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  #1001  
Alt 12.09.2008, 07:59
Benutzerbild von ria.roos
ria.roos ria.roos ist offline
Forengeist
 
Registriert seit: 10.10.2007
Ort: 53721 Siegburg
Beiträge: 1.583
Standard

Hi, Angel,
genau so sehe ich das!

Zitat:
Zitat von angelika
ich hab so das vermuten, daß da schon wer sehr, sehr dringend auf ein neugeborenes baby gewartet hat...
echt zum k.... sowas...

sei gegrüßt

ria.roos
__________________
"Das leben ist schön und lebenswert,
ich liebe es!"


http://www.Ria-Roos.de

ria.roos
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  #1002  
Alt 23.09.2008, 17:09
Benutzerbild von LoewenMama
LoewenMama LoewenMama ist offline
Grünschnabel
 
Registriert seit: 18.07.2008
Ort: NRW
Beiträge: 6
Standard

Wir haben auch dieses Jugendamtproblem, bei uns haben die Pflegeeltern mehr Rechte als sonst wer!
Es ist wichtiger, dass diese leute im Sommer in Urlaub fahren für ACHT Wochen!!!!! Und Unsere beiden größeren 2 und 4 jährigen Kinder fahren da natürlich mit, Wir wurden also wieder mal von unseren kindern getrennt ACHT Wochen lang!!!
Unsere kleinste mittlerweile 8 Monate junge Tochter haben wir jetzt ZWÖLF WOCHEN NICHT gesehen!!!! Jetzt haben wir heute unsere beiden größeren gesehen 1,5 Std. und Freitag unsere kleinste 1 Std.
Dann sollen wir sie wieder alle DREI WOCHEN NICHT sehen, weil Herbstferien wichtiger sind als ihre eigenen Eltern!!!

Ist DAS normal???

Und..die Pflege"Mutter" unserer jüngsten hat nur Montags, Mittwochs und Freitags zeit und Vormittags an diesen tagen, also müssen wir uns nach der richten..

Wir sehen unsere kinder wenn nichts dazwischen kommen sollte am 15.10. um NEUN Uhr MORGENS!!!!

Ist DAS normal?

nein, wir haben derzeit keinen Anwalt, weil keiner einsieht, was zu machen, weil wir nur Hartz4 bekommen!

Kann uns bitte jemand helfen?
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  #1003  
Alt 15.10.2008, 00:36
Boothent
 
Beiträge: n/a
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Good job, Tnks webmaster!
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  #1004  
Alt 21.10.2008, 09:03
Unregistriert
 
Beiträge: n/a
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Hallo
Habe den Bericht gelesen echt frech was die da machen

hier die E mail Adresse bild kämft für sie bild-kaemft@bild,de

wünsche euch viel Glück und drücke ganz doll die Daumen

lg celina
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  #1005  
Alt 09.11.2008, 22:41
Unregistriert
 
Beiträge: n/a
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hmm mir fehlen echt die worte ich bin total baff und sprachlos, ich selber habe eine kleine tochter und lebe in einem mutter kind appertment ich hatte auch mal probleme mit dem jugendamt und ich habe gewonnen das jugendamt hat gerade aufgegeben.. ich kann nur sagen kämpfen kämpfen kämpfen und gibt nie auf ich drücke allen müttern und kindern die daumen und denke an allen müttern denen es gerade schlecht geht .....


liebe grüsse mona
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  #1006  
Alt 03.12.2008, 22:59
ABC
 
Beiträge: n/a
Ausrufezeichen Differenzierte Darstellung --- bitte nicht löschen

Ich bin schockiert. Nicht nur über alle Fälle, die hier geschildert wurden. Mehr über die einseitige und sicher in der Mehrzahl der Fälle wichtige Tatsachen verschweigenden Schilderungen.

Die Jugendämter in Deutschland sind hoch ausgelastet. Wie kann man als mitdenkender Mensch ernsthaft glauben diese würden Kinder ohne wirklichen Grund entziehen? Da steckt unglaublich viel Arbeit hinter. Ich möchte nicht ins Detail gehen, aber alle Fälle (ein knappes Dutzend) die mir in Einzelheiten bekannt sind haben ihre Berechtigung. Da sind Mütter die ihre Kinder behalten, aber schon vor der hälfte des Monats kein Geld mehr haben, da sind solche, die munter in der Schwangerschaft rauchen. Wie sollen diese Frauen für ihre Kinder sorgen? Wie sollen diese Kinde eine wirkliche Chance bekommen, wenn die Eltern keinen Schulabschluss haben und für Bildung nicht zugänglich sind?
Ich will nicht sagen, dass Eltern aus niedrigeren Bildungsschichten schlechte Eltern sind. Damit würde man vielen gewaltig unrecht tun. Doch ist es statistisch erwiesen, dass in solchen Schichten gerade besonders vielen Kinder vernachlässigt werden.

Ich würde mich freuen, wenn hier einige etwas sachlicher über das Thema Kindesentzug diskutieren würden. Wer ernsthaft glaubt eine BILD-Zeitung würde helfen, weil sie helfen will, der lebt in einer Scheinwelt. Gerade diese Zeitung selektiert ihre Storys nach PR-Wert. Sie druckt was sich schlüssig ließt, lässt Fakten außen vor. Und macht damit letztlich in Fällen von Kindeswohlverletzungen Profit auf Kosten der Kinder.

Geradezu schizophren wird es dann, wenn Leute auf der einen Seite über misshandelte und vernachlässigte Kinder und vermeintlich untätige Jugendämter klagen, auf der anderen Seite aber angeblichen "Kindesraub" durch diese anprangern.

Fakt ist doch wohl, dass vor allem das Recht des Kindes auf ein behütetes Aufwachsen garantiert werden muss. Dies lässt sich leider in einigen Fällen in der biologischen Familie nicht gewährleisten. Und hier sind dann Jugendämter gefragt dem Kind eine Zukunft zu ermöglichen und ihm diese nicht zu verbauen. Reißerische Boulevardblätter sind hier kontraproduktiv, sie sind eine Gefahr für Kinder. Und es ärgert mich erkennen zu müssen, dass es ganz offensichtlich einen Markt für so einseitige Berichterstattungen gibt.

Mein Wunsch ist, dass sich einige User hier Gedanken machen, ob ihre Kritik nicht an den Haaren herbeigezogen ist. Denn wie zu beginn gesagt: Kein Amt wird sich Arbeit aufhalsen, die es nicht machen muss.
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  #1007  
Alt 04.12.2008, 17:15
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.950
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Hallo "ABC",

das Problem ist, dass es keine wirkliche Kontrollinstanz für die Jugendämter existiert. Auch gibt es keine "Schlichtungsstellen" oder "Ombudsmänner".

Hier wird leider aufgrund fehleder gesetzlicher Regelungen Wilkür ermöglicht.

Im Fall des Kindesentzugs des kleinen Alex, dieser Fall begründet dieses Thema, wurde der Mutter des Kindes nicht einmal ein Beschluss ausgehändigt. Das Kind wurde einfach aus der Klinik mitgenommen. Dies allein ist schon ein äußerst grober Fehler, was jeder Jurist bestätigen wird.

Leider gibt es keine Kontrollinstanzen und leider - das muss ich hier an dieser Stelle als allgemeines Statement ohne direkten Bezug zum Fall Alex einmal ganz klar schreiben:

Im Baugewerbe wurde Korruption bereits nachgewiesen. Dieser Umstand und eben weil es derzeit noch keine Kontrollinstanz für Jugendämter gibt, ist leider auch dieser Gesichtspunkt nicht völlig auszuschließen.

Heime und Pflegefamilien verdienen an der Betreuung von Kindern. Vermittlungsunternehmen für "Profieltern" erhalten ebenfalls Gelder.

Hier wird also Umsatz mit entzogenen Kindern gemacht - somit sind diese Gewerbetreibenden durchaus auch an Aufträgen interessiert ...

Sicher gibt es Fälle, in denen der Kindesentzug gerechtfertigt ist und auch Fälle (siehe Dortmund-Mengede), in denen Jugendämter trotz mehrfacher Hinweise durch die Schulleitung untätig blieb und sich durch fehlende Hilfe schuldig gemacht haben.

Aber: ich bezweifle, dass wirklich JEDER Jugendamtsmitarbeiter wirklich objektiv gut arbeitet. Es ist wie in jeder Berufsgruppe: es gibt gute und weniger gute Leute dort.

Wenn Du Dir den Fall Alex ansiehst, wirst Du feststellen, das dieser Fall NICHT durch dubiose Zeitungen seine Öffentlichkeit fand. Alle Texte entsprechen der Wahrheit und wurden recherchiert.

Die Berichterstattung zum Fall Alex ist somit gewiss nicht "an den Haaren herbei gezogen" oder "ins falsche Licht gesetzt". Hier wurden Grundrechte verletzt!

Viele Grüsse

Mary
__________________
... schön Dich zu lesen ...


Hiermit untersage ich ausdrücklich aus datenschutzrechtlichen Gründen, mich als Kontakt in Netzwerken wie Facebook anzugeben! Bitte wahrt meine Persönlichkeitsrechte und die Bestimmungen des deutschen Datenschutzrechts. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, dem empfehle ich z. B. den
Artikel "Krake Facebook"


Und wen Öko-Themen interessieren, hier meine neue Lieblingsseite - ganz frisch auf'm Markt: SymBioZone

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  #1008  
Alt 04.12.2008, 18:28
Benutzerbild von die_elfe1974
die_elfe1974 die_elfe1974 ist offline
Fingerwundschreiber
 
Registriert seit: 17.02.2007
Ort: Dortmund
Beiträge: 581
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Hatte egstern Abend die "Super Nanny" gesehen. Ich will jetzt nicht über die Qualität dieser Sendung diskuttieren, aber der Fall war erschreckend... Mutter hat ihren sohn geschlagen bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Sie hat versucht, nachdem sie eingesehen hat, daß sie für ihren sohn eine Bedrohung ist, beim Jugendamt einen Termin zu erwirken. Sie wurde vertröstet, daß der Termin erst in der darauffolgenden Woche gemacht werden könne. Selbst die Darstellung der mutter (Mein Sohn hat Angst vor mir, ich habe Angst das schlimmeres passiert) hat das JuA nicht erweicht. Auch ein Gespräch mit der zuständigen Leiterin des JuA konnte diese Leute nciht überzeugen. Katia Saalfrank ist darauf hin zum JuA und hat noch einmal die Dringlichkeit vor Ort geklärt.


Da frag ich mich.... muß ein Kind wirklich erst halb totgeschlagen in der Ecke liegen, ehe eingeschritten wird? _Und das obwohl die Kindesmutter von sich selbst aus sagt... "Ich bin eine Gefahr für mein Kind!"

Nein, daß darf nicht sein.... egal wie viele Fälle ein SA beim JuA hat....
__________________
Optimisten sind Menschen, die die Dinge nicht so tragisch nehmen wie sie sind. (Karl Valentin)
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  #1009  
Alt 13.12.2008, 10:14
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
Standard

Betr. Jugendämter: Bundeskanzlerin übt sich in Augenwischerei
Verfasst von Heinz-Peter Tjaden am Fr, 2008-12-12 18:31.

Einspruch, Frau Bundeskanzlerin! Auf den Internet-Seiten von Angela Merkel hat eine Bundesbürgerin vor knapp einem halben Jahr eine Antwort zu kritischen Anmerkungen über die Arbeit von deutschen Jugendämtern bekommen, die weiterhin falsch ist. Damals schrieb das Bundespresseamt im Auftrag der Regierungschefin: „Zu Diskriminierungen durch Träger der öffentlichen Jugendhilfe kam es dabei nur in einigen wenigen Fällen. Das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) hat sich intensiv mit den Petitionen an den EU-Petitionsausschuss befasst. Die Befürchtung, dass die Petitionen auf ein grundlegendes Problem hindeuten, hat sich erfreulicherweise nicht bestätigt.“

Es geht um: 200 Petitionen. Mit denen hat sich der Ausschuss noch gar nicht abschließend beschäftigt, geht aus einer Mitteilung des Vorsitzenden hervor. Eltern, die sich an das Europäische Parlament gewendet haben, werden immer noch vertröstet. Das wäre sicherlich nicht erforderlich, wenn das Bundesfamilienministerium bereits alle Petitionen intensiv geprüft hätte. Dann hätte Ursula von der Leyen doch sicherlich den laut Bundespresseamt wenigen Familien geholfen, die Opfer von Jugendamts-Willkür geworden sind.

Offenbar übt sich die Bundeskanzlerin in Augenwischerei oder Schlimmerem. Besucht man im Internet die entsprechenden Foren, ahnt man, wie groß das Problem ist. Kommt dann einer auf die Idee, jemanden wie mich als Ansprechpartner öffentlich zu benennen, dann sollte Angela Merkel nur einen Tag in meiner Wohnung Telefondienst machen…

Als Redakteur bin ich durchaus in der Lage, Spinner von Nichtspinnern zu unterscheiden. Versuche ich, Licht ins Dunkel zu bringen, dann setzen Mechanismen ein: Jugendämter setzen die Eltern unter Druck und drohen mit Sorgerechtsentzug, falls der Kontakt zu mir nicht abgebrochen wird. Kommen Eltern auf die Idee, bei Behördengängen Zeugen mitzunehmen, werden die Daumenschrauben angezogen. Gehandelt wird nach folgendem Schema: Haben Eltern eigene Vorstellungen über die Zukunft ihres Kindes, lautet die Jugendamts-Antwort: „Sie sind nicht kooperativ. Und wer nicht kooperativ ist, ist auch nicht erziehungsfähig.“ Resignieren Eltern schließlich, sagt man ihnen: „Haben wir doch gewusst. Sie haben doch gar kein Interesse an Ihrem Kind.“

Familien werden zerstört, während ein paar Häuser weiter Kinder misshandelt werden. Jeder von uns muss nur täglich seine Lokalzeitung aufschlagen. In jeder Ausgabe wird er mehrere Berichte über Kindesmisshandlungen finden. Es ist etwas faul im Staate Deutschland, davor sollte die Bundeskanzlerin nicht länger die Augen verschließen und sich informieren, bevor sie einer besorgten Bundesbürgerin antwortet. Von einer Regierungschefin darf man doch wohl verlangen, dass sie die Realität kennt. Was geschieht, wenn man zu lange in einer virtuellen Welt lebt, beweist die Finanzkrise…

Frau Bundeskanzlerin, vielleicht lesen Sie mal die Geschichte über den Jungen, der nicht zur Schule darf. Ich werde sie demnächst erzählen. Oder die Geschichte über einen Vater, der inzwischen Morddrohungen bekommt, weil er auf Missstände in Behörden und Schulen hinweist. Nur wer die Probleme kennt, kann sie auch lösen. Und: Immer schön bei der Wahrheit bleiben, denn ich kenne keine Familie, die sich per Petition an das Europäische Parlament gewendet und zwischenzeitlich ein Hilfsangebot des Bundesfamilienministerium bekommen hat. Wie intensiv also war die Prüfung der Petitionen verzweifelter Eltern?

Ein Beitrag für http://kinderinheimen.blogspot.com und www.onlinezeitung24.de
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  #1010  
Alt 21.12.2008, 17:19
Omama Omama ist offline
Grünschnabel
 
Registriert seit: 16.12.2008
Ort: Hamminkeln
Beiträge: 4
Standard Leider es hat mich auch erwischt

hallo,

früher habe ich immer geglaubt das Jugendamt nimmt die Kinder weg wenn es nötig ist. Leider müsste ich feststellen das es nicht so ist.

Mein Fall kann ich leider nicht so kurz halten, ich werde das schreiben von mein mann einfügen. So kann jeder verstehen, leider behersche ich die deutsche rechtschreibung und die gramatik nicht so gut. Aber irgend etwas muss ich machen weil sonst werde ich noch wahnsinnig.
auf meine homepages www.jugendamtopfer-wesel.de versuche ich alles herein tun was ich in diese fast 1 jahr gesamelt habe.

Wir haben 1993 in Ungarn geheiratet da meine Frau ungarischer Herkunft ist. Mittlerweiler hat sie aber die Deutsche Staatsbürgerschaft. Die älteste Tochter Klaudia ist aus einer vorangegangenen Beziehung meiner Frau. Außerdem haben wir noch zwei weitere Kinder Jennifer und Maik. Die beiden kleineren Kinder sind außer den üblichen pubertären Reibereien recht tolle Kinder worauf wir sehr stolz sind.

Mit unseren Sohn Maik hatten wir vor einiger Zeit (2005) ein paar Probleme als bei ihm eine Legasthenie in Verbindung mit einer Hochbegabung von einem Kinderpsychologen (Dr. Meyers in Dorsten) festgestellt wurde. Wir haben damals eine Unterstützung nach § 35a beim Jugendamt beantragt, dies ist uns zum späteren Zeitpunkt vorgeworfen worden, wir hätten in Bezug auf Maik ja schon einmal eine Familienhilfe bekommen.

Klaudia war immer ein kompliziertes Kind was sich in der Pubertät noch verschlimmerte. Ständige Regelbrüche waren an der Tagesordnung und das Verhältnis von Mutter und Tochter war ständig angespannt. Sie selbst ging zum Jugendamt und beschwerte sich über uns. Das Jugendamt brachte im Juni 2002 unserer Tochter daraufhin in einem Kinderheim unter und wir bekamen eine sehr engagierte Familientherapeutin (Frau M. aus Wesel) vom Deutschen Bund.

Sie entfernte sich dennoch immer mehr von der Familie und hat in der Zeit von 2002 bis 2006 in mehr als 20 Einrichtungen kurzzeitig gelebt, da sie auch hier zu keiner Einhaltung von Regeln bereit war. Selbst ausgebildete Erzieher waren in dieser für Klaudia schweren zeit nicht in der Lage sie auf den richtigen Weg zu bringen. In dieser Zeit lernte sie viele Leute kennen, die Ihr zeigten, dass man auch ganz gut ein Leben ohne Regeln und Verpflichtungen leben kann.

Mit 16 Jahren (2005) wurde sie dann auch noch zu unserem Leidwesen schwanger. Wir hätten gerne gesehen, dass sie erst einmal Ihr eigenes Leben in den Griff bekommt und dann an eine Familie denkt. Unsere Enkelin Angelina Diana wurde am 31.03.2006 geboren. Das Jugendamt bestellte auf Grund der von unserer Tochter noch nicht erreichten Volljährigkeit schon vor der Geburt des Kindes einen Vormund Frau B. aus Wesel. Leider behielt unsere Enkelin auch über die Volljährigkeit der Kindesmutter hinaus einen Vormund ohne das wir jemals einen Beschluss vom Gericht erhielten oder je in dieser Sache angehört wurden.

Nach der Geburt im Krankenhaus durften wir dann unser Enkelkind nur in Begleitung einer Krankenschwester besuchen, weil es so vom Jugendamt angeordnet wurde.

Unsere Tochter Klaudia ging nach der Entlassung aus dem Krankenhaus in eine Mutter-Kind-Einrichtung nach Bocholt. Ihr war es leider nicht möglich eine normale Mutter-Kind-Beziehung aufzubauen.

Sie äußerte gegenüber dem Jugendamt, das sie nicht fähig sei das Kind zu versorgen und sie wollte, dass es meine Frau übernehmen sollte. Dies verfasste sie auch schriftlich.


Nachdem Diana im Alter von nur 17 Tagen schwer erkrankte kümmerte sich ihre Mutter nicht mehr um ihr Kind und überlies meiner Frau die Aufgabe sich um ihr Kind zu kümmern. Ab diesem Tag kümmerte sich meine Frau nicht nur um unsere beiden Kinder die in unserem Haushalt leben, sondern verbrachte jede freie Minute, die sie erübrigen konnte im Krankenhaus.
Solange unsere Enkelin im Krankenhaus lag hat meine Frau jede Nacht an ihrem Bett verbracht.

2 Tage nach der Entlassung unserer Enkelin aus dem Krankenhaus haben wir dann Diana mit Zustimmung von der Kindesmutter und dem Jugendamt bei uns aufnehmen dürfen. (26.03.2006)

Auf Anfrage ob meine Frau die Vormundschaft für Diana übernehmen dürfe, bekamen wir die Antwort, dass es nicht gut sei, da immer wieder mit Spannungen in der Beziehung zwischen meiner Frau und der Kindesmutter zu rechnen wäre.

Diana wurde liebevoll von der ganzen Familie aufgenommen und unsere beiden gemeinsamen Kinder sahen in Diana weniger ihre Nichte sondern eher die kleine Schwester. Aufgrund der ungarischen Abstammung meiner Frau hat Diana von Anfang an zwei Sprachen bei uns erlernt. Diana entwickelte sich geistig wie körperlich sehr schnell. Sie hat sich sehr schnell alleine fortbewegt und hat auch sehr früh zu unserem Erstaunen gelaufen. Die positive Entwicklung wurde uns auch immer wieder vom Jugendamt in den halbjährlichen Hilfeplangesprächen bestätigt. Zuständig war Frau M. vom hiesigen Jugendamt und Frau B. (Vormund) die damals nicht an unserer Erziehungsfähigkeit gezweifelt haben.

Nur meiner Frau ging es psychisch immer schlechter, zwar versorgte sie Diana vorbildlich aber mit sich selbst wurde sie immer unzufriedener. Sie ist durch die ständige Anspannung und Sorge um Klaudia und Diana( da sie keine Mutter-Kind-Beziehung aufbauen konnte) in eine Depression verfallen. Meine Frau hat schon sehr früh gesehen wie sich die Situation entwickelt. Sie hat sofort Hilfe vom Jugendamt erbeten, welches ja durch die Minderjährigkeit von Klaudia so oder so in diese Angelegenheit involviert war. Das Jugendamt wusste, dass es meiner Frau in dieser schweren Situation psychisch nicht gut ging. Dennoch wurde einer Aufnahme von Diana in unsere Familie zugestimmt. Meiner Frau wurde lediglich während eines Hilfeplangespräches geraten einen Therapeuten aufzusuchen. Dem Jugendamt war also bekannt, wie sehr meine Frau unter der Situation gelitten hat. Dies hatte nichts mit Diana, sondern nur mit dem angespannten Verhältnis zwischen meiner Frau und Klaudia zu tun. Ich sah zwar das es meiner Frau nicht gut ging, aber mir war nicht klar, dass sie unter Depressionen litt. Die Sache verschlimmerte sich zusehends und wir bekamen eine Ehekrise da meine Frau mir die Schuld für ihre Unzufriedenheit gab. Dem Jugendamt gegenüber äußerte sie, das sie mich verlassen möchte.

Am 02.03.2008 kam es dann zu einem Suizidversuch meiner Frau.
Ich versorgte in dieser Zeit Diana wie schon vorher, als meine Frau in ihre Heimat flog oder mal für zwei Tage Freunde besuchte. Um Diana weiterhin versorgen zu können, wollte ich eine Überbrückung bei der Krankenkasse beantragen und meinen Resturlaub verbrauchen. Damit hätte ich ca. 3 Monate überbrücken können.

Mein Arbeitgeber war damit einverstanden.


2 Tage nach am 04.03.2008 dem Suizidversuch meiner Frau kam Frau B. mit der Urlaubsvertretung von Frau M. und einem Herrn vom Kinderpflegedienst und holten Diana ohne Angabe von Gründen einfach aus unserer Familie. Die ganze Aktion ist innerhalb von 20 Minuten geschehen.
Es wurde nicht nach einer Lösung gesucht, wie die Versorgung von Diana gesichert wäre, sondern einfach die Sachen des Kindes gepackt und das völlig verstörte Kind ins Auto gepackt und mitgenommen. Ich hatte keine Gelegenheit überhaupt den Mitarbeitern des Jugendamtes zu erklären wie es jetzt weiter gehen würde.
Ich hatte alles in die Wege geleitet um Diana selbst zu versorgen aber das Jugendamt hatte schon vorab ohne Gespräch beschlossen das Kind mitzunehmen.
Später behauptete das Jugendamt, ich wäre nicht in der Lage gewesen das Kind zu versorgen weil ich an diesen Tag so fertig war. Als Ich später mit Frau M.sprach, sagte ich zu ihr das ich evt. Unterstützung gebraucht hätte und nicht das Kind weggenommen.
Sie sagte zu mir, dass sie Diana nicht aus unserer Familie genommen hätte.
Nur leider wurde sie an diesem Tag wegen Krankheit von einem Kollegen vertreten.
Vielmehr tat es ihr sichtlich leid, dass es zu dieser auch für sie unverständlichen Reaktion von Seiten des Kollegen gekommen ist.

Nach einen einwöchigen Klinkaufenthalt begab sich meine Frau in Therapie in die Tagesklinik in Wesel die ihr hervorragend halfen und ihr klar machten, dass Depressionen heilbar sind. (Entlassung 06.06.2008)

Anschließend (08.06.2008) begab sich meine Frau in Behandlung bei einem Therapeuten in Bocholt den sie heute noch regelmäßig besucht. Die Depressionen sind mittlerweile geheilt und Sie ist dabei diesen Zustand zu verfestigen. In einem Psychologischen Bericht wurde ihr bescheinigt, dass nichts dagegen sprechen würde ihr das Kind zurück zu geben.

Das Jugendamt aber macht uns das Leben schwer.

Sie brachten das Kind in am 04.03.2008 eine Bereitschaftspflegefamilie unter. Und wir bekommen nur nach vielen Telefonaten alle 3 bis 4 Wochen oder alle 6 bis 8 Wochen einen einstündigen begleiteten Besuchskontakt. Frau M. wurde der Sache enthoben und ein Mitarbeiter vom Jugendamt Coesfelt (Herr R.) wurde uns zugeteilt, da Gescher der Wohnort der Kindesmutter ist.

Bei der Pflegefamilie verhielt sich Diana angeblich sehr komisch, wodurch das Jugendamt den Verdacht des sexuellen Missbrauchs gegen mich oder meinen Sohn (damals 13 J.) äußerte. Diana wurde daraufhin untersucht, der Verdacht bestätigte sich jedoch nicht.

Mittlerweile hat sich auch gezeigt, dass dieser Vorwurf auch völlig haltlos ist.
Das Jugendamt setzt alles daran uns das Kind zu entfremden und wir haben keine Möglichkeiten uns zu wehren. Bei einem Besuchskontakt im Sommer wurde uns dann von Frau B. und Herr R. gesagt, dass sie möchten, dass jemand bestätigt, dass meine Frau erziehungsfähig und gesund ist. Wenn diese Bestätigung vor liegt sollte Diana zu uns zurück dürfen. Diese Bestätigung liegt vor jedoch werden von Seiten des Jugendamtes immer wieder neue Gründe gefunden, warum eine Rückführung von Diana nicht möglich ist.

Der neueste Grund ist nun der wenige Kontakt meiner Frau zu ihrer Tochter. Doch das Jugendamt ist in dieser Hinsicht nicht auf dem neuesten Stand.

Es besteht sehr wohl Kontakt zwischen Mutter und Tochter. Daher wissen wir auch, dass Klaudia als Kindesmutter selbst kein Besuchskontakt mit ihrer Tochter gewährt wird. Die Begründung hierfür ist, dass sie ihre Tochter lange nicht gesehen hat und ein Kontakt schädlich für Diana sei.
Diese Begründung ist für uns absolut unverständlich, denn als man Diana bei uns aus der Familie geholt hat, wurde auch nicht darauf geachtet, dass sie in eine völlig fremde Umgebung zu völlig fremden Menschen kommt.

Aus unserer Sicht wird mit allen Mitteln versucht Diana der gesamten Familie zu entfremden.

Zudem wird vom Jugendamt behauptet, dass Diana bei den Besuchskontakten sehr ängstlich sei und sich bei ihrer Ankunft immer hinter dem Pflegevater versteckt.
Dieses entspricht nicht der Wahrheit. Vielmehr ist es so, dass sich Diana immer sofort in die Arme meiner Frau wirft. Das ist auch durch Videoaufnahmen die wir während der Besuchskontakte gemacht haben von uns zu belegen.

Das ist meine geschichte.
Hofe jemand kann mir helfen oder ratschläge geben.

LG

Eva
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