Positive Zwischenbilanz zum Peer Counseling.
Positive Zwischenbilanz zum Peer Counseling.
Berlin (kobinet) Die TrainerInnen für die derzeit vom Bildungs- und Forschungsinstitut zum selbstbestimmten Leben Behinderter (bifos) stattfindende Peer Counseling Weiterbildung haben am Sonntag in Berlin eine positive Zwischenbilanz gezogen.
"Wir haben eine tolle und engagierte Gruppe, so dass die Weiterbildung bisher richtig Spaß macht", fasste Matthias Rösch den bisherigen Weiterbildungsverlauf zusammen. Hinter dem Begriff des Peer Counselings verbirgt sich die Beratung von behinderten Menschen für behinderte Menschen. Dies ist bereits die zehnte Weiterbildung, die vom bifos durchgeführt wird, so dass es in Deutschland bereits über 100 ausgebildete Peer Counselor gibt.
Beim am Wochenende zu Ende gehenden dritten Block der derzeitigen Weiterbildung ging es vor allem um die Vermittlung und das Einüben von Kommunikationstechniken. Selbsterfahrung im Umgang mit der eigenen Behinderung, die Auseinandersetzung darüber, wie andere Menschen mit Behinderungen gesehen werden stehen ebenso im Mittelpunkt der Weiterbildung wie die Vermittlung von Beratungs-know-how. Die Weiterbildung, die von der Aktion Mensch gefördert wird, wird von verschiedenen behinderten Menschen durchgeführt, die Erfahrung mit dem Peer Counseling haben.
"Wir erleben es auch bei dieser Weiterbildung wieder, welche Kraft in der Idee des Peer Counselings steckt und wie wichtig es ist, dass Menschen mit verschiedenen Behinderungen zusammen kommen und sich weiterbilden, um andere behinderte Menschen besser unterstützen und beraten zu können", so Matthias Rösch. "Das macht auch nach zehn Jahren noch Geschmack auf mehr". Dieses Mal nimmt sogar eine Teilnehmerin aus Wien an der Weiterbildung teil.
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