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  #1  
Alt 15.09.2008, 12:13
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
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Registriert seit: 28.03.2005
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Beiträge: 10.994
Standard Babymilch-Skandal - 580 erkrankte Säuglinge

Babymilch-Skandal

580 erkrankte Säuglinge


In China werden nach dem Babymilch-Skandal 175 Betriebe untersucht, um herauszufinden wer für die Verseuchung der Babymilch verantwortlich ist. Ein Säugling sei bereits verstorben. Der Hersteller, Sanlu, handelte offenbar viel zu spät.

[ ... ganzen Artikel bei Focus Online lesen ... ]


Im Radio war zu hören, dass die Chemikalie wohl den Proteingehalt der Milch erhöhen sollte ...

Schlimm, dass anscheinend trotz Wissen um die Gefahr die Produkte nicht zurück gerufen wurden ...
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  #2  
Alt 15.09.2008, 13:04
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die_elfe1974 die_elfe1974 ist offline
Fingerwundschreiber
 
Registriert seit: 17.02.2007
Ort: Dortmund
Beiträge: 588
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Dazu fällt mir nur eines ein... zynisch ich weiß, aber leider in den letzten Jahren immer häufiger der Fall (Spielzeug zum Beispiel)....

"Tod...Made in China... "

In China scheint es keine gesetztlichen Bestimmungen und wenn doch, genug raffgierige und skrupellose Geschäftsleute zu geben, den die Gesundheit anderer am A****** vorbeizugehen scheint...

Sorry für meine Denkweise....
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Optimisten sind Menschen, die die Dinge nicht so tragisch nehmen wie sie sind. (Karl Valentin)
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  #3  
Alt 15.09.2008, 13:19
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.994
Standard

Ja, da gibts einige schlimme Dinge ...

Damals, bei der Kulturrevolution wurde die Intelligenz des Landes abgeschlachtet ... (nur wenige konnten flüchten)

Mehr braucht man (fast) nicht mehr dazu zu sagen ...
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  #4  
Alt 15.09.2008, 16:17
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
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sauerei so etwas mehr sage ich dazu nicht
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  #5  
Alt 15.09.2008, 18:53
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
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Peking (AP) Das Ausmaß des Babymilch-Skandals in China wird immer dramatischer. Das Gesundheitsministerium in Peking vermeldete am Montag den Tod eines zweiten Säuglings und gab die Zahl der erkrankten Kinder mit 1.253 an. Bislang war von einem toten und 580 erkrankten Babys die Rede gewesen.

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Bei 913 der Betroffenen seien nur leichte Symptome einer Nierenerkrankung festgestellt worden, erklärte Vizegesundheitsminister Ma Xiaowei auf einer Pressekonferenz. 340 Babys müssten jedoch stationär behandelt werden, und 53 von ihnen befänden sich in einem kritischen Zustand.

Das Milchpulver der Firma Sanlu war mit der Chemikalie Melamin verunreinigt. Die Polizei nahm in der Zwischenzeit zwei Brüder aus der Provinz Hebei fest, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Montag meldete. Ihnen werde vorgeworfen, der Milch, die sie an Sanlu verkauft haben, absichtlich Melamin beigefügt zu haben, um einen höheren Proteingehalt vorzutäuschen.

Die Kontamination des Milchpulvers führte bei vielen Säuglingen zu Nierensteinen. Die Behörden wurden nach eigenen Angaben erst am Montag vergangener Woche über den Skandal informiert, obwohl firmeninterne Untersuchungen das Melamin offenbar schon Anfang August nachgewiesen hatten. Einem Zeitungsbericht zufolge gingen erste Beschwerden von Verbrauchern sogar schon im März ein. Doch erst am vergangenen Donnerstag wurde eine Rückrufaktion gestartet.

Die Regierung leitete daraufhin eine landesweite Untersuchung von Molkereien ein, um zu ermitteln, wer für die Kontamination verantwortlich ist. Am Wochenende wurde bereits die Festnahme von 19 Personen bekanntgegeben, 78 weitere werden nach Regierungsangaben noch befragt.

© 2008 The Associated Press. Alle Rechte Vorbehalten - All Rights Reserved
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  #6  
Alt 15.09.2008, 19:48
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die_elfe1974 die_elfe1974 ist offline
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Registriert seit: 17.02.2007
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Beiträge: 588
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In den Nachrichten hatte man berichtet, daß es schon vor der Olympiade bekannt gewesen sei, aber aufgrund negativ zu erwartender Zeitungsberichte (die wohl geschrieben worden wären und zu Recht) wurde von den zuständigen Ministerien entschieden, daß zunächst unter dem Deckmantel des Schweigens zu kehren...

UNVERANTWORTLICH.... ist alles was mir dazu einfällt....
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  #7  
Alt 20.09.2008, 09:20
Benutzerbild von angelika
angelika angelika ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 08.02.2006
Ort: rotterdam und wien
Beiträge: 7.502
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Der Milchpulverskandal in China hat sich auf Milch, Joghurtprodukte und Eiscreme ausgeweitet. Der gefährliche Zusatzstoff Melamin sei auch von einem Sponsor der Olympischen Spiele in Peking verwendet worden, teilten die Gesundheitsbehörden am Donnerstag mit.
Nach offiziellen Angaben starben bereits vier Babys an den Folgen der Nierenvergiftung, die die Chemikalie auslöst. Auch andere Organschäden seien möglich. Mindestens 158 Kleinkinder litten unter Nierenversagen, 6.344 weitere Babys seien erkrankt, hieß es.
Es geht ums Strecken mit Wasser
Die deutsche "taz" erklärt das Prinzip des Melaminzusatzes. Das chemische Mittel dient demnach dazu, Eiweißwerte vorzutäuschen, die gar nicht in der Milch vorhanden sind, wenn sie mit Wasser gestreckt wird.
Das Strecken mit Wasser habe sich offensichtlich durchgesetzt, weil sich so die rasch steigende Nachfrage nach Milch in China leichter befriedigen lasse. 17 Millionen Babys würden jährlich geboren, ein großer Teil werde mit Milchprodukten ernährt.
22 Firmen in Skandal verwickelt
Die Regierung von Hongkong ließ alle Produkte des Olympiasponsors Inner Mongolia Yili Industrial aus den Regalen nehmen, nachdem Melamin in acht von 30 Angeboten des Unternehmens festgestellt worden war. Insgesamt sind inzwischen 22 Firmen in den Skandal verwickelt.
Zwei chinesische Unternehmen exportierten ihr Milchpulver zudem in den Jemen, nach Bangladesch, Birma, Gabun und Burundi. Die Aufsichtsbehörde habe die Firmen aufgefordert, ihre Produkte zurückzurufen, sagte eine Sprecherin des Außenministeriums.
18 Festnahmen
In der Provinz Hebei beschlagnahmte die Polizei 222 Kilogramm Melamin. Zwölf Personen seien festgenommen worden, teilte die Polizei am Donnerstag mit. Damit wurden im Zusammenhang mit dem Skandal nun insgesamt 18 Menschen in Gewahrsam genommen.
Staatlicher Betrieb betroffen
Besonders brisant ist, dass mit Sanlu auch ein staatlicher Milchpulver-Hersteller betroffen ist. Sanlu habe noch immer nicht 35 Tonnen des verseuchten Produkts gefunden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf den neu berufenen Chef des Unternehmens, das zu 43 Prozent dem neuseeländischen Lebensmittelkonzern Fonterra gehört.
Das Sanlu-Produkt hatte den Skandal ausgelöst. Es war vor allem bei ärmeren Eltern beliebt, weil es als zuverlässig, aber relativ billig galt.
Kontrolleure "suchten nicht danach"
Der Skandal wirft ein schiefes Licht auf das staatliche Kontrollsystem in China. Dass so viele Betriebe betroffen seien, lasse darauf schließen, dass die Verwendung von Melamin kein Geheimnis gewesen sei, schreibt die "taz".
Der Chef der staatlichen Nahrungsmittelkontrolleure, Li Changjiang, habe am Mittwoch eingestanden, dass seine Behörde "nicht danach gesucht" hatte.
Maulkorberlass
Die Bevölkerung habe erst am Mittwoch nach einer Krisensitzung mit Premierminister Wen Jiabao von den "chaotischen Zuständen" in der Milchwirtschaft erfahren.
Zeitungen hätten wie üblich den Erlass erhalten, zu dem Thema nur noch Berichte der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua abzudrucken und von offiziellen Pressekonferenzen zu berichten.
__________________
Der Weg von Mensch zu Mensch,
ist oft weiter und schwieriger,

als der Weg von der Erde zum Mond.
angie
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