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  #1  
Alt 07.11.2005, 07:10
Caro Caro ist offline
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Registriert seit: 13.12.2006
Beiträge: 6.413
Standard gebärdensprache

Die Gehörlosengemeinschaft definiert sich nicht nur über ihren Hörstatus, sondern vor allem auch über ihre gemeinsame Sprache, die DGS. Darum wird neben dem Begriff Gehörlosengemeinschaft oft auch von Gebärdensprachgemeinschaft gesprochen. Die Gebärdensprachgemeinschaft umfaßt einen größeren Personenkreis als die Gehörlosengemeinschaft, denn sie definiert sich in erster Linie über die gemeinsame Sprache ihrer Mitglieder. So können nicht nur von Geburt an Gehörlose der Gebärdensprachgemeinschaft angehören, sondern auch im Jugendalter Ertaubte oder sogar Spätertaubte und Schwerhörige. Die hörenden Kinder gehörloser Eltern können genauso dazugehören wie gut gebärdende Hörende. Die Mitgliedschaft in der Gebärdensprachgemeinschaft richtet sich also nicht allein nach dem Hör-Defizit, sondern nach der positiven Fähigkeit zur gebärdensprachlichen Kommunikation.

(Quelle:Institut für deutsche Gebärdensprache u. Kommunikation Gehörloser)

[navy]Es gibt verschiedene Möglichkeit über Gebärden zu kommunizieren. Da wäre zum Erstens die DGS (Deutsche Gebärdensprache), es ist eine eigenständige (erst seit 2002 anerkannte!) visuelle Sprache mit eigener Grammatik, dann gibt es die LBG (Lautsprach begleitende Gebärden), diese werden verwendet zum besseren Erlernen des Schriftspracherwerbes und zur Sichtbarmachung der Lautsprache. Das Fingeralphabet wird z.B. verwendet wenn keine Gebärden bekannt sind, Fremdwörter, Abkürzungen, usw.
Hier habt Ihr einen Link, wo Ihr Euch noch etwas näher informieren könnt. Ich finde diese Seiten sehr schön gemacht, Ihr findet dort auch einen Schnupperkurs der DGS.

[/navy]Visuelles Denken

[navy]Liebe Grüße Tine[/navy]



ich habe gerade mal reingeschnuppert,und muß sagen sie haben es toll erklärt,werde meinen sohn auf diesen link aufmerksam machen,so kann er auch zu hause noch besser üben.vor allen dingen die mimik haben sie sehr gut dargestellt.
man sieht an deinen beitrag wie wichtig es ist das man untereinander kontakt hat,und nicht so wie es früher war,jeder sein eigenes süppchen gekocht hat.gerade das zusammen führen der unterschiedlichsten behinderungen ergibt ein ganzes.

Also wenn ich denke, beim "sprechen" buchstabieren zu müssen, habe ich keine Chance.
Aber hier würde ich einen Weg sehen, das zu lernen.

LG Flipi

http://www.visuelles-denken.de/Schnupperkurs.html

danke!
das kann ich gut gebrauchen.

Geändert von evma (28.02.2007 um 20:10 Uhr). Grund: gehört zusammen
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