Dortmund: Fahrdienst Bus musste wegen erheblicher Mängel stillgelegt werden.
In Dortmund musste ein Bus, der als Fahrdienst behinderte Menschen beförderte, durch die Polizei stillgelegt werden. Der Bus war mit 14 geistig und körperlich behinderten Fahrgästen auf dem Weg zu einer Behindertenwerkstatt unterwegs.
Aber hier der Bericht der Pressestelle der Dortmunder Polizei:
08.01.2010 | 09:58 Uhr
POL-DO: Schulbus mit behinderten Menschen mit unvorschriftmäßigen Reifen und überhöhter Geschwindigkeit auf zugeschneiter B 236 unterwegs - Polizei legte Bus still.
Dortmund, B 236 N Richtung Lünen (ots) - Lfd. Nr.:0016
Ein Schulbus mit mehreren behinderten Menschen wurde gestern, 07.Januar 2010, in den frühen Morgenstunden, auf der B 236 N in Richtung Lünen, von einer Streife des Verkehrsdienstes der Dortmunder Polizei auf Grund seiner auffälligen Fahrweise angehalten und kontrolliert. In den frühen Morgenstunden des 07.01.2010, es hatte bereits seit mehreren Stunden geschneit und die Fahrbahnen waren komplett mit Schnee bedeckt, befuhr ein Streifenwagen der Dortmunder Polizei die B 236n in Fahrtrichtung Lünen. Im Tunnel (Höchstgeschwindigkeit 80 km/h) staunten die Beamten nicht schlecht, als sie dort ein mit Fahrgästen besetzter Schulbus überholte. Die Beamten versuchten noch durch Schallzeichen den Busfahrer auf eine Reduzierung der Geschwindigkeit aufmerksam zu machen. Dieser setzte seine Fahrt jedoch Ausgangs des Tunnels mit ca. 90 km/h ungehindert auf dem linken Fahrstreifen fort und überholte trotz der widrigen Wetter- sowie Fahrbahnverhältnisse noch einen weiteren Lkw.
Das nahmen die Polizisten zum Anlass den Bus an der Anschlussstelle Derne anzuhalten und zu überprüfen. Im Bus saßen insgesamt 14 geistig- und körperlich gehandikapte Menschen sowie eine Begleitperson. Aufgrund der augenscheinlich technischen Mängeln, an der Hinterachse war ein Stoßdämpfer abgerissen und die Plakette für die Sicherheitsprüfung war abgelaufen, stellte der Beamte den Bus bei einem Sachverständigen für das Kraftfahrzeugwesen zur weiteren Begutachtung vor. In der technischen Durchsicht musste der Sachverständige weitere gravierende Mängel feststellen und stufte den Bus als verkehrunsicher ein. Die Polizisten legten den Schulbus an Ort und Stelle still, entsiegelten das Kennzeichen und stellten den Fahrzeugschein sicher. Während der technischen Untersuchung stellte der Sachverständige fest, dass der Bus nicht mit den für diese Witterungsbedingungen vorgeschriebene Bereifung ausgerüstet war;.......und das bei extrem winterlichen Bedingungen und Temperaturen von -2 bis -5° Celsius. Die Fahrgäste erreichten ihren Zielort ( Werkstatt für Behinderte ) letztendlich sicher unter Begleitung der Polizei. Der Halter, sowie der Fahrer des Busses dürfen sich jetzt auf eine entsprechende Ordnungswidrigkeitanzeige gefasst machen.
(Quelle: Polizeipräsidium Dortmund, Ansprechpartner: Kim Ben Freigang)
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