiterInnen, die in Werkstätten für behinderte Menschen arbeiten, reichen. Die Themen Gleichstellung und Wohnen, wie ich will, dürfen natürlich nicht fehlen. Ottmar Miles-Paul bietet auch wieder Walken am Morgen unter dem Motto "der frühe Vogel fängt den Wurm" an und eine Reihe weiterer Überraschungen sind schon vorprogrammiert. Die verbindliche Anmeldung für das Sommercamp ist noch bis zum 28. Mai möglich.
__________________
Der Weg von Mensch zu Mensch,
ist oft weiter und schwieriger,

als der Weg von der Erde zum Mond.
angie
Mit Zitat antworten
  #5  
Alt 29.06.2007, 10:12
Benutzerbild von angelika
angelika angelika ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 08.02.2006
Ort: rotterdam und wien
Beiträge: 7.502
Standard

Noch Möglichkeit zur Teilnahme am Sommercamp

Für das Sommercamp für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen, das vom 6. - 10. August 2007 in Graz in Österreich stattfindet, sind noch einige Plätze für Schnellentschlossene frei.

Darauf hat Klaus Tolliner, der das diesjährige Sommercamp organisiert, die kobinet-nachrichten hingewiesen. (Infos zum Sommercamp)
"Nach Rücksprache mit dem Jugend- und Gästehaus Graz können noch weitere Zimmer für das Sommercamp zur Verfügung gestellt werden. Bis Ende Juni kann ich noch verbindliche Anmeldungen entgegen nehmen", so Klaus Tolliner. Die Idee des Sommercamps basiert darauf, dass die TeilnehmerInnen selbst die Möglichkeit haben, Workshops, Veranstaltungen und Aktivitäten anzubieten. So ist zum Beispiel schon ein Flirtkurs von Hans Kreiter und ein Stadtrundgang durch Graz geplant.
__________________
Der Weg von Mensch zu Mensch,
ist oft weiter und schwieriger,

als der Weg von der Erde zum Mond.
angie
Mit Zitat antworten
  #6  
Alt 08.08.2007, 16:40
Nancy
 
Beiträge: n/a
Standard

Heiße Tour durch barrierefreies Graz




Graz (kobinet) Ein heißes Sommercamp mit hochsommerlichen Temperaturen erleben derzeit die TeilnehmerInnen aus Deutschland und Österreich in Graz. Dass Graz viel in Sachen Barrierefreiheit zu bieten hat, zeigte sich gestern bei einem "Ausflug ins barrierefreie Graz".

Klaus Tolliner hätte den Zeitpunkt für die Führung durch Graz nicht besser wählen können. Das Wetter war bestens, eigentlich schon fast zu heiß, und die TeilnehmerInnen des Sommercamps für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen brannten förmlich darauf, in die schöne Stadt an der Mur zu strömen. Mit Diplom Ingenieurin Constanze Kock-Schmuckerschlag vom Planungsamt der Stadt Graz hätte er auch keine bessere Führerin in Sachen Barrierefreiheit gewinnen können. Denn die Stadtplanerin engagiert sich schon seit vielen Jahren zusammen mit einem Kollegen für die barrierefreie Gestaltung in der Verwaltung der Stadt Graz.

Die Aktivitäten hierfür reichen weit bis Ende der 80er Jahre zurück als erste Beschlüsse für eine barrierefreie Stadt vom Grazer Stadtparlament gefasst wurden. Später folgte die Unterzeichnung der Erklärung von Barcelona und schließlich der Glücksfall für die Stadt, nämlich die Ernennung zur Kulturhauptstadt Europas im Jahr 2003. Damit waren eine Vielzahl von Maßnahmen verbunden, bei denen die Barrierefreiheit von Anfang an verankert werden konnte, denn unter dem Motto "Kultur für alle" war dies entsprechend eingebettet.

Ein in hohem Maße barrierefrei gestaltetes Kunsthaus, ein umfassendes Leitsystem für blinde Menschen, eine Reihe von Maßnahmen für einen barrierefreien Nahverkehr und nicht zuletzt die Schaffung von barrierefreien Zugangsmöglichkeiten zum Schlossberg sind nur einige Meilensteine, die Graz in einem guten Licht für behinderte Menschen erscheinen lassen. Eine Vielzahl von tackernden und brummenden Ampeln, die auch blinden Menschen ein gefahrloses Überqueren der Straßen ermöglichen und die barrierefrei gestaltete Insel auf der Mur runden das Bild ab.

"Mittlerweile sind 100 Prozent der Busse barrierefrei in Graz nutzbar und ca. 50 Prozent der Straßenbahnen. Hier werden aber in nächster Zeit eine Reihe von neuen Bahnen angeschafft", erklärte Constanze Kock-Schmuckerschlag. Natürlich gibt es auch immer Haare in der Suppe, bzw. noch Punkte, an denen gearbeitet werden muss, um die Barrierefreiheit noch weiter zu verbessern. So auch in Graz. Beim Leitsystem kann man beispielsweise feststellen, dass der Farbkontrast sehr schwach ist. Da hätten die Architekten Widerstand geleistet. Auch die Drehtüren im Kunsthaus seien nicht der Weisheit letzter Schluss, auch wenn es eine alternative Türen gibt, die per Knopfdruck geöffnet werden können. Eine Stufe könnte dort ebenfalls besser markiert werden, die für erhebliche Unfallgefahren sorgt. Spontan entstand hier die Idee eine Kunstaktion draus zu machen und diese weiß zu streichen. Ob diese Nacht- und Nebelaktion allerdings bei dem vollen Programm des Sommercamps umgesetzt werden kann, dürfte zweifelhaft sein.

Bei all den Informationen und bei dem in Graz zu spürenden Engagement bot die der Kakao mit Schlag auf dem Schlossberg bei bester Aussischt genau die richtige Erholung.
Mit Zitat antworten
  #7  
Alt 09.08.2007, 08:03
Nancy
 
Beiträge: n/a
Standard Wünsche an den Bürgermeister

Wünsche an den Bürgermeister



Graz (kobinet) Vor dem heutigen Empfang des Bürgermeisters der Stadt Graz für die TeilnehmerInnen des dort stattfindenden Sommercamps für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen haben die TeilnehmerInnen Wünsche für eine persönliche Assistenz formuliert.

"Sehr geehrter Herr Bürgermeister Nagl, zur Zeit findet in Graz das Sommercamp für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen statt. Daher formulieren wir folgende Wünsche, die in vielen anderen EU-Ländern bereits selbstverständlich sind. Dabei lehnen wir uns an das einheitliche Assistenzgesetz von Schweden an", heißt es in der Einführung des Katalogs mit Wünschen und Forderungen.

Im einzelnen wünschen sich die TeilnehmerInnen des Sommercamps die Niederlassungsfreiheit für behinderte Menschen, dass die selben Rechte für Behinderte in Österreich bundesweit, als auch EU-weit gelten, da auch Menschen mit Behinderung mobil sind. "Bei Bedarf sollen Menschen mit Behinderung Assistenz bekommen, um ihr Leben selbstbestimmt führen zu können. Diese Assistenz soll einkommens- und vermögensunabhängig sein, damit AssistentInnen leistungsgerecht bezahlt werden können. Diese Assistenz muss an allen Orten des Bundesgebiets möglich sein und sich an den Bedürfnissen der Menschen mit Behinderung orientieren", heißt es in dem Forderungskatalog.

Das derzeitige Gesetz verlange, dass man sechs Monate in einer - auch nicht behindertengerechten - Wohnung gemeldet sein muss, bevor man Assistenz beantragen kann. Diese Regelung sei absurd und müsse sofort fallen. "Es muss einen Rechtsanspruch auf Bezahlung der benötigten AssistentInnen geben", so die klare Forderung. "Menschen mit Behinderung sind Staatsbürger, wie jeder andere auch, leisten einen wichtigen Beitrag zum sozialen Zusammenleben, den sonst niemand leisten könnte, viele arbeiten, erziehen Kinder und zahlen Steuern. Ein selbstbestimmtes Leben sollte in unserem sozialen Österreich keine Frage mehr sein".
Mit Zitat antworten
  #8  
Alt 17.08.2007, 15:53
Benutzerbild von angelika
angelika angelika ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 08.02.2006
Ort: rotterdam und wien
Beiträge: 7.502
Standard

Rückblick: Sommercamp 2007

Wir berichteten LIVE vom Sommercamp für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen vom 6. - 10. August aus Graz.


Hier die gesammelten Kurznachrichten, die LIVE beim Sommercamp verfasst wurden:
06.08.07, 16:37 Uhr: Klaus Tolliner (Organisator des Sommercamp 2007) begrüßt die eintreffenden Teilnehmer. Das Treffen findet heuer in Graz statt.

06.08.07, 20:16 Uhr: Das Sommercamp für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen wird eröffnet und das Programm den rund 30 Anwesenden erläutert. Bei der Eröffnung ist auch die steiermärkische Landtagsabgeordnete Anne Marie Wicher (ÖVP) anwesend und hält fest: "Das Programm ist sehr viel versprechend und der Gedankenaustausch ist wichtig."

07.08.07, 09:41 Uhr: Einige haben gestern erst spät ins Bett gefunden und sind bei der Programmvorstellung etwas müde. Die geplante Programmvielfalt ist groß. Es starten die Workshops "Frauen mit Behinderung", "Journalismus", "Projektfinanzierung" und "Persönliche Assistenz".

07.08.07, 11:06 Uhr: Unter der Leitung von Mag. Karin Kien und Pandelis Chatzievgeniou werden die Erfahrungen zum Thema Persönliche Assistenz aus Deutschland und Österreich ausgetauscht. Es werden die Vor- und Nachteile einzelner Regelungen verglichen.

07.08.07, 11:48 Uhr: Karin Kien kritisiert, dass Persönliche Assistenz von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt ist. "Wir benötigen eine Vereinheitlichung!"

07.08.07, 14:48 Uhr: DI Constanze Kock-Schmuckerschlag vom Grazer Referat für barrierefreies Bauen zeigt beim Stadtspaziergang "Meilensteine" des barrierefreien Bauens in Graz. "Aber es gibt noch viel zu tun", hält sie fest.

07.08.07, 16:20 Uhr: Kock-Schmuckerschlag erläutert das "Grazer-T", ein barrierefreie Gehsteigabsenkung plus Leitliniensystem für blinde Menschen. Das blaue Kunsthaus Graz wird als gelungenes Beispiel eines barrierefreien Kulturobjektes vorgeführt.

07.08.07, 17:07 Uhr: Am Schlossberg ruhen wir uns bei einem Kaffee bei "aiola" aus und genießen den schönen Blick auf Graz.

07.08.07, 19:54 Uhr: Die Gute-Nacht Geschichten aus "Hectors Reise auf dem Weg zum Glück" - gelesen von Barbara Tolliner - fanden großen Anklang.

07.08.07, 21:38 Uhr: Der Tag klingt mit Singen im Garten aus. Plötzlich ist die Gruppe auf 30 Personen - viele nicht aus der Sommercamp-Gruppe - angewachsen.

08.08.07, 09:30 Uhr: Der Tag beginnt mit einem Rückblick. Eine Diashow präsentiert die besten Augenblicke des bisherigen Sommercamps. Viele nette Eindrücke werden vermittelt.

08.08.07, 10:43 Uhr: Ing. Oskar Kalamidas vom Referat Barrierefreies Bauen aus Graz erläutert die Vorgaben der Barrierefreiheit und die "Harmonisierte Baurichtlinie". Er erzählt aus seiner Beratungstätigkeit in der Stadtbaudirektion.

08.08.07, 14:15 Uhr: "Flirten will gelernt sein" so Hans Kreiter in seiner Filtstunde "Das A & O des Flirtens". Anhand von praktischen Beispiel zeigt er Tipps für den ersten Kontakt.

08.08.07, 17:09 Uhr: Über den Inhalt des österr. Gleichstellungsgesetzes und den Erfahrungen mit Schlichtungen berichtete Martin Ladstätter.

08.08.07, 17:35 Uhr: Hans Kreiter zeigt Filme aus seiner beruflichen Reisetätigkeit. Sri Lanka ist beeindruckend und der Beitrag kommt sehr gut an. "Man wird überrascht, wenn man sich darauf einlässt."

09.08.07, 10:37 Uhr: Herbert Pichler (ÖGB Büro Chancen Nutzen) und DI Klaus Tolliner diskutieren das Thema "Kündigungsschutz: Segen oder Qual". Pichler hebt den "Stellenwert der Vernetzung" hervor.

09.08.07, 14:15 Uhr: Der Anwalt für Gleichstellungsfragen, Mag. Herbert Haupt, liefert einen Bericht zu den bisherigen Erfahrungen zum Gleichstellungsgesetz aus seiner Sicht. Vorarlberg und Burgenland haben "anscheinend" weniger unzufriedene Betroffene, so Haupt zum Andrang zu seinen Sprechtagen.

09.08.07, 14:49 Uhr: "Ich gratuliere Herrn DI Klaus Tolliner ganz besonders zur Realisierung des Internationalen Sommercamp für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen in Graz und wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen interessanten Aufenthalt!" hält Landesrat Dr. Christian Buchmann (ÖVP) - er hat den Ehrenschutz übernommen - in einer Grußbotschaft mit.

09.08.07, 15:50 Uhr: Der Andrang an seine Stelle lässt nach, weil jetzt - im Gegensatz zum ersten Jahr - wirklich primär Personen kommen, die zum Thema Gleichstellung Anliegen haben, berichtet Haupt.

09.08.07, 19:43 Uhr: "Die Politiker sind dazu da, um uns zu helfen", hält der anwesende ehemalige selbst behinderte Vizekanzler Mag. Herbert Haupt bei seiner Rede beim Abendessen fest. Er hofft, dass auch nächstes Jahr diese wichtige Veranstaltung stattfindet.

09.08.07, 20:23 Uhr: Die erarbeiteten Forderungen zum Thema Persönliche Assistenz werden dem ÖVP-Gemeinderat Kurt Hohensinner von Karin Ofenbeck übergeben. Hohensinner vertritt der Grazer Bürgermeister, der urlaubt.
10.08.07, 10:23 Uhr: Das Sommercamp endet mit einer Diashow und einem gemeinsamen Mittagessen.
__________________
Der Weg von Mensch zu Mensch,
ist oft weiter und schwieriger,

als der Weg von der Erde zum Mond.
angie
Mit Zitat antworten
  #9  
Alt 18.08.2007, 09:45
Benutzerbild von angelika
angelika angelika ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 08.02.2006
Ort: rotterdam und wien
Beiträge: 7.502
Standard Positive Erlebnisse mit der ÖBB

Sommercamp: Positive Erlebnisse mit der ÖBB

Vom 6. bis 10. August 2007 fand das Sommercamp für ein selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen in Graz statt. Eine Reihe von Teilnehmerinnen und Teilnehmern nutzte das Angebot der ÖBB.


"Die Rückfahrt vom Sommercamp in Graz nach Hartberg mit der ÖBB hat bestens geklappt", erzählt Karin Ofenbeck, die erstmals von Graz nach Hartberg gefahren ist. "Die Angestellten der ÖBB waren ausgesprochen hilfsbereit", teilt die Teilnehmerin des Sommercamps 2007 mit.
"Ich bin froh, dass nun auf der Strecke Graz-Friedberg täglich zwei barrierefreie Züge verkehren und ich an den Wochenenden alleine nach Hause fahren kann und nicht mehr von meinen Eltern geholt werden muss", ergänzt die Burgenländerin - die einen Elektrorollstuhl benützt - und führt weiter aus: "Die neuen Züge stellen eine Erleichterung für meine Familie und mich dar."
"Generell bin ich mit dem Angebot der ÖBB sehr zufrieden!" hält auch Elisabeth Magdlener fest. Sie benützt ebenfalls einen Elektrorollstuhl und fuhr nach dem Sommercamp nach Wien und betont, wie wichtig es für sie ist, dass keine rollstuhlgerechten Waggons ausfallen, da sie sonst das WC nicht benutzen kann und am Gangstellplatz die Fahrt verbringen muss. Das erfreuliche Feedback sollte anderen behinderten Menschen Mut machen, die Angebote der ÖBB verstärkt zu nutzen.
quelle:bizeps
__________________
Der Weg von Mensch zu Mensch,
ist oft weiter und schwieriger,

als der Weg von der Erde zum Mond.
angie
Mit Zitat antworten
Antwort


Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge anzufügen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

vB Code ist An.
Smileys sind An.
[IMG] Code ist An.
HTML-Code ist Aus.
Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 16:19 Uhr.
Powered by vBulletin Version 3.5.4 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2012, Jelsoft Enterprises Ltd.
Content Relevant URLs by vBSEO 2.4.0
Copyright 2005 - 2011 Netzwerk behindertes Kind.de ***** Sämtliche Inhalte dieses Forums erheben keinen journalistisch-redaktionellen Anspruch.