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  #11  
Alt 24.02.2008, 10:53
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
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Ort: Dortmund
Beiträge: 10.954
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Hallo,

ich habe noch etwas Interessantes gefunden:

Familie war dem Amt lange bekannt
Dabei war die Familie dem Amt nicht unbekannt: Eine Betreuung, die nach dem Tod der Mutter durch die Jugendhilfe eingerichtet wurde, ist erst am 10. August 2007 ausgelaufen. Nach unseren Informationen sind dem verstorbenen Vater in den 80er Jahren mehrere Kinder aus erster Ehe entzogen worden.


Unterdessen prüft die Staatsanwaltschaft die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen das Jugendamt.


Ganzer Artikel in den Ruhr-Nachrichten






Also, jetzt verstehe ich gar nichts mehr ...

Immerhin wird seitens der Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren geprüft ...








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  #12  
Alt 24.02.2008, 11:39
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
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wenn ich mir vorstelle die meisten krebspatienten haben ja starke schmerzen.da die kids beim sterbenden vater waren,gehe ich davon aus das dieser kein morpium oder anderes erhalten hat.da es ihm sicherlich nicht möglich war die letzten tage aus den haus zum doc zu gehen.nachhause dürfte keiner gekommen sein,den der hätte ihn ins krankenhaus eingeliefert. die folge starke schmerzen.all dies haben die mädchen gesehen miterlebt wie der vater sich vor schmerzen warscheinlich nicht mehr beherschen konnte.
die kinder die vor zwei jahren ihre mutter verlohren haben,wissen durch die erkrankung der mutter das sie auch den vater verliehren sehen ihn leiden,selbst durch das doppel erst mutter dann vater kommt auch der tod der mutter bei den kids viel stärker wieder zu tragen.normale kinder in den alter hören zwar das wort tod oder krebs aber wissen nicht das es entgültig ist.diese beiden mädchen wusten das es kein zurück mehr gibt.wie verzweifelt waren sie.durch das enge miterleben des sterbends werden sie immer wenn jemand sagt er hat schmerzen angst haben das bild des sterbenden vateres warscheinlich auch das bild der sterbenden mutter wird immer und immer wieder allgägenwärtig bei den beiden sein.bei jeden aua werden sie das bild sehen-
und warum dies alles weil wieder einmal das jugendamt versagt hat.nicht da war als man es gebraucht hat,sie kannten die familie ,haben sie früher kinder aus der familie entrissen vielleicht ungerechtfertigt und jetzt wos nötig war haben sie wieder kläglich versagt.es wäre ein leichtes gewesen den rufen der aufmerksamen lehrer nachzukommen in die familie eine pflergerin zu tun,so hätten die mädchen beim vater bleiben können und wären versorgt gewesen.aber hilflose kinder sich selbstüberlassen ,anderseits wos nicht notwendig ist kinder aus der familie zu reisen ich bekomme das kotzen.
wir haben so viele arbeitslose.warum werden diese nicht als familienpflergerinen eingesetzt,bevor kinder alleingelassen werden.oder bevor sie aus der familie gerissen werden.
im falle der beiden hätte man eine helferin ins haus schicken können so wären die mädchen versorgt und auch der vater hätte menschenwürdig sterben können und nicht krepieren wie ein tier.
ich gebe dem jugendamt die schuld das die beiden ein trauma fürs leben haben ,und der vater ein unwürdiges sterben hatte.dies ist unterlassene hilfe und strafbar nach §323c war es unterlassene hilfe und ist strafbar.
oder gelten gesetze bei ämtern etwa nicht,dürfen die alles ,auch menschen wie tiere behandeln,obwohl der tierschutz hier in deutschland besser ist als menschenschutz
  #13  
Alt 24.02.2008, 11:51
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
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Ort: Dortmund
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Hallo,

ich hatte jetzt über eine google-Suche noch einen weiteren Artikel in der Emsdetter Volkszeitung gefunden:


Kinder versorgten sich selbst Von Christoph Klemp am 22. Februar 2008 12:29 Uhr DORTMUND Es sind exakt 613 Schritte vom Jugendhilfedienst im Dortmunder Stadtteil Mengede bis zum Haus, in dem die siebenjährige Julia* und die neunjährige Sabine* neben ihrem toten Vater gelegen haben. Ein Fußweg von knapp vier Minuten, der den Mitarbeiterinnen der Jugendhilfe offenbar zu weit erschien.
Folgendes hätten sie gesehen: „Die Wohnung war in einem erbärmlichen Zustand“, sagt Torsten Patz. Der Vater zweier Kinder ist Schulpflegschaftsvorsitzender der Grundschule, die die beiden Schwestern besuchen. Seine Beobachtung: Essensreste, Flaschen und Müll türmten sich in der Erdgeschosswohnung des verfallenen Eckhauses in Dortmund-Mengede. „Die Betten der Kinder waren offenbar seit Monaten nicht mehr gemacht“, sagt Patz. Am schlimmsten sei aber der Geruch gewesen. „Der hing in den Klamotten, in den Schulsachen, einfach überall“, sagt Patz.

[ ... weiter ... ]

Die Emsdetter Volkszeitung hat auch eine Fotogalerie dazu - nicht von der Wohnung an sich, aber vom Haus ...

Fotogalerie




Wenn man jetzt noch die räumliche Nähe betrachtet ... nur 613 Schritte (!!!) ... es ist unglaublich!!!
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  #14  
Alt 24.02.2008, 12:01
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 01.08.2005
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613 schritte ich bekomme das kotzen
  #15  
Alt 24.02.2008, 12:21
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
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Ort: ostsee
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wenn das jugendamt von einen fall berichtet bekommt ,wo ein elternteil sich nicht richtig um die kinder kümmernt berufen sie sich auf gefahr in verzug.und entziehen die kids ohne vorab zu prüfen ob etwas dran ist.ich fordere auf,das durch das jugendamt gefahr in verzug ist und dem jugendamt die fähigkeit abgesprochen wird mit kindern zu arbeiten.bzw kinder in obhut zu nehmen oder zu beaufsichtigen.ich sehe eine größere gefahr durch das jugendamt als von einzellnen eltern
  #16  
Alt 24.02.2008, 12:38
vienetta vienetta ist offline
Gast
 
Registriert seit: 04.08.2006
Beiträge: 3.585
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Hört sich ja echt übel an.
Die armen Kinder .
Wenn ich mir das so vorstelle wird mir echt schlecht......
Ich weiss aus eigener erfahrung wie schwer so ein Verlust ist ...oder das zuschauen beim sterben .Und Kinder in diesem Alter sind ja einfach nur hilflos .
Aber dem Jugendamt hätten doch noch etliche Menschen mehr die Bude einrennen müssen.Nachbarn wegen Gestank und Müll..die Kinder haben ja auch sicherlich mal geweint ..Der Vater muss doch irgendwie ärztlich versorgt gewesen sein ...Krebsschmerzen hält keiner aus ohne entsprechende medis......Warum hat da nur wieder keiner reagiert ?!



Kenne hier aber auch so einen Fall .Mutter schwere Alkohlikerin ...bringt ihr Kind schon morgens total blau in den Kiga .die Frau hat schon 3 Kinder weggenommen bekommen .....und um das Kind kümmert sich auch nicht wirklich jemand vom Amt .Trotz mehrerer Anzeigen von Eltern ,(das Kind geht bei Laura in den Kiga)
Die Gute hat mir sogar auf dem Heimweg vom Kiga Prügel angedroht wenn ich ihren imaginären Mann (hab keinen gesehen !?)nicht in Ruhe lasse!
hat da auch keinen interesiert .
Bin nur froh das ich eine so Gute Sozialarbeiterin habe ..die den Begriff Sozial noch zu kennen scheint .und mich überall versucht zu unterstützen.


Den Armen Kindern wünsche ich eine gute Psychologische Betreung und eine sehr gute Pflegefamilie die sie auch beide nimmt .
  #17  
Alt 24.02.2008, 12:53
Benutzerbild von HeWi
HeWi HeWi ist offline
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Registriert seit: 09.02.2008
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Das ist sicher eine sehr unschöne Geschichte, keine Frage! Es gibt aber ne ganze Menge Jugendämter mit viele, vielen Mitarbeitern.......und die alle über den Kamm zu scheren?......Das sehe ich ein wenig anders!
Wir werden uns an solche Vorfälle gewöhnen müssen, wenn weiter Gelder aus dem Sozialbereich abgezogen werden und es wird sogar noch schlimmer kommen! Da brauchen wir uns als Gesellschaft dann auch bald nicht mehr aufzuregen! Bei der Bilderserie zum Beispiel ist mir nicht ganz klar ob es das Haus der Eltern ist oder das Haus des Jugendamtes. Das sollte einem schon stutzig machen. Keine Mittel zur Verfügung stellen, aber eine 1000%ige Arbeit verlangen.....kann doch nicht funktionieren.....in keinem Beruf! Ich selber möchte unter diesen Bedingungen so einen Job, mit dieser Verantwortung eigentlich nicht gerne machen müssen.
Aber vielleicht hab ich da ja ne Einzelmeinung. Wie gesagt, schlimm, aber es gibt sicher auch Jugendämter die ihre sicher verantwortungsvolle Arbeit sehr gut machen und im Umgang mit solchen Fällen ein "besseres Händchen" haben, aber diese positiven Fälle tauchen eben nicht in der Presse auf obwohl sie bestimmt überwiegen!
__________________
Gruß Heiko
+Wizard

Geändert von HeWi (24.02.2008 um 12:56 Uhr).
  #18  
Alt 24.02.2008, 12:58
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
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Hallo,

ja, es fällt immer wieder auf, dass das Kindeswohl anscheinend am seidenen Faden des Engagements und der persönlichen Einstellung der betreuenden Sachbearbeiter bei einem Jugendamt hängt.

Mal wird vorschnell entzogen, ohne die Sachlage zu prüfen. Ohne zu schauen, ob eine Möglichkeit besteht, die Familie so zu betreuen, dass es echte Hilfe ist, ohne durch das Auseinanderreißen zu traumatisieren. Siehe die unzähligen Fälle des Portals "Kindesraub".


Mal wird vorschnell gesagt, es sei kein Handlungsbedarf, ohne die Sachlage wirklich zu prüfen. Wie hier angeblich telefonisch alles abgeklärt wurde oder wie in dem Fall aus Frankfurt, wo die Jugendamtsmitarbeiter sich einer bekannten Journalistin nicht entgegenstellen wollten (siehe Bericht im Stern).


Und dann gibt es zum Glück noch die engagierten Mitarbeiter, die versuchen, individuelle Hilfe zu leisten. Wie die Erfahrungen unserer Stammnutzerin Vienetta zeigen.


Aber es zeigt sich eben: es ist förmlich "Glückssache", an wen man gerät. Und so lange es keine wirkliche Kontrolle der Jugendämter gibt, eine echte Kontrollinstanz fehlt ja leider immer noch, wird die Qualität der Arbeit eben sehr stark variieren.
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  #19  
Alt 24.02.2008, 13:11
Benutzerbild von HeWi
HeWi HeWi ist offline
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Registriert seit: 09.02.2008
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Zitat:
Zitat von Mary
Und so lange es keine wirkliche Kontrolle der Jugendämter gibt, eine echte Kontrollinstanz fehlt ja leider immer noch, wird die Qualität der Arbeit eben sehr stark variieren.
.....immer mehr Kontrolle, ne das ist es auch nicht. Wer Kontrolliert die Kontrolle? Nein, bessere Arbeitsbedingungen ist der Weg, denke ich. Supervision und und und......!

Könnte noch mehr schreiben, aber muß jetzt schnell zum Dienst, sorry!
__________________
Gruß Heiko
+Wizard
  #20  
Alt 24.02.2008, 13:17
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
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Hallo,

kurz noch einmal zu den Bildern. Da ich schon einmal in Mengede war kann ich zu der Bilderserie sagen:

Das Jugendamt ist nicht in dem renovierungsbedürfigen Haus, sondern in der Häuserzeile, in der auch das Geschäft zu sehen ist. Die Bilder 2, 4 und 7 gehören also zum Jugendamt.

Viele Grüsse

Mary
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