| SO NICHT !!! Hier können dumme Sprüche usw. öffentlich gerügt werden ... |

10.05.2006, 09:58
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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SAT 1 hält ein Versprechen an Kinder nicht
Hallo,
auch gerade in unserer Zeitung gefunden:
Zitat:
Fernsehauftritt abgesagt - wegen Papas Herzinfarkt
Was hatten sich Stephan (12), Michael (9) und Fabian (4) auf ihren ersten Fernsehauftritt gefreut! Dann flossen bei den Brüdern die Tränen - weil Papa vor zweieinhalb Jahren einen leichten Herzinfarkt hatte, wurden die bereits angesetzten Drehtermine gestrichen.
Mutter Astrid (42) las im April in unserer Zeitung, dass der Sender SAT 1 für ein neues Format Familien sucht. "Dabei ging es darum, dass mehrere Räume im Haus nach den Wünschen der Kinder umgestaltet werden - damit hätten sie uns dann überrascht." Die Idee fanden die Eltern lustig - Mutter und Söhne riefen bei der Castingagentur "Granada" an. "Da haben wir sofort gesagt, dass mein Mann Thomas mal einen Herzinfarkt hatte und dass wir uns deshalb über eine Teilnahme freuen würden."
Die sympathische Familie aus Altscharnhorst kam gut an, noch am selben Tag kam der Rückruf. Tage später stand das Kamerateam für den Vordreh vor der Tür. Eltern, bitte, raus: Ganz geheim besprachen die Fernsehmacher mit den Kindern ihre Vorstellungen ("Eurer Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!"). Wenig später die Zusage, Drehtermine wurden vereinbart. Dann die Absage: Aus "versicherungstechnischen Gründen" durfte Familie Reinsch nicht mitmachen: Das Risiko eines erneuten Herzinfarktes sei zu groß.
"Das ist ein Schlag ins Gesicht", ärgert sich Astrid. Das Verhalten sei absolut diskriminierend - denn längst ist ihr Mann wieder top fit, läuft zwei Mal in der Woche zehn Kilometer. Mit gutem Willen hätte es auch mit der Versicherung geklappt - das bestätige auch der Sender RTL den Dortmundern. "Außerdem war das längst bekannt - die große Enttäuschung hätte man den Jungen ersparen können. Ihnen war auch schon ein Flug nach Berlin versprochen worden..."
SAT 1-Sprecherin Christina Fassler: "Das tut uns leid, das ist eine supertolle Familie. Aber wegen der Überraschungssituation besteht ein 'erhöhtes Risiko'. Da spielt die Versicherung nicht mit. Und ohne die geht es bei Film und Fernsehen nunmal nicht." - weg
09. Mai 2006 | Quelle: Ruhrnachrichten
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Ich finde das ganz schön gemein, den Kindern erst Hoffnungen zu machen, sie Luftschlösser bauen zu lassen ... und dann absagen ...
Solch unprofessionelles Verhalten ... *kopfschüttel* ... da hätten sie mal erst klären sollen, ob dem nichts entgegensteht, bevor sie die Kinder so entäuschen ...
Absolut fies!!!
(meine ganz rein persönliche Meinung)
Mary
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... schön Dich zu lesen  ...
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10.05.2006, 10:48
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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Registriert seit: 01.08.2005
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du hast recht liebe mary,fiss den kindern gegenüber ist es.auf jeden fall.der sender hätte sich etwas anderes ausdenken könne.bzw im falle des vaters alle räume erst nach der fertigstellung fotografieren und sie dem vater in ruhe zeigen und nicht mit dem kamerateam von zimmer zu zimmer gehen.so wäre dem vater eine freudige aufregung erspart geblieben und die kinder wären nicht entäuscht worden.man sieht aber gerade in diesen fall das es nicht darum geht jemand eine freude zu machen sondern nur möglichst viele zum fernseher hinlocken und das geht nach meinung des teams nur wenn totale überraschung da ist.und wie würde es da aussehen wenn man sich spontan zum herzen greift.
vom gesundheitlichen finde ich es ok das sie darauf rücksicht nehmen allerdings hätte man in der bewerbung schreiben müssen nur 150%gesunde dürfen .den ich denke mal hätten sie es nicht gesagt wäre den kindern die entäuschung erspart geblieben und
alles wär neu.
ist aber wie überall so solange alles genau nach null acht füfzehn läuft ist es gut muß man aber irgend etwas berücksichtigen nein danke.
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10.05.2006, 14:28
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Hallo,
Die Geschichte sollte man von zwei Seiten beleuchten.
Da rede ich aus Erfahrung, mein Mann hatte ebenfalls Herzinfarkte.
Klar, die Kinder sind enttäuscht und es ist wirklich schade, daß diese Aktion abgebrochen wurde.
Aber:
Der 2. Herzinfarkt ist schneller da, als gedacht.
Da es sich um eine lebensbedrohliche Erkrankung handelt, wo jegliche Aufregung vermieden werden sollte (auch freudige Aufregung), finde ich die Entscheidung des Senders ok.
Ich würde die Verantwortung auch nicht auf mich nehmen, schon gar nicht für mir fremde Menschen, wo ich das Risiko gar nicht einschätzen kann.
Man kann natürlich nicht alle Aufregungen vermeiden, aber planen würde ich sie auch nicht.
Der Sender hätte allerdings bessere Vorarbeit leisten können.
Übrigens: Für Herzinfarktpatienten ist Laufen (Joggen) verboten( 10km-ein Unding!)
Schwimmen, Walken...sind erlaubt.
LG
Nancy
Geändert von Nancy (10.05.2006 um 15:05 Uhr).
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