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  #1  
Alt 13.08.2006, 18:33
Nancy
 
Beiträge: n/a
Standard Epilepsie/Moses-Schulung: Die Ziele

Was soll mit MOSES erreicht werden?

MOSES will den Menschen mit Epilepsie helfen, "Experten im Umgang mit ihrer Epilepsie" zu werden.
  • MOSES will den Menschen mit Epilepsie und ihren Angehörigen helfen, die Krankheit mit ihren diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen besser zu verstehen. </SPAN></SPAN></SPAN></SPAN></SPAN></SPAN>
  • MOSES möchte die Auseinandersetzung mit der Krankheit fördern und damit einen Beitrag leisten zum offenen Umgang und der aktiven Bewältigung der Epilepsie.
  • MOSES will Hilfe zur Selbsthilfe leisten.
  • MOSES will Verständnis für die psychosozialen Fragen und beruflichen Aspekte der Erkrankung wecken.
  • MOSES möchte den Betroffenen helfen, "Botschafter seiner eigenen Krankheit" und ein informierter Partner im therapeutischen Bemühen zu werden, damit er ein Leben mit möglichst wenigen Einschränkungen führen kann.
Die Lernziele für die Betroffenen
  • Die Krankheit und ihre Auswirkungen verstehen.
  • Lernen, mit der Krankheit umzugehen und sie aktiv zu bewältigen.
  • Diagnostische und therapeutische Maßnahmen kennen lernen und verstehen.
  • Verständnis für psychosoziale Fragen und Aspekte entwickeln.
  • Selbsthilfe und Eigeninitiative stärken.
  • Botschafter der eigenen Krankheit werden.
  • Im Alltag mit möglichst wenigen Einschränkungen leben. </SPAN></SPAN></SPAN></SPAN></SPAN></SPAN>
~Fazit: MOSES fördert aufgrund seines praxisorientierten Aufbaus den Wissensaustausch, stärkt die Verantwortung des Patienten und unterstützt damit den langzeitigen Therapieerfolg.
Die Zielgruppe
MOSES kann - unabhängig von Art und Schwere der Epilepsie - allen Patienten (ab ca. 16 Jahren) und deren Angehörigen angeboten werden.


Quelle: Epinews
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  #2  
Alt 13.08.2006, 18:34
Nancy
 
Beiträge: n/a
Standard Epilepsie/Moses-Schulung: Die Idee

Was soll mit MOSES erreicht werden?

MOSES will den Menschen mit Epilepsie helfen, "Experten im Umgang mit ihrer Epilepsie" zu werden.
  • MOSES will den Menschen mit Epilepsie und ihren Angehörigen helfen, die Krankheit mit ihren diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen besser zu verstehen. </SPAN></SPAN></SPAN></SPAN></SPAN></SPAN>
  • MOSES möchte die Auseinandersetzung mit der Krankheit fördern und damit einen Beitrag leisten zum offenen Umgang und der aktiven Bewältigung der Epilepsie.
  • MOSES will Hilfe zur Selbsthilfe leisten.
  • MOSES will Verständnis für die psychosozialen Fragen und beruflichen Aspekte der Erkrankung wecken.
  • MOSES möchte den Betroffenen helfen, "Botschafter seiner eigenen Krankheit" und ein informierter Partner im therapeutischen Bemühen zu werden, damit er ein Leben mit möglichst wenigen Einschränkungen führen kann.
Die Lernziele für die Betroffenen
  • Die Krankheit und ihre Auswirkungen verstehen.
  • Lernen, mit der Krankheit umzugehen und sie aktiv zu bewältigen.
  • Diagnostische und therapeutische Maßnahmen kennen lernen und verstehen.
  • Verständnis für psychosoziale Fragen und Aspekte entwickeln.
  • Selbsthilfe und Eigeninitiative stärken.
  • Botschafter der eigenen Krankheit werden.
  • Im Alltag mit möglichst wenigen Einschränkungen leben. </SPAN></SPAN></SPAN></SPAN></SPAN></SPAN>
~Fazit: MOSES fördert aufgrund seines praxisorientierten Aufbaus den Wissensaustausch, stärkt die Verantwortung des Patienten und unterstützt damit den langzeitigen Therapieerfolg.
Die Zielgruppe
MOSES kann - unabhängig von Art und Schwere der Epilepsie - allen Patienten (ab ca. 16 Jahren) und deren Angehörigen angeboten werden.


Quelle: Epinews
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  #3  
Alt 13.08.2006, 18:35
Nancy
 
Beiträge: n/a
Standard Moses-Schulung: Der Unterricht

Der Unterricht und die Unterlagen für die Teilnehmer beziehen sich direkt auf das tägliche Leben der Betroffenen, ihre typischen Fragen und Sorgen, und macht sie dadurch vertraut mit den Chancen und Grenzen der Epilepsiebehandlung. Es geht also um weit mehr als die bloße Vermittlung von theoretischem Lernstoff.

Die interaktive Ausrichtung des Schulungsprogramms sorgt vielmehr dafür, dass sich die Patienten über ihre Erfahrungen austauschen und dadurch auch voneinander lernen. Dabei nutzt das Schulungsprogramm die verschiedenen Ebenen der Wahrnehmung: die kognitive, die emotionale und die Handlungsebene.

MOSES ist ein interaktives, modulares Schulungsprogramm, das - erstmals in der Epilepsietherapie - die Schulung von Betroffenen in Kleingruppen von ca. 7-10 (12) Personen ermöglicht.
  • MOSES wird von besonders ausgebildeten Trainern angeleitet.
  • MOSES bezieht moderne Unterrichtsdidaktik mit ein und schafft damit eine anregende, motivationsfördernde Lernatmosphäre.
  • MOSES hat eine wichtige Funktion als Informations- und Aufklärungsprogramm. Im Rahmen der Gruppenschulung wird mit den Betroffene die aktive Krankheitsbewältigung geübt und das Verständnis für die Epilepsie vertieft.
Quelle: Epinews
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  #4  
Alt 13.08.2006, 18:36
Nancy
 
Beiträge: n/a
Standard Moses-Schulung: Die Themen

  • Leben mit Epilepsie - in diesem Kapitel lernen die Betroffenen wahrzunehmen und darüber zu sprechen, welche Gefühle die Erkrankung bei ihnen auslöst. Sie werden ermutigt, über ihre Einstellung zu den Anfällen nachzudenken. Am Ende soll die Erkenntnis stehen, dass der offene Umgang mit Gefühlen besonders wichtig ist für die Wiedergewinnung und Stabilisierung des seelischen Gleichgewichts. </SPAN></B></SPAN></B></SPAN></B></SPAN></B></SPAN></B>
  • Epidemiologie - beschreibt die Häufigkeit und Verbreitung von Epilepsien und setzt sie in Relation mit anderen Erkrankungen, wie z. B. insulinbehandeltem Diabetes oder Gelenkrheuma. Außerdem werden in diesem Kapitel Menschen mit Epilepsie vorgestellt.
  • Basiswissen - beantwortet einige im Zusammenhang mit Epilepsie immer wiederkehrende Kernfragen. Es wird u. a. besprochen, wie epileptische Anfälle entstehen, welche Anfallsarten es gibt und dass epileptische Anfälle verschiedene Ursachen haben können.
  • Diagnostik - macht die Betroffenen mit den Untersuchungsmethoden und diagnostischen Maßnahmen vertraut. Es wird u. a. herausgearbeitet, wie wichtig eine genaue Anfallsbeschreibung für den Arzt ist, warum Anfälle und Untersuchungsergebnisse genau dokumentiert werden sollten und über welche Untersuchungsmittel und -methoden der Arzt verfügt.
  • Therapie - erläutert, wie entscheidend die aktive Mitarbeit der Betroffenen für eine erfolgreiche Therapie ist, und stellt die vielfältigen Therapiemöglichkeiten vor. Die Gruppenmitglieder lernen allgemeine Richtlinien der medikamentösen Therapie und ihre Umsetzung kennen und erhalten Informationen über die gängigsten Antiepileptika. Schließlich wird besprochen, wie die Betroffenen die eigene Therapie erklären und aktiv an ihr mitwirken können. </SPAN></B></SPAN></B></SPAN></B></SPAN></B></SPAN></B>
  • Selbstkontrolle - erklärt, wie das Auftreten von epileptischen Anfällen durch Eigeninitiative zu beeinflussen und sogar zu verhindern ist. Dabei geht es um das Vermeiden von Anfallsauslösern und das Erkennen von Vorgefühlen. Ferner wird auf Möglichkeiten der Anfallsunterbrechung und auf Voraussetzungen für eine erfolgreiche Selbstkontrolle hingewiesen. </SPAN></B></SPAN></B></SPAN></B></SPAN></B></SPAN></B>
  • Prognose - beschreibt, wie unterschiedlich Epilepsie verlaufen können. Das Kapitel hilft, die Chancen auf Anfallsfreiheit (Behandlungsprognose) und die Aussichten einzuschätzen, nach Absetzen der Medikamente anfallfrei zu bleiben (Rezidivprognose). Es spricht aber auch die Situation derjenigen an, bei denen sich völlige Anfallsfreiheit nicht erreichen lässt.
  • Psychosoziale Aspekte - informiert über die Auswirkungen von Epilepsien auf Lebensgefühl, Alltag und Beruf und weist Wege zur Stärkung des Selbstwertgefühls und zur Verbesserung der sozialen Kontakte. Ein wichtiger Teil gilt den Möglichkeiten und Hilfen für Betroffene im Berufsleben und den Möglichkeiten der Rehabilitation.
  • Netzwerk Epilepsie - bietet Adressen und nennt Stellen, bei denen Hilfe und Informationen rund um das Thema Epilepsie zu erhalten sind. Die Gruppenteilnehmer lernen, wie sie ein persönliches Netzwerk aufbauen können, das sie bei der Bewältigung ihrer Epilepsie unterstützt.
  • Das Er-Arbeitungsbuch für die Teilnehmer enthält - zusätzlich zu den 9 Themenmodulen - Er-Arbeitungsfelder, in die sie während der Schulung Notizen eintragen können, sowie informative Texte zur Nachbereitung und Vertiefung.
    Das Er-Arbeitungshandbuch erhalten Sie bei der Schulung.
Quelle: Epinews
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  #5  
Alt 13.08.2006, 19:03
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
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das ist mal klasse aufgelistet schade das wir hier keine schulungen haben.wäre auch etwas für björn aber leider sind wir am ende der welt was das betrift
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  #6  
Alt 13.08.2006, 19:06
Nancy
 
Beiträge: n/a
Standard

Liebe evma,

die Moses-Schulungen gibt es immer häufiger, mittlerweile in den verschiedensten Städten auch als Tagesschulungen.

Hier kann sich jeder Interessierte erkundigen, wo und wann die nächste Schulung stattfindet:
(habe ich auch gerade erst gefunden)

MOSES Geschäftsstelle
Frau Bettina Hahn
Rußheiderweg 3
33604 Bielefeld
Tel.: (0521) 2700127
Fax: (0521) 2704800
e-mail: moses.eurepa@t-online.de


LG
Nancy
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  #7  
Alt 13.08.2006, 19:10
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liebe nancy du bist ein schatz,werde mich mal erkundigen ob in unserer gegend auch so etwas stattfindet danke dir .mal sehn wenn das gerade durch zufall ist wenn du hier bist können wir ja vielleicht beide mit den kids..mal abwarten
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  #8  
Alt 13.08.2006, 19:13
Nancy
 
Beiträge: n/a
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Liebe evma,

ich würde sofort dabei sein.

Ich erkundige mich dort mal, ob wir das nicht aufgelistet geschickt bekommen können, wo und wann die Tagungen stattfinden.

Eine Bekannte hat eine Moses-Schulung mitgemacht(in Süddeutschland) und war sehr begeistert.


LG
Nancy
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  #9  
Alt 13.08.2006, 19:37
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
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Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
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es hört sich ja wirklich klasse an und es wäre wenn wir die termine haben auch wichtig diese im kalender zu setzten. und immer wieder kurz vor einen termin dieses thema wieder auf die erste seite legen.
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  #10  
Alt 14.08.2006, 19:23
Nancy
 
Beiträge: n/a
Standard Termine 2006

Termine 2006
für MOSES-SchulungenDatum/
Uhrzeit:
Veranstaltungsort:Informationen
und Anmeldung:
02. und 07.08.
jeweils
15.00 bis 17.00 Uhr01465 Radeberg
Epilepsiezentrum Kleinwachau
Seminarraum
Wachauer Str. 30 Anmeldunge.
Tel.: 03528-431-1350
Mail: moses@kleinwachau.de25. bis 27.08.CloppenburgInfos und Anmeldung:
Frau Helga Renneberg
Interessengemeinschaft Epilepsie Niedersachsen
Bünne 21
37081 Göttingen
Telefon und Fax:
0551 / 91609
E-Mail:
epilepsie-goe@t-online.de09. und 16.09.
09 - 14:00 Uhr47506 Neukirchen-Vluyn
Neurologische Praxis Berkenfeld
Hochstr. 22Kontakt und Anmeldung:
Gabi Haferkamp
c/o Praxis Berkenfeld
Tel (02845) 3 26 27 oder
privat (02845) 26 0525. und 26.09.
jeweils
15.00 bis 17.00 Uhr01465 Radeberg
Epilepsiezentrum Kleinwachau
Seminarraum
Wachauer Str. 30 Anmeldunge.
Tel.: 03528-431-1350
Mail: moses@kleinwachau.de20. bis 22.10.
Fr: 17:30 - 20:30 Uhr
Sa: 09:00 - 17:00 Uhr
So: 09:00 - 15:00 Uhr28717 Bremen
Neurologisches Rehabilitationszentrum Friedehorst
Rotdornallee 64Trainer/Anmeldung:
Frau Susanne Saße
Frau Gaby Kuczka
Tel: 0421 / 6381-559
Fax: 0421 / 6381-580
E-Mail:
kuczka.nrz@friedehorst.de23. und 30,09.
09:30 bis 17:30 Uhr 70372 Stuttgart
Praxis Dr. Dening
Seelbergstr. 11 Tel.: 0711/561897
Fax: 0711/561898
Email
[...mehr]28.10. u. 4.11.
jew. 9 -15:00 Uhr48231 Warendorf
Haus der Familie
Hohe Str. 3Information:

Cecilia Brandt
Tel.: 02581/60472
Anmeldung:
Tel.: 02581/2846
11. und 12.11.94032 Passau
Epilepsie Beratung Niederbayern
an der Kinderklinik Dritter Orden)
Bischof-Altmann-Straße 9 Infos und Anmeldung:
MOSES-Trainerin
Frau Ulrike Jungwirth
Tel. 0851/7205-207
Fax: 0851/7205-99-207
Email
Internet:
www.kinderklinik-passau.de
24. und 25.11. 01067 Dresden
Epilepsieberatung Dresden
An der
Kreuzkirche 6Infos und Anmeldung:
Epilepsieberatung Dresden
Tel.: 0351/4810270
Fax: 0351/4810271
E-Mail

Quelle: Moses-Exekutive-Gruppe 2006
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