St.-Michaelswerk beklagt Probleme bei Zwischenfinanzierung der Regensburger Außenstelle
Schleppende Zahlungen aus München
Grafenwöhr. (rgr) Bei den Schülerzahlen des St.-Michaelswerkes ist alles im grünen Bereich. An beiden Standorten der "Privaten Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung" wurden im vergangenen Schuljahr 937 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Sorgen bereiten allerdings die Kosten für die Regensburger Außenstelle, für die das St.-Michaelswerk die Zwischenfinanzierung übernehmen muss.
Man könnte schon fast von einer "never ending story" sprechen. Die Baukostensumme für den Neu- und Umbau in Regensburg beträgt rund 3,2 Millionen Euro. Die Fördermittel dafür sollten möglichst rasch vom Kultusministerium kommen. So war es im Jahr 2001 zugesichert worden.
Das Problem: Bisher wurden nur 160 000 Euro ans St.-Michaelswerk überwiesen, informierte Schulleiter Gerhard Egerer bei der Jahreshauptversammlung. Auch wegen der notwendigen Anmietung von zusätzlichen Flächen und der Höhe der Miete gibt es laut Egerer mit Vermieter und Regierung der Oberpfalz Schwierigkeiten. "Dies wird eine längere Streitsache", prophezeite der Schulleiter und fügte hinzu: "Wir haben den Fall einer guten Kanzlei übergeben."
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