Urlaub mit Kindern - trotz Epilepsie?
Urlaub mit Kindern - trotz Epilepsie? "Durch eine genaue Klassifikation der Erkrankung und die daraus resultierende gezielte Therapie ist heute für die meisten Kinder und Jugendlichen mit Epilepsie ein unbeschwertes Leben ohne große Einschränkungen möglich", sagte Dr. Claudio Finetti, Oberarzt im Sozialpädiatrischen Zentrum des Elisabeth-Krankenhauses Essen (EKE) in einer Presseerklärung. "Grundsätzlich ist für Familien mit einem betroffenen Kind jedes Reiseziel auf dieser Welt geeignet. Falls es seitens der Eltern bezüglich der Wahl eines Urlaubsortes jedoch Unsicherheiten gibt, sollten diese mit dem behandelnden Arzt besprochen werden". Bei einer individuellen Risikoabschätzung wird berücksichtigt, welche Form der Epilepsie vorliegt, wie häufig und in welcher Art Krampfanfälle auftreten und was die Auslöser dafür sind. Unter Berücksichtigung all dieser Faktoren kann der Kinderneurologe die Eltern im Hinblick auf geplante Urlaubsaktivitäten beraten. Unabhängig von den individuellen Risiken eines epilepsiekranken Kindes gibt es aber auch einige allgemeine Regeln, die Eltern vor dem Reiseantritt beachten sollten. Für den Badeurlaub empfiehlt Dr. Finetti als wichtigste Regel, "epilepsiekranke Kinder nie alleine schwimmen gehen zu lassen. Die Kinder brauchen immer einen Begleitschutz, das heißt, eine eins-zu-eins-Betreuung durch einen Erwachsenen, der selbst gut schwimmen kann und über Kenntnisse im Rettungsschwimmen verfügt". Der Hotelpool ist dabei auf jeden Fall sicherer. (Quelle: EKE)
__________________
Der Weg von Mensch zu Mensch,
ist oft weiter und schwieriger,
als der Weg von der Erde zum Mond.
angie
Geändert von angelika (26.01.2009 um 10:23 Uhr).
|