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26.07.2007, 17:20
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Nie wieder Usedom
Nie wieder Usedom
Bönen (kobinet) "Nie wieder Usedom". Diese Konsequenz zieht Familie Löffler aus Bönen in Westfalen, nachdem sie am Wochenende aufgrund der Behinderung ihres Sohnes kurz nach ihrer Ankunft am Urlaubsort zur Abreise aus der gebuchten Ferienwohnung auf Usedom gezwungen wurde.
Wie der Westfälische Anzeiger in seiner Online-Ausgabe berichtet, musste die Familie am Wochenende ihre Ferienwohnung auf der Insel Usedom vorzeitig räumen. Die Vermieterin der Unterkunft habe den Löfflers nahe gelegt, sich woanders einzuquartieren. Der Grund war die Behinderung ihres Sohnes Martin. Martin Löffler ist 27 Jahre alt, schwerstbehindert und spricht nicht. Schon im Januar habe Reinhard Löffler dem Bericht zufolge die Unterkunftsbroschüre der "Sonneninsel" studiert und war im Ort Bansin fündig geworden. Er rief die Wohnungsbesitzerin an und teilte ihr seinen Buchungswunsch mit. "Ich habe ihr natürlich auch gesagt, dass Martin schwerbehindert ist, und es stellte kein Problem dar", wird der 58-Jährige im Westfälischen Anzeiger zitiert. Nachdem am Telefon geklärt wurde, dass Martin sich mit und ohne Rollstuhl im Haus würde bewegen können, wurde der Termin abgemacht: zwei Wochen in den Sommerferien.
Als die Familie Löffler nach einer strapaziösen elfstündigen Autofahrt am Samstag endlich in Bansin eintraf, wurde sie dem Bericht zufolge zunächst freundlich begrüßt. Nach dem Einzug in die Ferienwohnung habe die Vermieterin den Löfflers Vorwürfe gemacht, dass diese ihnen verschwiegen hätten, dass ihr Sohn so schwer behindert ist, dass er gewindelt werden muss. Die Vermieterin befürchtet Verunreinigungen ihres Hauses, zudem sieht sie sich nicht in der Lage, die Windeln zu entsorgen. Also teilte sie dem Bericht zufolge Reinhard Löffler mit, er möchte die Wohnung am nächsten Tag räumen. "Wir haben noch versucht, auf die Schnelle eine andere Bleibe zu finden, aber die Insel war ja voll", sagt der Vater. Am späten Sonntagabend treffen sie - gedemütigt und tief getroffen - wieder zuhause ein.
Die Vermieterin scheint sich demgegenüber keiner Schuld bewusst. Dem Bericht zufolge erhebt sie sogar Vorwürfe gegen den Familienvater. Reinhard Löffler habe sie "hintergangen" und über den Grad der Behinderung seines Sohnes nicht genügend informiert: "Er kann hier nicht ankommen mit jemandem, der gepampert werden muss", so die Frau auf Anfrage des Westfälischen Anzeigers.
Der Behindertenbeauftragte der CDU-Bundestagsfraktion, Hubert Hüppe, zeigte sich im Gespräch mit den kobinet-nachrichten empört über diesen Vorfall. "Ich kriege da einen richtigen Hals. Das ist ein klarer Fall von Diskriminierung", erklärte der Bundestagsabgeordnete, in dessen Wahlkreis die Löfflers wohnen. Nun soll mit einem Anwalt geprüft werden, welche rechtlichen Schritte gegen die Vermieterin eingeleitet werden können. Für die Insel Usedom dürfte dieser Vorfall keine gute PR-Aktion gewesen sein.
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26.07.2007, 17:48
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Ich wünsche dieser Vermieterin ja nichts schlechtes.
Aber sie sollte einmal darüber nachdenken, dass auch sie morgen schon durch Krankheit oder Unfall in die Situation kommen kann, gewindelt werden zu müssen.....
Ansonsten kann ich da nur fassunglos den Kopf schütteln
LG
Nancy
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26.07.2007, 17:55
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Inaktiver Benutzer
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Registriert seit: 13.12.2006
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Ich finde das unmöglich, dürfen dann auch keine Familien mit Babys dort Urlaub machen??? Ich bin fassungslos 
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26.07.2007, 17:55
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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Registriert seit: 01.08.2005
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kann jemand diese familie ausfindig machen.sie können bei mir urlaub machen und brauchen nichts zu bezahlen ,und für die vermieterin habe ich nur ein wort abschaum übrig
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26.07.2007, 18:00
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Inaktiver Benutzer
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Registriert seit: 13.12.2006
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Zitat:
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Zitat von evma
kann jemand diese familie ausfindig machen.sie können bei mir urlaub machen und brauchen nichts zu bezahlen ,und für die vermieterin habe ich nur ein wort abschaum übrig
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Du bist klasse
Wenn ich mir vorstelle, die sind 11 Stunden gefahren, waren eine Nacht in der Ferienwohnung und mussten 11 Stunden zurück und das mit einem schwer behinderten Kind 
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26.07.2007, 18:30
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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Registriert seit: 01.08.2005
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Zitat:
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Zitat von Caro
Du bist klasse
Wenn ich mir vorstelle, die sind 11 Stunden gefahren, waren eine Nacht in der Ferienwohnung und mussten 11 Stunden zurück und das mit einem schwer behinderten Kind 
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ich habe mich immer wieder geärgert warum menschen bei der buchung verschweigen das sie behindert sind.ist für mich einfacher es vorab zu wissen so bekommen sie keine wg im oberen stock sondern immer unten.aber wenn ich so etwas lese dann merke ich wie nötig es tut gerade in den bereich urlaub noch mehr zu machen für behinderte.es ist ein unding das so etwas in der heutigen zeit noch geschieht,diese ferienwohnung müste geschlossen werden.auf jeden fall gehört so etwas angezeigt und hart bestraft
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26.07.2007, 18:33
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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Registriert seit: 08.02.2006
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ich denke die vermieterin wird es jetzt schon sehr bereut haben solche worte von sich gegeben zu haben..wenn nicht dann ist hopfen und malz verloren und sollte sie eine gehoerige strafe wegen diskriminierung bekommen..
eva du bist toll..
drueck dich...
__________________
Der Weg von Mensch zu Mensch,
ist oft weiter und schwieriger,
als der Weg von der Erde zum Mond.
angie
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26.07.2007, 18:37
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Liebe Eva,
du kannst Dich an die Redaktion von Kobinent wenden.
Hier ist die e-mail-adresse von Kobinet:
An die Redaktion: redaktion@kobinet-nachrichten.org
Es geht um die Familie Löffler aus Bönen in Westfalen.
LG
Nancy
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26.07.2007, 18:39
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Zitat:
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ich denke die vermieterin wird es jetzt schon sehr bereut haben solche worte von sich gegeben zu haben..
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Davon habe ich nichts gelesen, im Gegenteil, sie fühlt sich im Recht!
LG
Nancy
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26.07.2007, 18:49
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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Registriert seit: 01.08.2005
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das habe ich gerade an der adresse geschrieben dnk dir nancy
hallo ich habe in heiligenhafen ostsee ferienwohnungen und möchte familie löffler einladen hier kostenlos urlaub mit ihren sohn zu verbringen.bitte schauen sie meine hom http://www.evas-ferienparadies-heiligenhafen.de würden sie bitte das angebot der familie weiterleiten.ich bin mitglied im netzwerk behindertes kind http://www.forum-enbeka.de dort haben wir einen bericht über den haltlosen zustand den die familie angetroffen hat.wir alle sind eltern behindetrer kinder und sind entsetzt was durch diese vermieterin geschehen ist. bitte übermietlen sie der familie meine telenummer wegen termin absprache des urlaubs.04362506340 mfg eva kirsch
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