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  #1  
Alt 29.09.2009, 10:57
Benutzerbild von angelika
angelika angelika ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 08.02.2006
Ort: rotterdam und wien
Beiträge: 7.502
Standard Britin tötet sich und behindertes Kind nach Mobbing

Britin tötet sich und behindertes Kind nach Mobbing


Zehn Jahre sind die Frau und ihre behinderten Kinder von Jugendlichen gemobbt und bedroht worden. Hilferufe bei den Behörden blieben ungehört. Ein Britin zündete deshalb sich selbst und ihre 18-jährige behinderte Tochter in einem Auto an.

Eine Jury befand nun bei einer gerichtlichen Untersuchung, dass die Polizei und andere Behörden eine Mitschuld an dem Tod der beiden hatten. Während sich die Polizei der Grafschaft Leicestershire öffentlich entschuldigte, kündigte die Unabhängige Polizei-Untersuchungskommission (IPCC) weitere Ermittlungen an.

Die alleinerziehende 38-Jährige hatte im Oktober 2007 Selbstmord begangen und dabei auch ihre Tochter Francesca getötet, weil sie die Drangsalierungen nicht mehr aushielt. Zuvor hatte sie innerhalb von sieben Jahren 33-mal bei der Polizei angerufen. Wie die Jury am Montag urteilte, tauschten Polizei und die Stadtverwaltung - wo die Frau das Mobbing gemeldet hatte - jedoch keine Informationen aus. So reagierte niemand auf die Anrufe der verzweifelten Frau.

Jahrelange Schikane durch Jugendgang
Die Frau hatte zusammen mit ihrer schwer entwicklungsgestörten Tochter und ihrem Sohn Anthony, einem Legastheniker, in dem Ort Barwell gelebt. Eine Gruppe Jugendlicher aus derselben Straße beschimpfte und bedrohte die Familie jahrelang.

Die Teenager bewarfen das Haus mit Eiern und Steinen, ein Mob von 16 Jugendlichen forderte Francesca auf, ihr Nachthemd auszuziehen, und ihr Bruder wurde mit einem Messer bedroht und einer Eisenstange verprügelt. Einige in der Gruppe sollen erst zehn Jahre alt gewesen sein.
__________________
Der Weg von Mensch zu Mensch,
ist oft weiter und schwieriger,

als der Weg von der Erde zum Mond.
angie
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  #2  
Alt 29.09.2009, 11:11
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.994
Standard

Hallo,

betroffen und traurig macht mich das! Aber was will man von einer Gesellschaft erwarten, in der Eutanasieprogramme geduldet werden?

Siehe hierzu den Beitrag im Forum zu Spätabtreibungen. Demnach wird in Großbritanien eine Abtreibung bereits bei erhöhtem Brust- oder Darmkrebsrisiko empfohlen und bei anderen Behinderungen, z. B. Down-Syndrom, schaut es noch krasser aus.

Traurigen Gruss

Mary
__________________
... schön Dich zu lesen ...


Hiermit untersage ich ausdrücklich aus datenschutzrechtlichen Gründen, mich als Kontakt in Netzwerken wie Facebook anzugeben! Bitte wahrt meine Persönlichkeitsrechte und die Bestimmungen des deutschen Datenschutzrechts. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, dem empfehle ich z. B. den
Artikel "Krake Facebook"


Und wen Öko-Themen interessieren, hier meine neue Lieblingsseite - ganz frisch auf'm Markt: SymBioZone

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  #3  
Alt 21.10.2009, 09:28
valentia valentia ist offline
Grünschnabel
 
Registriert seit: 16.10.2009
Beiträge: 5
Standard

Bin schockiert. Obwohl diese schrecklichen Dinge viel zu oft passieren, bin ich jedesmal absolut geschockt. Ich weiß nicht, wie man seinen Mitmenschen solche Grausamkeiten antun kann. Anstatt diesen Menschen mit viel Hilfe, Unterstützung und Mitgefühl entgegenzukommen, wird ihnen das Leben zur Hölle gemacht. Ich werde das wohl nie verstehen. Diese Welt ...hach ... manchmal einfach unverständlich!
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  #4  
Alt 22.10.2009, 21:52
Benutzerbild von angelika
angelika angelika ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 08.02.2006
Ort: rotterdam und wien
Beiträge: 7.502
Standard

ja es ist traurig, sehr traurig daß soetwas in unserer gesellschaft passieren kann..
dabei sind diejenige die soetwas machen, in meinen augen sehr, sehr geistig behindert..
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angie
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