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  #1  
Alt 09.05.2006, 09:54
Nancy
 
Beiträge: n/a
Standard Blattläuse auf Garten- und Balkonpflanzen

Hallo,

Blattläuse mögen den Geruch von:
Knoblauch
Lavendel
Tagetes
nicht, weshalb man diese Pflanzen in die Nähe von Rosen und anderen anfälligen Gewächsen pflanzen sollte.



LG
Nancy
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  #2  
Alt 09.05.2006, 09:59
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
Standard

danke für den tip
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  #3  
Alt 09.05.2006, 10:15
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.994
Standard

Hallo,

Ameisen halten Blattläuse "wie Kühe" und tragen sie auch auf die Pflanzen. Man kann Bäume in dem Fall mit Klebebarrieren schützen.

Pflanzen können mit Schachtelhalm-Brühen gegossen und gespritzt werden. Schachtelhalm hat einen hohen Siliziumgehalt und der wird in die Zellwände von den Pflanzen eingelagert. Dadurch "beißen" sich die Blattläuse im wahrsten Sinn die Zähne aus ... sie werden stumpf.

Der Schaden durch die Blattläuse selbst ist bei den Pflanzen im Übrigen weit geringer als die danach oft eintretende Pilzinfektion. Die Blattläuse verlieren ein wenig ihres "Nektars" ... man sieht es an kleinen klebrigen Punkten auf der Pflanze.

Diese süßen, klebrigen Beläge sind ein guter Haft- und später auch Nährboden der Pilze.

Wenn man also die Pflanzen regelmäßig besprüht (nicht in der prallen Sonne!), dann ist die Gefahr einer Pilzinfektion schon weit geringer. Ich persönlich verwende dazu eine EM-Lösung von 1:200. Die Mikroorganismen setzen die Zuckerstoffe um und verdrängen pathogene Keime.

Mit solchen Sprühungen kann man im Übrigen gegen jeden pathogenen Pilzbefall vorgehen. EM ist ein für den Ökolandbau zugelassener Bodenhilfsstoff.

Ich habe damit schon Rosen, Apfelbäume, Pfirsischbäume usw. erfolgreich behandelt.

LG

Mary

P. S.: als Alternative zu EM könnte man auch folgende natürliche Mittel verwenden:

Sauerkrautsaft, Kannes Brottrunk, Joghurt ...

jeweils entsprechend verdünnt, damit es nicht zu sauer ist. Je dünner und zarter die Blätter sind, je neutraler sollte die Lösung sein. Dafür lieber regelmäßig ...

Bei Sauerkrautsaft und Kannes Brottrunk kann ich es grob schätzen ... 1 ml auf 200 ml Wasser sollten ungefähr im ph-neutralen Bereich liegen. Somit können sogar Jungpflanzen damit besprüht werden.
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  #4  
Alt 09.05.2006, 12:58
Benutzerbild von angelika
angelika angelika ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 08.02.2006
Ort: rotterdam und wien
Beiträge: 7.502
Standard blattlaeuse

gegen blattlaeuse helfen auch - total biologisch und umweltbewusst - marienkaefer. d.h. marienkaefer-eier...

man kann sie einfach bestellen
http://www.nuetzlinge.de/download/katalog/npp1-3.pdf

meine nichte hats ausprobiert, hat funktioniert...
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  #5  
Alt 09.05.2006, 14:20
Nancy
 
Beiträge: n/a
Standard

Letztes Jahr hatten wir so eine Blattlaus-Plage
(trotz Sprühen, abwehrenden Pflanzen usw.), daß ich dieses Jahr nur Geranien auf beiden Balkonen gesetzt habe. Da gehen die Blattläuse nicht ran.

Na ja, bei Geranien kommen die Raupen, aber meistens erst im Spätsommer..


LG
Nancy
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  #6  
Alt 09.05.2006, 16:16
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.994
Standard

Zitat:
Zitat von Nancy
Letztes Jahr hatten wir so eine Blattlaus-Plage
(trotz Sprühen, abwehrenden Pflanzen usw.), daß ich dieses Jahr nur Geranien auf beiden Balkonen gesetzt habe. Da gehen die Blattläuse nicht ran.

Na ja, bei Geranien kommen die Raupen, aber meistens erst im Spätsommer..


LG
Nancy

Liebe Nancy,

stelle die Pflanzenernährung um und im nächsten Frühjahr beschreibe ich die Aufbereitung der Blumenerde (vor dem Pflanzen muss gemacht werden ... ) dadurch werden die Pflanzen nach und nach gesunden und die Raupen gehen lieber beim Nachbarn fressen ...

Als jetzige Hilfe solltest Du mit Schachtelhalmbrühe gießen ... auch die Raupen können dann nicht mehr so gut fressen ... (das eingelagerte Silizium in den Zellwänden läßt die Fresszangen stumpf werden)

Ich stelle mal als erneute Antwort auf dieses Thema hier die Zubereitung der Schachtelhalmbrühe vor.

LG

Mary
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  #7  
Alt 09.05.2006, 16:51
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.994
Standard Schachtelhalmbrühe

Schachtelhalm wächst auf verdichteten Böden. Jetzt könntet Ihr viel davon finden. Ein Bild vom Schachtelhalm findet Ihr im Anhang.

Wenn man selbst keinen Ackerschachtelhalm ernten kann, dann kann man den auch getrocknet kaufen. Es gibt immer mehr Versender von ökologischen Produkten für den Pflanzenschutz. Solltet Ihr keinen finden - fragt mich ... ich suche Euch einen heraus ...

Hier das Rezept:
(wenn Ihr nur kleine Mengen braucht, halbiert oder viertelt die Mengen einfach )

200 g getrocknete oder 1,5 kg frische Schachtelhalmwedel in 10 Liter Wasser 24 Stunden einweichen. Anschließend eine Stunde lang kochen. Zugedeckelt abkühlen lassen. Vor dem Gebrauch durch ein Sieb filtern.

Bei einem Verhältnis von 1 : 10 kann man diese Brühe auch zum Angießen von Jungpflanzen nehmen.

Bei großen Pflanzen kann man ein Verhältnis von 1:5 wählen.
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg Triebe_Riesenackerschachtel.jpg (36,6 KB, 3x aufgerufen)
Dateityp: jpg Ackerschachtelhalm-06-05-09-1.jpg (52,5 KB, 3x aufgerufen)
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  #8  
Alt 09.05.2006, 17:02
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
Standard

klasse bilder gut fotografiert man hört sie sogar rauschen.wenn man sie sich anschaut und die augen dann zumacht sich aufs bild konzentriert.
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  #9  
Alt 09.05.2006, 20:38
Nancy
 
Beiträge: n/a
Standard

Liebe Mary,

genau das Rezept habe ich hier verwendet, ...24 Stunden einweichen usw.... hat aber nicht so den Erfolg gebracht, gegossen habe ich damit noch nicht, das werde ich dann dieses Jahr machen.

Ist das viel Arbeit mit der Umstellung der Pflanzenernährung?

LG
Nancy
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  #10  
Alt 09.05.2006, 21:05
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.994
Standard

Liebe Nancy,

gießen ist vermutlich bei der Schachtelhalmbrühe weit wichtiger. Aber das sollte man auch regelmäßig tun. Denn nur so werden in den neuen Pflanzenzellen auch das Silizium eingebaut.

Die Umstellung der Pflanzenernährung ist natürlich mühevoller als "mal eben einen Langzeitdünger" (z. B. Düngestäbchen in die Erde zu schieben) zu verabreichen. Aber auf der anderen Seite spart man nach erfolgter Umstellung viel Zeit und Mühe mit der Schädlingsbekämpfung. Gesunde Pflanzen verströhmen nicht den für Schädlinge anziehenden Geruch. Somit hat man weit weniger Befall.

Wenn man im Frühjahr (vor dem Bepflanzen) die Erde entsprechend vorbereitet, hat man fast gar keine Arbeit mehr mit der Pflanzenernährung über den Sommer.

Nachträglich kann man das in kleinen Blumenkästen schlecht machen. Man könnte höchstens in einem Extra-Eimer oder einer Tupperschüssel einen kleinen Teil Pflanzerde entsprechend behandeln und dann vorsichtig (ohne die Pflanzen zu beschädigen) Erde austauschen. Man benötigt eine Ruhezeit von 4 Wochen - wenn Du möchtest, beschreibe ich diese spezielle Vorbereitung von Pflanzerden.

Zu der Umstellung der Pflanzenernährung habe ich heute schon etwas als Extra-Thema geschrieben.

LG

Mary
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