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05.05.2006, 06:49
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Nachbarschaftsstreit im Hausflur eskaliert - fünf leicht Verletzte Bewohner
POL-DO: Nachbarschaftsstreit im Hausflur eskaliert - fünf leicht Verletzte Bewohner
04.05.2006 - 20:43 Uhr Dortmund (ots) - Lfd. Nr.: 0697
Zu einem Nachbarschaftsstreit in einem Mehrfamilienhaus mit
mehreren verletzten Personen an der Rheinischen Straße in
Dortmund-Mitte wurden am 04.05.2006, um 15.38 Uhr, Feuerwehr und
Polizei gerufen.
Im Eingangsbereich des viergeschossigen Gebäudes erwarteten die
Rettungskräfte neben einem 27-jährigen Bewohner als Beteiligten des
vorausgegangenen Streites vier weitere Bewohner, die als Folge des
eingesetzten Reizgases über leichte Atembeschwerden und gereizte
Augen klagten. Diese vier Geschädigten konnten nach ambulanter
Behandlung vor Ort wieder entlassen werden, während der 27-Jährige
mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren wurde.
Da zunächst unklar war, um welche Chemikalie es sich im
Hausflur handelte, betrat die Feuerwehr die Räumlichkeit unter
Atemschutz. Nach Durchlüftung des Flures und Klärung, um welche
Substanz es sich handelte, konnten die Bewohner in die Wohnungen
zurück kehren.
Im Krankenhaus konnte der Geschädigte zum Sachverhalt befragt
werden. Er gab an, wenige Minuten zuvor von einem weiteren
Mitbewohner, einem 40-jährigen Dortmunder, aufgesucht worden zu sein.
Dieser habe geliehenes Geld zurück gefordert, über welches er jedoch
gegenwärtig nicht verfüge. Der Geschädigte, Rollstuhlfahrer, habe
daraufhin die Türe wieder geschlossen. Da der 40-Jährige weiterhin
lautstark im Treppenhaus agierte, öffnete er erneut die Tür und begab
sich in den Hausflur. Hier besprühte ihn der Tatverdächtige mit
Reizgas und flüchtete. Seine Hilferufe ließen weitere Nachbarn
erscheinen, die dadurch die eingangs erwähnten Beeinträchtigungen
erlitten.
Nach ambulanter Behandlung im Krankenhaus konnte der
Geschädigte wieder entlassen werden. Der flüchtige 40-Jährige konnte
bisher noch nicht angetroffen und zum Sachverhalt befragt werden.
Die Ermittlungen dauern an.
(Quelle: Pressemitteilung Polizei Dortmund)
ots Originaltext: Polizei Dortmund
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05.05.2006, 06:50
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... hierbei ist es allerdings egal, ob der Geschädigte ein Rollstuhlfahrer ist oder nicht ... solche Methoden gehören in jedem Fall strafverfolgt! ...
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05.05.2006, 20:43
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@ Mary
Reizgas kann extrem gefährlich werden, wenn es in falsche Hände gerät oder leichtfertig benutzt wird.
Jede/r kann das Zeug in Sprühdosen kaufen.
In Waffengeschäften erhälst Du es unter Vorlage des Personalausweises sogar als Pfeffergaspistole. Die darfst Du zwar außerhalb Deiner 4 Wände nicht ohne Waffenschein nutzen, sondern nur zu Deiner Verteidigung im eigenen Heim.
Kommt solch eine Waffe allerdings in die falschen Hände, kann der Gebrauch tödliche Folgen haben.
(Zum Schutz finde ich das ok).
LG
Nancy
Geändert von Nancy (05.05.2006 um 20:45 Uhr).
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08.05.2006, 07:04
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08.05.2006 - Psychologie
Waffen fördern aggressives Verhalten
Studie: Pistole lässt Testosteronspiegel und Gewaltbereitschaft steigen
Die Beschäftigung mit Waffen erhöht bei Männern den Testosteronspiegel und die Neigung zu aggressivem Verhalten. Das haben amerikanische Forscher in einer Studie mit dreißig Freiwilligen gezeigt, von denen die Hälfte eine Luftpistole und die andere Hälfte ein Kinderspielzeug vorgesetzt bekam. Die Ergebnisse bestätigen die Vermutung, dass die drei Faktoren einen direkten Zusammenhang haben, erklären die Forscher.
Bei vielen Tieren fördert ein erhöhter Testosteronspiegel die Gewaltbereitschaft gegenüber Artgenossen. Auch beim Menschen gibt es Hinweise auf einen ähnlichen Effekt des Geschlechtshormons. Allerdings sind diese Hinweise nicht eindeutig: So findet sich in einigen Studien ein deutlicher Zusammenhang zwischen erhöhten Testosteronwerten und Unruhe, Anspannung sowie einer Tendenz zur Gewaltbereitschaft, während in anderen kein eindeutiger Einfluss des Hormons auf die Aggressivität beobachtet werden konnte.
Die Wissenschaftler um Jennifer Klinesmith teilten ihre Freiwilligen in zwei Gruppen ein. Die Kontrollgruppe sollte sich 15 Minuten lang mit einem Kinderspiel beschäftigen, und die eigentliche Testgruppe erhielt für die gleiche Zeit eine Luftpistole – angeblich, um deren Aufbau zu untersuchen. Beide Gruppen gaben vor und nach der Testphase Speichelproben ab, in denen die Forscher die Testosteronkonzentration bestimmten. Das Ergebnis war eindeutig: Die Probanden, die das Spielzeug untersucht hatten, wiesen vorher und nachher praktisch die gleichen Testosteronwerte auf. Dagegen stieg die Hormonkonzentration im Speichel der Waffengruppe teilweise um bis zu dreißig Prozent an, berichten die Forscher.
Um zu überprüfen, ob diese höheren Werte auch mit einer verstärkten Neigung zu Aggressionen einhergingen, gaben die Forscher allen Probanden einen mit Wasser gefüllten Becher, der angeblich für einen anderen Teilnehmer bestimmt war, und eine Flasche einer extrem scharfen Würzsauce. Die Teilnehmer sollten so viel von der scharfen Substanz ins Wasser geben wie sie wollten. Auch hier gab es deutliche Unterschiede zwischen den Gruppen: Die Probanden aus der Waffengruppe gaben im Schnitt dreimal mehr Sauce ins Wasser als die Teilnehmer aus der Kontrollgruppe. Je höher ihre Testosteronwerte dabei waren, desto mehr Sauce verwendeten sie.
Das zeige, dass schon die rein technische Beschäftigung mit einer Waffe die Gewaltbereitschaft bei Männern erhöhen kann und dieser Effekt von Testosteron vermittelt wird, schreiben die Forscher. Sie wollen nun testen, wie lange dieser Einfluss anhält und ob Waffen auf Frauen eine ähnliche Wirkung haben.
Jennifer Klinesmith ( Knox-College, Galesburg) et al.: Psychological Science, Juli-Ausgabe
ddp/wissenschaft.de – Ilka Lehnen-Beyel
(Quelle: Wissenschaft.de)
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08.05.2006, 07:33
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Hallo Nancy,
ich halte - auch zum Eigenschutz - nicht viel von der Bewaffnung. Zum einen hätte ich vermutlich das Pech, genau in der Windrichtung zu stehen *lach* aber da gibts noch einen wichtigen Aspekt, den viele noch nicht gesehen haben ...
Mal angenommen, es stünde da ein wirklich "böser Bube" oder "böses Mädel" vor einem ... und man würde eine Schreckschußwaffe (egal ob nur Knall oder mit Reizgas, Pfeffer oder sonst was) ziehen ... was passiert?
Pfeffer gegen Eisen? (weil das Gegenüber sich "verteidigen" will, und bei dem Sehen der Waffe an eine "echte" denkt, denn mit "Spielkram" gibt er / sie ja gar nicht ab ... )
Diese "Verteidigungswaffen" mit Schreckschuß / Gas werden sehr gut auf "echt" getrimmt ... sollen die Verwender doch Vertrauen in diese Waffe haben ... es ist kaum möglich, in Bruchteilen von Sekunden das zu unterscheiden ...
Daher würde ich selbst keine solche Verteidigungswaffe nutzen.
LG
Mary
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08.05.2006, 15:33
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ich halte auch nichts von waffen,egal in welcher form auch immer.allerdings muß ich gestehen ich werde wenn ich angegriffen werde unberechenbar.so das ich bei einen überfall im laden mal einen einfach festgehalten habe wie ich das gemacht habe null ahnung aber die polizei konnte ihn aus meinen armen in empfang nehmen.hinterher allerdings naja darüber schweigen wir
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