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07.05.2008, 08:01
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Magdeburger Tiger-Babys eingeschläfert
Magdeburger Tiger-Babys eingeschläfert
Wegen eines Sumatra-Vorfahren in der Ahnen-Reihe ist der Nachwuchs der Sibirischen Tiger im Magdeburger Zoo eingeschläfert worden. Das Töten diene dem Artenschutz, so Zoodirektor Perret. Nach Ansicht des Weltzooverbandes haben die Magdeburger damit verantwortungsvoll gehandelt. Tierschutzorganisationen haben unterdessen Strafanzeige gegen den Zoo gestellt.
 Im Magdeburger Zoo ist der Nachwuchs der sibirischen Tiger eingeschläfert worden. Grund war ein Untersuchungsbefund der Elterntiere im Februar. Dieser hatte ergeben, dass Tigervater "Taskan" nicht reinrassig ist. Unter seinen Vorfahren waren auch Sumatra-Tiger, also Tiere einer anderen Unterart. Wie Zoodirektor Kai Perret am Dienstag mitteilte, diene das Töten dem Artenschutz und sei durch das Tierschutzgesetz gesichert. Die drei Jungen - zwei Männchen und ein Weibchen - waren am Montag, also einen Tag nach ihrer Geburt am 4. Mai - getötet worden. Laut Perret habe es dafür keine Alternative gegeben, da sie zur Zucht ungeeignet waren.
"Hiobsbotschaft" kam zu spät
Das Elternpaar war vor zwei Jahren über das Europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) von Hamburg und Hannover nach Magdeburg gekommen, um für Nachwuchs zu sorgen. Im Januar war das Tigerweibchen trächtig. Im Februar sei man vom EEP informiert worden, dass der Kater Sumatra-Tiger als Vorfahren habe, teilte der Zoo mit. Das hätten US-Wissenschaftler mittels neuer genetischer Methoden herausgefunden. Von solch einer "Hiobsbotschaft" seien 31 weitere Tiger in europäischen Zoos - darunter vier in Deutschland - betroffen, teilte der Zoo weiter mit.
Zucht-Ausschluss für Kater "Taskan"
Kater "Taskan" wurde daraufhin sofort von der Zucht ausgeschlossen. Allerdings war der Nachwuchs da schon unterwegs. Was jetzt aus "Taskan" wird, bleibt ungewiss. Vor zwei Wochen wurde der Kater kastriert. Vorerst werde er im Magdeburger Zoo bleiben, dann müsse der Koordinator des EEP in London entscheiden, so Zoodirektor Perret. Und weiter: "Eine Tötung kann ich nicht ausschließen."
Oberstes Ziel: Reinrassigkeit
Da die Zucht reinrassiger und vor allem sehr seltener Tiere eines der obersten Ziele der Zoogemeinschaft sei, habe eine Kommission aus Zoodirektor, Zootierarzt, Zooinspektor und Tierpfleger entschieden, die Jungtiere einzuschläfern. Mischlinge blockierten den eingeschränkten Platz für die wichtige Erhaltungszucht und seien an verantwortliche Halter kaum zu vermitteln, so der Magdeburger Zoo.
"Wir sehen es nicht als Option an, diese Tiere an Zirkusunternehmen oder sogar an undurchsichtige Tierhändler weiterzugeben."
Mitteilung des Magdeburger Zoos
Weltzooverband unterstützt Vorgehen
Rückendeckung hat der Magdeburger Zoo auch durch den Weltzooverband in Bern erhalten. Nach Ansicht des Verbandes haben die Magdeburger mit der Einschläferung des nicht reinrassigen Tigernachwuchses sehr verantwortungsvoll gehandelt. Wie der Direktor des Weltzooverbandes, Peter Dollinger, sagte, sei der Entschluss, die Tiere einzuschläfern und nicht an irgendeinen Safaripark oder Zirkus abzuschieben, "eine humane Entscheidung und das kleinere Übel" gewesen.
"Wenn es nur noch 260 reinrassige Sibirische Tiger in 95 Zoos innerhalb des Europäischen Zuchtprogramms gibt, muss man die Zucht konsequent betreiben."
Peter Dollinger
Direktor des Weltzooverbandes
Anzeigen gegen Magdeburger Zoo
Unterdessen haben der Bundesverband der Tierversuchsgegner (Aachen) und Animal public (Düsseldorf) Strafanzeige gegen den Magdeburger Zoo gestellt. Nach ihrer Ansicht verstößt das Einschläfern gegen das Tierschutzgesetz. Es liege kein vernünftiger Grund für die Tötung vor.
"Die Verantwortlichen im Zoo Magdeburg haben hier ungeprüft vorsätzlich gezüchtet und die Jungtiere dann einfach getötet."
Kurt Simons
Vorsitzender Bundesverbandes Menschen für Tierrechte
Quelle: Mdr
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07.05.2008, 08:30
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Forengeist
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Registriert seit: 10.10.2007
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Hi,
Tigerbabys nicht reinrassig?
Was für ein Blödsinn!
Und das in meiner Heimatstadt Magdeburg, muss ich mich jetzt schämen?
Das ist arg an den Haaren herbeigezogen, wo sollen denn solche Gedanken wieder hinführen! Reinrassigkeit!
LG
ria.roos
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07.05.2008, 08:39
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Zitat:
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Zitat von ria.roos
Hi,
Tigerbabys nicht reinrassig?
Was für ein Blödsinn!
Und das in meiner Heimatstadt Magdeburg, muss ich mich jetzt schämen?
Das ist arg an den Haaren herbeigezogen, wo sollen denn solche Gedanken wieder hinführen! Reinrassigkeit!
LG
ria.roos
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Liebe ria,
dafür musst Du Dich weiss Gott nicht schämen, denn Du hast ja null Schuld an dieser Vorgehensweise.
Das Thema ist strittig, da ein Zoo der Arterhaltung dient.
Aber ich meine, es hätte vor der Paarung einen Befund über die Herkunft bzw. Vorfahren des Tieres geben müssen, nicht erst nach erfolgter Zeugung!
Hier hat der Mensch wieder einmal gewissenlos gehandelt, um sich dann anmassend über Leben und Tod dieser Tigerbabies entscheiden zu dürfen.
Diese Rasse ist durch Mißachtung der Menschen vom Aussterben bedroht.
Nun geht der Mensch in der Bemühung, diese Rasse wieder sauber und rein zu züchten, Wege, die einfach in dieser Form nicht hingenommen werden dürfen.
Sicher hätte eine andere Lösung gefunden werden können. Es gibt eine Menge Tierparks, in denen Tiger, Luchse und andere Wildkatzen leben. Diese Tierparks dienen natürlich auch der Arterhaltung, hier steht allerdings nicht die Herkunft und die saubere Abstammung, eher das Tier als Lebewesen im Focus.
Die Argumente der Verantwortlichen sind meiner Auffassung nach sehr dünn und ich hoffe, sie werden zur Rechenschaft gezogen.
LG
Nancy
Geändert von Nancy (07.05.2008 um 09:02 Uhr).
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07.05.2008, 10:15
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Forengeist
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Registriert seit: 10.10.2007
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Liebe Nancy,
war auch nur so eine Anmerkung von mir, weil so leichtfertig mit Lebewesen umgegangen wird.
Sie sollten wirklich zur Rechenschaft gezogen werden, aber wem nützt das noch.
LG
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07.05.2008, 18:58
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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Registriert seit: 28.03.2005
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Hallo,
ist eine Sauerei! Dann hätten sie eben die Jungtiere auch aus dem Zuchtprogramm nehmen müssen und kastrieren und gut. Dafür hätte ich Verständnis gehabt. Aber töten?
Nee, das ist aus meiner Sicht ethisch bedenklich! Schließlich wurden die Jungtiere mit menschlicher Absicht gezeugt. Somit hätten sie auch in den "sauren Apfel" beißen müssen und die Lebenshaltungskosten für die Tiere "ohne Nutzen" tragen müssen.
Da wurde ja nicht zur reinrassigen Arterhaltung getötet, sondern, um Kosten zu sparen. Das ist zumindest meine Meinung.
Denn wie gesagt: Sie hätten ja auch die Jungtiere aus dem Zuchtprogramm durch Sterilisation / Kastration nehmen können ... für die reinrassige Arterhaltung wäre also eine Tötung nicht notwendig gewesen ... es ging sicher um die Kosten, die hier anfallen für Tiere, die man nicht als "reinrassig" ins Zuchtprogramm nehmen kann ...
Traurig, traurig ...
Mary
__________________
... schön Dich zu lesen  ...
Hiermit untersage ich ausdrücklich aus datenschutzrechtlichen Gründen, mich als Kontakt in Netzwerken wie Facebook anzugeben! Bitte wahrt meine Persönlichkeitsrechte und die Bestimmungen des deutschen Datenschutzrechts. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, dem empfehle ich z. B. den Artikel "Krake Facebook"
Und wen Öko-Themen interessieren, hier meine neue Lieblingsseite - ganz frisch auf'm Markt: SymBioZone
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07.05.2008, 19:16
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Zitat:
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Da wurde ja nicht zur reinrassigen Arterhaltung getötet, sondern, um Kosten zu sparen
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Davon bin ich auch überzeugt.
Von Kosten war jedoch in der Stellungnahme keine Rede.....klar...
Ein sehr mickriges, für die Verantwortlichen aber sehr wichtiges Argument hingegen war, dass kein Platz für Hybriden vorhanden sei und die notwendige Fläche dazu vorgesehen ist, reinrassige Tiere.....vielmehr die potentiellen, noch nicht vorhandene Nachzucht dort unterzubringen.
LG
Nancy
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07.05.2008, 20:21
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Eine weitere Unverfrorenheit:
Seit Bekanntwerden der Abstammung des Tigers wäre noch Zeit gewesen, einen Abort einzuleiten, der aber bei der genetisch wertvollen Tigerin zu Unfruchtbarkeit hätte führen können.
Zitat aus der HP des Magedburger Zoos:
Etwas zur Geschichte unserer Tiger:
Sibirische Tiger werden als bedrohte Großkatzenart europaweit in den Zoologischen Gärten koordiniert gehalten und gezüchtet. Innerhalb des EEP’s (Europäisches Erhaltungszuchtprogramm) sind ca. 260 Tiere registriert, die in 95 Zoologischen Gärten gehalten werden. Unser junges Paar „Sibirischer Tiger“ lebt seit etwa 2 Jahren im Zoo. Es wurde uns vom EEP (Europäisches Erhaltungszuchtprogramm) und der zuständigen Koordinatorin im Londoner Zoo zusammengestellt und zugewiesen. Die Katze kam damals aus dem Zoo Hannover, der Kater aus dem Tierpark Hagenbeck, Hamburg. Die Eingewöhnung und Zusammengewöhnung waren äußerst schwierig. Es kann durchaus als eine Meisterleistung unserer zuständigen Tierpfleger bezeichnet werden, dass es nach zwei Jahren gelungen ist, beide erfolgreich zu verpaaren – die Katze wurde im Januar trächtig.
Im Februar erhielten wir eine Email aus dem Londoner Zoo und dem neuen zuständigen EEP Koordinator Malcolm Fitzpatrick, dass neue genetische Untersuchungen ergeben haben, dass unser Kater kein reinerbiger „Sibirier“ ist, sondern einer seiner Vorfahren ein Sumatra-Tiger war. Sumatra-Tiger werden als eigene Art geführt. Insgesamt sind 31 weitere Tiger in Europäischen Zoos von dieser Hiobsbotschaft betroffen. Der Magdeburger Kater wurde mit dieser Meldung mit sofortiger Wirkung von jeglicher Zucht ausgeschlossen. Die Katze war zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits trächtig.
Die Zucht reinerbiger Tiere, vor allem auch sehr seltener, hoch bedrohter Arten ist eine der obersten Ziele der nationalen und internationalen Zoogemeinschaft. Mischlinge (Hybride) sind in jedem Fall zu vermeiden. Sie blockieren den eingeschränkten zur Verfügung stehenden Platz für die wichtige Erhaltungszucht und sind an verantwortliche Halter kaum zu vermitteln. Wir sehen es nicht als Option an, diese Tiere ggf. an Zirkusunternehmen oder sogar an undurchsichtige Tierhändler weiterzugeben.
Innerhalb des Unternehmens wurde aus diesen Gründen die Entscheidung innerhalb einer Kommission (Direktor, Zootierarzt, Zooinspektor, Tierpfleger) getroffen, dass die Jungtiere unmittelbar nach der Geburt eingeschläfert werden. Der Amtsveterinär sowie der Aufsichtsratsvorsitzende des Zoologischen Garten Magdeburg gGmbH sind über diese Entscheidung informiert. Eine Abortinduktion bei der Tigerin wurde aufgrund der möglichen Komplikationen wie Endometritis o. ä. ausgeschlossen, da sie unter Umständen eine weitere Zuchtfähigkeit dieser genetisch wertvollen Katze zur Folge gehabt hätte.
Die Aufgaben der Zoologischen Gärten sind klar umrissen und machen die Notwendigkeit dieser schweren Entscheidung deutlich: Für Zoos sind die Erhaltung der bedrohten Tierarten und der biologischen Vielfalt sowie die Zurschaustellung wildlebender Tiere die hauptsächlichen Aufgaben, denen ihr Betrieb dient (vgl. Art. 3 der Richtlinie 1999/22/EG des Rates der Europäischen Union vom 29.03.1999 über die Haltung von Wildtieren in Zoos). Die Richtlinie ist auch die Basis für das Naturschutzgesetz des Landes Sachsen-Anhalt. Der Zoo besitzt eine erforderliche Erlaubnis zum Betreiben eines Zoos im Sinne des Naturschutzgesetzes und ist damit auch den o.g. Aufgaben rechtlich verpflichtet.
HINTERGRUNDINFORMATIONEN
Sib. Tiger Situation im EEP(Europäisches Erhaltungszuchtprogramm)
-260 Tiere in 95 Zoologischen Gärten.
-Koordinierung der Zucht im EEP wird zentral im Zoo London gesteuert.
-Zuweisung neuer Tiere oder Transfer unter den Zoos ebenfalls vom EEP.
-ca. 500 Tiere im natürlichen Lebensraum.
Sib. Tiger in Magdeburg:
-Kater „Taskan(geb. Hamburg, Mai 2002). Seit Nov. 2006 in MD.
-Katze „Kolina“(geb. Hannover, März 2003). Seit Nov. 2006 in MD.
-Januar 2008 Paarung.
-Februar 2008 EEP Meldung zur nicht-Reinerbigkeitdes Katers (31 Tiere gesamt).
-Ethik-Kommission (Direktor, Tierarzt, Zooinspektor,Bereichsleiter) April 2008.
Amtsveterinär und Aufsichtsratsvors. informiert.
- Geburt 3 (2,1) Jungtiere am 4.5.2008.
Entscheidungshilfen
Die Erhaltung der bedrohten Tierarten und der biologischen Vielfalt sind die hauptsächlichen Aufgaben der Zoos, denen ihr Betrieb dient. Das bedeutet im Falle unserer Tiger-Jungtiere:
-Erhalt der Art „Sibirischer Tiger“.
-Zucht Sib. Tiger im Rahmen des EEP‘s.
-Engagement zum Erhalt der Sib. Tiger im natürlichen Lebensraum (s. EAZA Kampagne).
Rechtliche Betrachtung
Das Töten von Zootieren ist eine unter vielen Maßnahmen der Bestandsregulierung bzw. des Populationsmanagements von Zootieren.
Das Töten von Zootieren geschieht selten und nur dann, wenn ein „vernünftiger Grund“i.S. §§1 und 17 Ziffer 1 TierSchG(Tierschutzgesetz) vorliegt.
Das Töten von Zootieren kommt selten vor und sollte daher nicht überbetont, sondern sachlich behandelt werden. Gegenüber Mitarbeitern, Tierpflegern, Aufsichtsbehörden, Medien und Öffentlichkeit ist das Töten von Zootieren sachlich und nachvollziehbar zu begründen.
Jeder Einzellfall muss gesondert betrachtet werden. Hervorzuheben ist, dass das Töten von Tieren nichts Negatives ist, dass es sich nicht an der Grenze zum Erlaubten bewegt und auch ethisch nicht verwerflich ist.
Im Gegenteil
-das Töten von Zootieren aus vernünftigem Grund dient:
-dem Schutz der Tiere (z.B. bei unheilbar und schmerzhaft erkrankten oder dahinsiechenden Tieren),
-dem Artenschutz und der Erhaltung der biologischen Vielfalt (z.B. beim Ausschluss vom zur Nachzucht ungeeigneten Tieren),
-dem Schutz des Menschen (z.B. bei Tieren, von denen eine Gefahrfür die menschliche Gesundheit ausgehen kann).
-Jungtiere als Hybride (Sibirier/Sumatra-Tiger) nicht zu vermitteln.
-Hybride blockieren wertvolle Zuchträume auf lange Zeit.
-Gesundheitliche Unversehrtheit der Katze als wichtiges Zuchtweibchen.
Ethischer Ansatz durch die ökologische Ethik: Sie beschäftigt sich mit dem moralischen Stellenwert im Umgang mit Natur, Tieren, Pflanzen, Ökosystemen oder der Erde. Vor allem betrachtet sie nicht nur den Wert oder die Rechte von individuellen Lebewesen, sondern auch das ökologische Gesamtgefüge, in welches jedes Leben eingebunden ist.
Quelle:
http://www.zoo-magdeburg.de/template...412&zoneid=162
Den Verantwortlichen würde ich nur eine Frage stellen und zwar die, warum man nicht, wenn schon nichts als reine Rasse Platz beanspruchen darf, im Vorfeld einen Gentest macht. Das wäre Tierschutz!
LG
Nancy
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13.08.2008, 22:19
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Zitat:
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Zitat von Nancy
[b]
Mischlinge blockierten den eingeschränkten Platz für die wichtige Erhaltungszucht und seien an verantwortliche Halter kaum zu vermitteln, so der Magdeburger Zoo.
"Wir sehen es nicht als Option an, diese Tiere an Zirkusunternehmen oder sogar an undurchsichtige Tierhändler weiterzugeben."
Mitteilung des Magdeburger Zoos
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Find ich ja positiv, dass sie ihre Tiere nicht an unserioese Menschen verkaufen, aber seit sie erfahren haben, dass der Kater und somit die Ungeborenen Kaetzchen nicht nuetzlich fuer deren Projekt ist, haetten sie ja wohl sicher noch etwas Zeit gehabt, sich nach einem serioesen Halter umzuschauen. Es gibt doch Leute, deren Hobby exotische Tiere sind und die sich gleichzeitig auch mit diesen auskennen und ihnen ein gutes Leben ermoeglichen koennen. Es ist eine Frechheit, dies nicht mal versucht zu haben und sich dann als heilige Samariter hinzustellen, die die Tiger vor einem unwuerdigen Leben bewahrt haben!
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14.08.2008, 11:48
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Fingerwundschreiber
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Registriert seit: 17.02.2007
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 Sorry wenn ich das jetzt so hier schreibe... aber das erinnert mich an die Rassenpolitik der Nazis zwischen 1933-45... was nicht reinrassig war, hatte auch kein Platz....
Wer Tiere züchtet oder hält, muß auch für ihren "Lebensunterhalt" aufkommen. Wenn ich mir zwei Katzen zulegen (was wir jetzt getan haben) überlegt man sich das mit den Kosten und der Unterbringung vorher und nicht nachher... Gilt auch für geplante Deckungsakte... ich kan mein Tier nicht decken lassen, wenn ich mir nicht sicher bin, daß ich Abnehmer finde... und sollte das dann nicht der Fall sein schläfert man sie nicht ein, sondern kann und sollte sich darum kümmern sie in andere erfahrene Hände abzugeben... 
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Optimisten sind Menschen, die die Dinge nicht so tragisch nehmen wie sie sind. (Karl Valentin)
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23.09.2008, 17:12
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Typisch Mensch!
ALLES MUß dieses Wesen unter Kontrolle haben!
Widerlich!
Lasst doch die Tiere machen, was sie wollen..
wenn das so weitergeht, gibt es bald keine tiere mehr..und dann?
Tiere sind die besseren Menschen, bzw wenn Du ein Tier zum Freund hast, dann hast Du nen RICHTIGEN Freund!
Pfui, Menschen, Ihr Machtgeilen Wesen!
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