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29.09.2006, 15:58
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Newsletter Lebenshilfe
Hallo, soeben ging hier folgender Newsletter ein:
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser,
die 19. Mitgliederversammlung der Bundesvereinigung Lebenshilfe, an der rund 400 Delegierte - mit Stimmen waren 207 Mitglieder der Bundesvereinigung aus ganz Deutschland vertreten - teilnahmen, ist mit einer positiven Resonanz bei allen Beteiligten zu Ende gegangen. Mit einer viel beachteten, programmatisch richtungweisend wie emotional aufrüttelnden Grundsatzrede eröffnete der Bundesvorsitzende Robert Antretter dieses Treffen und setzte gleich zu Beginn wichtige Wegmarken für die Lebenshilfe in einer Zeit, die von einem enormen Wandel in der Behindertenhilfe zeugt. Seine Rede finden Sie in diesem Newsletter und im Internet.
Überhaupt war dieses Mitgliedertreffen - regelmäßige Besucher der Mitgliederversammlungen sind dies schon seit vielen Jahren gewohnt - wieder sehr stark durch engagierte, konzeptionell und inhaltlich gut vorbereitete Beiträge aus der Mitgliedschaft geprägt und glich auch deshalb sicherlich nicht den Vorstellungen, die noch in manchen Köpfen über >staubtrockene Regularien und Vereinsmeierei bei derartigen Verbandstreffen< kursieren mögen.
Einen wichtigen Einstieg in das Schwerpunktthema Älter werdende Menschen mit geistiger Behinderung gab die stellvertretende Bundesvorsitzende Maren Müller-Erichsen mit ihrem umfassenden Fachbeitrag. Ein Großteil der 16 Arbeitsguppen befasste sich dann mit diesem Themenkreis und erarbeitete Vorschläge, wie für geistig behinderte Menschen ein Lebensabend in Würde sichergestellt werden kann.
Maren Müller-Erichsen, gleichzeitig Vorsitzende der Lebenshilfe Gießen, wies darauf hin, dass schon in zehn Jahren ein Drittel der heutigen behinderten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Werkstätten der Lebenshilfe das Rentenalter erreichen werde. Darüber hinaus lebten fast 60 Prozent aller Werkstattmitarbeiter noch bei ihren Eltern. Für deren Söhne und Töchter, die bald selbst Senioren sein werden, müssten dringend Wohnangebote geschaffen werden.
In einem Grundsatzreferat befasste sich Dr. Heribert Prantl, Ressortchef Innenpolitik der Süddeutschen Zeitung, mit dem Thema Soziale Gerechtigkeit für Menschen mit Behinderungen. Diesen Vortrag veröffentlichen wir in Kürze in unserem Internetangebot unter vorstehendem Link.
LG
Nancy
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