| Selbstbestimmt Leben Infosammlung |

10.03.2006, 06:32
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die leiter ein betroffer erzählt wie er die epilepsie erlebt hat
dank nanvy haben wir nancy und ich gestern ein buch erhalten,über epliepsie ganau gesagt ist es ein buch von einen jungen mann herr rudolf speck der es geschrieben hat selbst betroffner ,hat durch eine erfolgreiche op die epiliepsie überwunden,hat uns gestattet von seinen buch was er als laie selbst geschrieben hat ,als betroffner geschrieben hat wie er das leben erlebt bzw gefühlt hat mit diesen anfällen,das verkrichen die angst.wir möchten mit der kopie hier rüber jeden die möglichkeit geben sich in die rolle eines betroffenen zu setzten.
nachdem wir beide kinder haben die diese krankheit haben und etliche andere hier auch,war es für uns sehr wichtig und aufwüllend diese geschichte zu lesen.ich kopiere euch jetzt erst mal seine einleitung sowie ein gedicht was mir die tränen in die augen getrieben hat hier rüber.gerade wei er es aus seiner sicht schrieb ist es so wichtig und kann besser als jeder sachkundige medicinischer ratgeber einen brücke zwischen gesunden und epiletiker schlagen.
nachfolgender text kopiert von rudolfs hom 20 jahre epilepsie
Meine Familie feierte ihr erstes Weihnachtsfest im neugebauten Haus und ich wurde gerade zwölf Jahre alt, als wir meinen ersten "Grand mal" erlebten. Ich schreibe extra "wir", denn der Schock für meine Familie war weitaus größer als für mich.
Bei diesem erste Mal wusste niemand in der Familie was da mit mir vorging. Die Gefühle meiner Eltern kann ich nicht beschreiben. Jedoch die Tatsache, dass meine Mutter an jenem Abend einen Nervenzusammenbruch erlitt, sagt, glaube ich, alles. Sie alle waren nicht nur unwissende Betrachter, die erstmals einen Grand mal erlebten. Nein, der Krampfende vor ihnen war ihr eigener Sohn und Bruder...!
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Im Jahr 1993 wurde mir in der Fachklinik Mara1 in Bethel bei Bielefeld, ein etwa 3cm großer Tumor aus dem Sehzentrum entfernt.
Er war der Auslöser für die Epilepsie, welche mich 20 Jahre durch mein Leben begleitete.
Seit dem bin ich anfallfrei und führe ein "normales Leben".
Um alles zu verarbeiten, habe ich ein Buch geschrieben. In diesem Buch beschreibe ich mein Leben mit Epilepsie, meine Empfindungen und meine Gefühle.
Bitte zieht keine Vergleiche! Jeder Mensch empfindet anders und keine Epilepsie ist wie die andere.
Ich habe mein Buch "Die Leiter" genannt. Es beschreibt meine Versuche, die Mauer in meinem Leben zu überwinden.
the rednosed
Die rote Nase habe ich mir nur allzu oft geholt.
Einmal aus der Dusche fallen oder auf der Straße umkippen und schon ist es passiert.
Doch nicht etwa der Schmerz der gebrochenen Nase war das Schlimme.
Nein, es war die eigene Hilflosigkeit, wenn der Körper verrückt spielt und die entsetzten Blicke der Menschen, die angstvoll auf mich herab sahen.
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"He Mädel, warum willst Du denn überhaupt mit dem gehen? Der ist ja doch bescheuert!"
Solche Sätze tun weh und verletzen.
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10.03.2006, 07:10
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in junger Mann tritt aus seiner Wohnung in der 3. Etage. Die Leiter
Rudolf Speck
Es ist 8.20 in der Früh und e
Beim Abschließen der Tür denkt er darüber nach, was ihm der heutige Arbeitstag im Reisebüro wohl bringen wird.
Im Treppenhaus setzt er seinen Aktenkoffer kurz ab und überprüft den korrekten Sitz seiner gestreiften Krawatte.
Noch ein letzten Blick in den Briefkasten und dann geht es hinaus in die Einkaufszone der Kleinstadt.
In seinem anthrazitfarbenen Anzug, mit dem hellblauen Hemd und den schwarzen Lederschuhen, sieht er, trotz seiner 23 Jahre, schon wie ein echter Geschäftsmann aus.
Sein aufrechter Gang strahlt Selbstsicherheit aus und beim durchqueren der Einkaufszone begrüßen ihn freundlich einige der Passanten.
Ein Blick auf die Uhr zeigt ihm an, dass noch etwas Zeit bleibt und so geht er in einen kleinen Bäckerladen.
Die junge, hübsche Verkäuferin blickt ihn erwartungsvoll an.
Mit einem Lächeln streicht sie durch ihre blonden Haare:
„Hallo Großer! Na, wieder nicht gefrühstückt?
Wenn ich nicht wäre, würdest Du wahrscheinlich verhungern.“
Lässig lehnt er sich an den Verkaufstresen und mit dem unschuldig, treuen Blick eines Boxerwelpen schaut er ihr tief in die Augen:
„Ach, Nicola! DU bist doch schuld, dass ich mein Brötchen nur hier esse.
Ich komme doch nur hierher um in deine schönen blauen Augen zu schauen.“
Das Einpacken des Käsebrötchens nutzt sie, um sich von seinem Blick loszureißen und 2-3 Sekunden braucht sie um ihre Fassung wieder zufinden.
Mit einem anscheinend gelangweiltem Gesicht, reicht Sie ihm das Brötchen über den Tresen:
„Alter Charmeur! Du glaubst wohl auf diese Masche fallen alle Mädels rein.
Für dich sind Frauen doch nur wie eine Zigarette. Einmal rauchen und dann wegschmeißen.
Ich wünsch dir noch einen schönen Tag.“
Achselzuckend bezahlt er. Kurz vorm Verlassen des Bäckerladens bleibt er noch kurz stehen und blickt lächelnd zurück:
„Dankeschön, sehr nett! Es ist eben noch nicht die Richtige gekommen. Bis Morgen, Nicola!“
Erst draußen auf der Straße bemerkt er, wie stark sein Herz schlägt.
Durch das Schaufenster beobachtet Nicola, wie er sein Brötchen im Aktenkoffer verstaut. Noch einmal treffen sich Ihre Blicke und während er, scheinbar erhaben über alle Mächte, weitergeht, kann sie nur noch seinen breiten Rücken sehen.
Auch ihr Herz pocht und sie fragt sich, ob sie nicht zu grob zu ihm war.
Während sie wohlwollend seinen selbstsicheren, aufrechten Gang verfolgt, atmet sie noch einmal tief durch. Wenn er bloß nicht so arrogant wäre!
Nur noch 10 Meter, dann ist er aus ihrem Blickfeld entschwunden.
Doch plötzlich bleibt er stehen....
Steif wie eine Wachsfigur verharrt er für ein paar Sekunden auf der Stelle.
Sein Blick ist starr und ins Leere gerichtet.
Argwöhnisch beobachtet Nicola den Vorgang. Irgendetwas stimmt da doch nicht!
Und plötzlich..., in Zeitlupe..., wie ein gefällter Baum, kippt dieser junge Mann mit seinen ganzen 1.91 Länge um... und schlägt mit voller Wucht mitten in der Fußgängerzone auf.
Wie eine Furie stürzt Nicola aus ihrem Bäckerladen. Ein ganzes Kuchentablett geht dabei zu Bruch.
Sie ist die erste, die bei ihm ankommt. Einige Passanten stehen nur hilflos herum, während sie als einzige bei ihm niederkniet.
Er ist bewusstlos und zuckt stark, als würde sein Körper unter Strom stehen. Seine Hand, die den Aktenkoffer immer noch krampfhaft umklammert, blutet. Er hat sich die Nase aufgeschlagen und das Blut läuft ihm über das Gesicht.
„Was steht ihr hier rum? Nun ruf doch jemand den Notarzt!
Weinend nimmt sie seinen Kopf in ihre Hände, denn beim Krampfen schlägt er immer wieder auf das harte Kopfsteinpflaster auf.
Mit einem schnellen Griff löst Nicola seine engsitzende Krawatte und mit ihrer Schürze wischt sie ihm das Blut aus dem Gesicht.
Nach ein paar unendlich langen Minuten hat das Krampfen schließlich ein Ende und der Krankenwagen kommt...
Der junge Mann kommt wieder zu sich und blickt in die ängstlich geweiteten Augen von Nicola.
Er kann noch nicht reden und wüste auch nicht was er sagen sollte. Der Krankenpfleger hilft ihm auf und führen ihn zum Notarztwagen.
Dabei muss er den Kopf hoch halten und versucht mit einem Taschentuch die Blutung zu stillen. Ein letzter scheuer Blick zurück auf Nicola... dann ist er verschwunden...
Die angesammelte Menschenmenge löst sich wieder auf, doch Nicola steht immer noch zitternd auf der Straße.
Sie steht unter Schock. Ihre Schürze ist mit Blut befleckt und an ihren Wangen trocknen nur allmählich die Tränen.
Schon öfter hat sie einen Epilepsieanfall miterlebt, doch noch nie war sie so geschockt.
Dieser Mann, der da soeben in ihren Armen gekrampft hat, war nicht irgendeiner...
Eine Woche später:
Es ist 8.20 in der Früh und ein junger Mann tritt aus seiner Wohnung in der 3. Etage.
Beim Abschließen der Tür denkt er darüber nach, was ihn wohl gleich erwartet.
Im Treppenhaus setzt er seinen Aktenkoffer kurz ab und überprüft nervös den korrekten Sitz seiner gestreiften Krawatte.
Noch einmal tief durchatmen und dann geht es hinaus in die Einkaufszone der Kleinstadt.
Er geht gebeugt, möchte nicht beachtet werden und beim durchqueren der Einkaufszone schaut er angestrengt in die Schaufenster um den Blicken der Passanten zu entflehen.
Kurz vor dem Bäckerladen wechselt er auf die andere Straßenseite...
Ein Blick auf die Uhr zeigt ihm an, dass noch etwas Zeit bleibt...
Doch mit eiligen Schritten, wie ein gehetztes Wild, geht er weiter...
Jeden Morgen verfolgt Nicola traurig diesen Vorgang. Sieht, wie er mit gesenktem Blick an ihr vorbeihuscht. Sie möchte mit ihm sprechen. Wünscht sich so sehr, dass er zu ihr hereinkommt und wieder sein Frühstücksbrötchen bei ihr bestellt.
Doch nie wieder hat dieser junge Mann ihren Laden betreten...
2 Wochen später beim Aufschließen ihres Bäckerladens, entdeckt sie eine rote Rose vor der Eingangstür. Nicola ahnt sofort von wem sie ist und was sie zu bedeuten hat.
Von da an hat sie den jungen Mann keinen Morgen mehr zu Gesicht bekommen.
Auf seinem Weg zur Arbeit umgeht er geschickt die Einkaufszone, biegt in eine Seitengasse ein und nimmt einen Umweg in kauf.
Alles nur um ihren Blicken zu entfliehen...
Warum?
Sie kennt jetzt sein Geheimnis, weiß um seine Schwäche.
Er schämt sich und kann mit dieser Situation nicht umgehen.
Falscher Stolz? Nein! Einfach nur Angst...
Der junge Mann hat Angst, dass sie ihn jetzt bemitleidet, nicht mehr für voll nimmt und genau dass könnte er nicht verkraften.
Dabei wäre er so gern zu ihr gegangen, um sich bei ihr zu bedanken, um wieder sein Frühstücksbrötchen bei ihr zu bestellen und endlich wieder in ihre schönen Augen zu blicken...
Doch als er nach ein paar unendlich langen Monaten wieder Mut fasst und vor ihrem Bäckerladen steht, ist sie verschwunden...
Und dann, wie in einem Hollywoodfilm, treffen die Zwei sich 15 Jahre später zufällig wieder. Ja, in einem anderen Bäckerladen, wo Nicola gerade arbeitet und der junge Mann ein Mandelhörnchen kaufen möchte.
Vor lauter Aufregung vergisst sie zu kassieren und er lässt die Tüte mit dem Mandelhörnchen auf dem Tresen liegen.
Aber am Abend gehen die Beiden gemeinsam in ein nettes Lokal und bei einem Glas Wein lassen sie das aus ihren Seelen heraus, was sie sich bisher nicht sagen konnten.
Danke, Nicola!
....
Eine hohe Mauer versperrt den Weg des Lebens,
düster, grau, von dichtem Nebel eingerahmt.
Ihr Fundament ist an das Leid vergeben,
Stein für Stein aus Angst gebrannt.
Der Blick hindurch die kleinste Ritze,
mit Mörtel wird er zugeschmiert.
Zweifel und Furcht ergibt eine gute Mischung,
aus eigener Hand gemischt und angerührt.
Blutige Finger beim Versuch sie zu überwinden,
Tiefer Fall ins Tal der Einsamkeit hinab.
Hoffnungslos erscheint der Aufstieg,
Wird das hier vielleicht dein Grab?
Ohne eine Leiter, gebaut aus Zuversicht und Hoffnung,
und dem Wunsch nach mehr,
gibt es keine Zukunft,
das Leben erschein einsam, kalt und leer.
Also steh auf und bau dir deine Leiter!
Jede Sprosse steht für ein Ziel.
Nur so geht das Leben weiter.
Die Zukunft bietet doch noch so viel!
Rednosed
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Lieber Leser,
allein, dass Sie dieses Buch in Ihre Hand nehmen und auch noch ein paar Zeilen in ihm lesen, zeichnet Sie aus. Sie sind kein Mensch, der blind durch das Leben läuft.
Sie gehören nicht zu den Menschen, die Urteile fällen, ohne das nötige Wissen. Sie hören nicht nur auf das Gerede ihrer Mitmenschen, laufen nicht mit Scheuklappen durchs Leben, sondern wollen sich selbst informieren und erst dann Ihre eigene Meinung bilden.
Vielen Dank!
Jetzt sitze ich hier am Schreibtisch und versuche das zu Papier zu bringen, was ich am liebsten vergessen würde. Doch es ist wie ein Zwang, als würde "Der da oben" zu mir sagen:
"Rudolf, Du hast so viel erlebt, führtest gegen dich selbst Krieg, bist dein eigener Krankenpfleger und Psychiater gewesen und ... hast Glück gehabt.
Jetzt bist Du an der Reihe, all diese Erlebnisse und Gefühle an deine Mitmenschen weiterzugeben!"
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10.03.2006, 07:16
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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Registriert seit: 01.08.2005
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Leider bin ich kein Hemingway oder Forsyth und ich habe in der Schule in Aufsätzen immer schlechte Noten gehabt. Deshalb verzeihen Sie mir bitte, wenn ich nicht immer die passenden Worte finde.
Doch ich werde versuchen, es mit dem auszugleichen, was ich vielen Romanschreibern voraus habe:
Der Realität des Erlebten.
Die Konfrontation mit meiner Krankheit, dieses "in den Spiegel schauen", verlangt von mir mich so zu sehen, wie ich wirklich war (bin) und davor hatte (habe) ich Angst. Ich erwarte einen Spinner vorzufinden, der krampfhaft versucht normal zu sein und teilweise ist das sogar richtig.
Doch nichts ist so wichtig wie die Auseinandersetzung mit den eigenen Schwächen, denn erst daraus schöpft man die Kraft, die man braucht, um mit seelischen Belastungen fertig zu werden. Jetzt, in diesem Moment, wo ich hier an meinem Computer sitze und meinen Gedanken freien Lauf lasse, stelle ich fest, dass mir das Schreiben gut tut. Das Spiel der Worte bietet mir die Möglichkeit, all meine Probleme, die sonst niemand hören will und die ich auch nicht jedem erzählen würde, loszuwerden.
Ja, ich kann wirklich nur jedem Menschen empfehlen, es auch mal zu versuchen, denn meiner Meinung nach, ersetzt z.B. ein Tagebuch (mitunter) sogar den Besuch bei einem Psychiater.
Ein Gespräch vergisst man schnell, aber das Geschriebene bleibt erhalten.
Bevor ich ausführlich berichte, möchte ich zum besseren Verständnis eine kleine Inhaltsangabe über den Verlauf meiner Epilepsie geben:
Ich wurde 1962 in Flensburg geboren. Fast genau 20 Jahre meines Lebens habe ich mit Epilepsie leben müssen. Der Auslöser meiner Krankheit war mir nicht bekannt und keine Tablettenbehandlung brachte Erfolg.
Als sich 1988 die Anfälle plötzlich häuften und die Tablettendosis ins Unerträgliche stieg, begab ich mich 1993 als letzte Rettung in die Fachklinik Bethel, nach Bielefeld.
Ich wurde dort als Notfall aufgenommen, denn zuerst musste die Überdosis der Tabletten aus meinem Körper heraus. Nachdem dann ein Hirntumor in meinem Sehzentrum entdeckt wurde, entschloss ich mich zu einer Operation, die zum Glück erfolgreich verlief.
Durch einige Status -Anfälle, die Tabletten und die Operation ist meine Erinnerung an gewisse Ereignisse natürlich leicht geschädigt, doch meine Familie half mir bei den Nachforschungen.
Keine Epilepsieform gleicht der anderen und jeder Mensch ist ein Individuum. Deshalb muss jeder für sich selbst erst einmal lernen, dass es für ihn besser ist, seine Epilepsie nicht zu verschweigen sondern sich offen zu ihr zu bekennen.
Erst nach vielen Jahren habe ich einen Mittelweg gefunden, der, so glaube ich, ideal für mich ist:
Meine Behinderung wurde von mir toleriert, es blieb mir ja auch keine andere Wahl. Und vor allem habe ich gelernt, mit anderen Menschen ohne Hemmungen über sie zu sprechen. Und das ist wichtig!
Trotzdem werde ich sie ewig bekämpfen, aber nicht mehr hassen, denn dieser Hass schadet nur mir selbst.
Doch jetzt, wo ich das alles endlich geschafft habe, muss ich erneut lernen umzudenken:
Durch ein Wunder der modernen Medizin bin ich wahrscheinlich für immer von meinen Anfällen, die mich 20 Jahre durch mein bisheriges Leben begleitet haben, befreit worden.
Wieder eine Situation, auf die sich mein Körper und vor allem meine Seele völlig neu einstellen müssen.
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Am Horizont des Lebens, die Sonne weint,
von düstren Wolken, grau fast schwarz bedeckt.
Eine Zukunft scheint es nicht zu geben,
die Hoffnung ist mit Tränen zugedeckt.
Auch der Mond mag sich nicht zeigen, ganz verschwiegen und allein,
weint er bittere Tränen. Das Leben schmerzt, scheint ohne Sinn zu sein.
Die schönsten Träume finden keinen, der sie geträumt.
Bei soviel Trübheit hat die Zuversicht das Feld geräumt.
Kein Vogel singt, er scheint zu trauern.
Kein Mensch mehr lacht, er kann sich nur bedauern.
Den Wert des Lebens nimmt er kaum wahr,
der Tod erscheint ihm als Erlösung... und so unendlich nah.
Doch am nächsten Morgen dann, das Leben neu erwacht.
Keine Wolke steht am Horizont, nur strahlend schön die Sonne lacht.
Das Wasser im Meer es glitzert silbern,
und der Wind weht warm, vom Berg bis zu den Tälern.
Oh Mensch, warum gabst du die Hoffnung auf?
Das Leben steigt doch wieder auf.
Nimm dir die Kraft aus dem was nie vergeht.
Blick nach vorn, dort wo die Hoffnung steht.
Machs wie die Sonne, die aus Verzweiflung weint,
und so, ganz langsam, all die düstren Wolken zu Tode treibt.
Irgendwann sind auch die letzten fort
und dann beginn von vorn, hier und dort.
das sind die ersten 11seiten von diesen buch.ich bin gerne bereit euch weiteres zu kopierenaber lest erst mal
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11.03.2006, 14:25
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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Registriert seit: 01.08.2005
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Die Hoffnung ist des Lebens stärkste Kraft.
Mit Glaube und Zuversicht steht sie am Anfang und hat größte Macht.
Erst durch sie kann Liebe wieder wachsen und gedeihen.
Doch die zu sich selbst, muss gleich am Anfang sein!
Wer sich selbst nicht liebt der kann auch anderen keine Liebe geben.
Drum lerne zuerst DICH und DEIN Leben neu zu lieben.
Für einen neuen Anfang ist es nie zu spät.
Glaube fest dran und dein Leid vergeht!
Auch wenn die Hoffnung sich nicht gleich erfüllt und dein Glaube schwindet.
Auch wenn die Zuversicht vergeht und Du dich weinend am Boden windest.
Scheiß was drauf! Auf Regen und Wolken folgt Sonnenschein.
So wird es immer sein...
rednosed
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Das tägliche Leben besteht aus einem Ablauf vieler Automatismen.
Fähigkeiten, wie z.B.: Sehen, Reden, Gehen, Autofahren und vor allem die Möglichkeit ohne Anstrengung zu Denken, gehören zu unserem Alltag. Erst wenn eine von ihnen eingeschränkt wird, oder man ganz auf sie verzichten muss, erkennt man ihren wahren Wert und spürt, wie schön es doch war oder wäre.
Doch wenn man dann auch noch feststellt, dass Mitmenschen, Nachbarn, ja sogar die besten Freunde, sich aufgrund eines dieser Verluste zurückziehen, kann das Leben zur Hölle werden:
"He Mädel, warum willst Du denn überhaupt mit dem gehen? Der ist ja doch bescheuert!"
Der Hauptgrund für ein solches Verhalten liegt meist in der Angst vor dem Unbekannten.
Der Gedanke, es könnte einem einmal genauso ergehen, schreckt viele Menschen ab.
Hinzu kommt, dass es schon schwierig ist, mit einem angeblich „normalen“ Menschen richtig umzugehen.
Da überfordert der „unnormalen“ Mensch mit seiner Behinderung erstrecht.
Wie soll ich mich verhalten?
Soll ich die Behinderung ignorieren?
Soll ich mit ihm offen über seine Behinderung sprechen?
Diese Angst vor dem Unbekannten, sie kosten oft Kraft. Kraft und Einfühlungsvermögen, dass nicht jeder besitzt oder gewillt ist zu geben.
Ein weiterer Faktor ist unsere schnelllebige Gesellschaft, in der die einzelnen Personen immer mehr Zeit für die eigenen Probleme brauchen und somit die Bereitschaft, sich mit denen anderer zu befassen, beharrlich schwindet.
Häufigste Ausrede: "Guten Tag und auf Wiedersehen!"
Aber der Behinderte hat ebenfalls seine Ängste und Fragen.
Das Verlangen, wie jeder andere behandelt zu werden, verwandelt sich von einem Wunsch in einen Alptraum. Er reagiert gereizt oder depressiv.
Häufige Folge: Die eigene Isolation!
Der Behinderte baut eine Klagemauer auf, die immer höher wird. Es gibt nur ein Mittel sie zu überwinden: Er muss lernen, die Einschränkungen, die ihm auferlegt wurden, zu tolerieren und versuchen, so gut wie möglich mit ihr zu leben. Das hört sich natürlich fantastisch an, wie das Rezept vom Hausarzt und das ist es auch. Aber bis man bereit ist diese bittere Pille zu schlucken und sie dann auch noch wirkt, vergehen oft Jahre.
Jahre, die dem Behinderten und seiner Familie sehr viel abverlangen...
Ein Seuchebefallener, der seine Krankheitserreger durch Bakterien überträgt, gehört natürlich unter Quarantäne.
Aber eine Behinderung ist nicht ansteckend!
Zum Glück sind da ja auch noch die echten Freunde, leider nur sehr wenige, und die Verwandten. Sie sind diejenigen, die einem in solchen Situationen immer wieder die Kraft geben, einen Sinn in diesem scheinbar aussichtslosen Leben zu finden. Leider gibt es auch hier ein großes Problem:
Übertriebene Fürsorge!
Dieses Thema ist so schwerwiegend, dass ich später noch näher darauf eingehen möchte.
Den größten Schock versetzt es vielen Menschen, wenn sie völlig unvorbereitet und zum ersten Mal in ihrem Leben den "Grand-mal-Anfall" eines Epilepsiekranken miterleben.
Der Epileptiker ist in der Regel ein völlig normaler Mensch, er sieht aus wie sie, kann reden wie sie, sehen wie sie, ja sogar denken wie sie. Und dann verwandelt der Anfall ihn für einige Sekunden in ein Wesen, vor dem jeder automatisch Angst bekommt.
Viele geraten sogar in Panik: " Was soll ich tun? Weglaufen? Schreien? Die Augen schließen?"
Auf einen Blinden oder Amputierten kann man sich nach einiger Zeit einstellen, doch der Mensch, der da vor einem liegt, ist plötzlich "verrückt" geworden und zuckt wie ein defekter Roboter, der unter Strom steht.....
Enorme Mengen elektrischer Energie, völlig unkontrolliert freigesetzt, werden aus seinem Gehirn geblasen. Die Muskeln können so stark verkrampfen, dass die Belastung auf den Körper die Leistungsfähigkeit eines Spitzensportlers überschreitet. Seine Zähne sind zusammengepresst und es bildet sich Schaum vor seinem Mund, hervorgerufen durch Speichel, der beim heftigen Atmen durch die Zahnritzen gedrückt wird. Oftmals setzt auch noch der Schließmuskel aus und so kommt es zum unkontrollierten Urinfluss, was nach dem Aufwachen psychisch zusätzlich stark belastet.
ende seite 15 möchtet iht weiteres von dem buch lesen
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11.03.2006, 14:44
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@ evma: also ich lese auch hier noch mal mit, obwohl ich es schon gelesen habe.
LG
nancy
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11.03.2006, 18:55
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Forenhexe
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Registriert seit: 24.01.2006
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Habe gerade die Geschichte immer wieder gelesen.
Ich würde gerne noch mehr lesen.
Hast du noch etwas für uns?
LG Tinka
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Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann.
(Christian Morgenstern)
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11.03.2006, 19:02
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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Registriert seit: 01.08.2005
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ich finde dieses buch so wichtig weil es auch einfach mal zeigt wie der betrof.die epi bzw das dahinter empfindet,ferner empfinde ich bei jeden lesen etwas anderes als wichtig ich habe es jetzt inerhalb von tagen das dritte mal gele.und bin jedes mal von etwas anderen gefangen.werde euch gerne in den nächsten tagen noch etwas kopieren gebe euch mal den link zu seiner hom http://www.rednosed.de/rednosed.html die auch sagenhaft ist
Geändert von evma (18.05.2006 um 06:21 Uhr).
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11.03.2006, 19:12
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Forenhexe
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Registriert seit: 24.01.2006
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Danke dir Evma, für diesen Link.(Tolle Home)
Ich bin schwer beeindruckt von diesem Menschen.
LG Tinka
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(Christian Morgenstern)
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11.03.2006, 19:20
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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Registriert seit: 01.08.2005
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ich will nicht zu sehr loben aber alles was ich bisher gelesen habe oder gesehen auf seiner hom begeistert mich.
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11.03.2006, 19:36
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Schließe mich euch an!!
Die Homepage sowie das Buch haben bei mir etliche "Gänsehäute"
ausgelöst...und nicht nur die...
LG
Nancy
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