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  #1  
Alt 19.11.2005, 13:45
Benutzerbild von Flipy
Flipy Flipy ist offline
Teammitglied - Ansprechpartner für Fragen zum Sozialrecht
 
Registriert seit: 01.04.2005
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.195
Standard Angst

Ich bin gerade bei Eva zu Besuch und sie zeigte mit ein Gedicht, dass ich mal in einem anderen Forum geschrieben habe.

Manmal hat man als Behinderte Ängste, die man überwinden muß, um weiter zu kommen.

Angst

Was schreibt man
Was denkt man
Was fühlt man
Was verzeiht man
Was passiert dann
Wenn ich aufschaue
Und in den Spiegel blick
Wer ist das
Kenn ich den
Kann ich ihn kennen
Diesen selbstverliebten
Selbstverliebt
Selbstgehasst
Der sich selbst weh tun will
Und nicht kann
Nicht weil er zu feige
Weil er weiß, wie sinnlos
Dieses Spiel
Wenn er vertraut und missverstanden
Kein Weg
Kein Weg zurück
Weder gewollt noch gemusst
Traumwelt
Real
Nicht Real
Im stillen Kämmerchen
Und nicht getraut zu gehen
Gefühlt was gesagt
Doch nicht immer gesagt was gefühlt
Weil Mauern und Ketten
Weil Angst
Weil wenn geträumt, dann Schmerz
Nicht bei mir
Nicht bei ihr
Nicht nur
Inzwischen
Das tut weh
Gedankenfetzen
Sinnlos an einander gereiht
Und doch
Mag es einen Sinn haben
Weiß ich es
Wenn Schweigen
Wenn Angst
Wenn Lust und Schmerz versiegt
Es versiegt nicht
Hat also keinen Sinn
Oder irre ich mich wieder
Mein Schmerz
Meine Träume
Nicht real
Das Wimmern
Der ängstliche Blick
Das alles soll nicht echt sein
Und gleichzeitig gedankenlos verträumt
Der Flipi der nie war
Und sucht zu sein
Fehler zu begehen, die weh tun.
In jugendlichem Übermut
Halb Kind halb Mann
© Flipi
__________________
Ich bin der Ansprechpartner für Fragen zum Sozialrecht. Ich kann Hinweise geben, aber für eine Rechtsberatung sucht bitte einen Anwalt Eures Vertrauens auf.

Hemingway hat einmal gesagt:"Es gibt kein Problem, dass man nicht mit einem doppelten Scotch lösen kann", und dann hat er sich erschossen. (DmVgGzP)
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  #2  
Alt 19.11.2005, 19:37
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
Standard

dieses gedicht hat mir eigentlich gezeigt,wie gesunde und behinderte menschen fühlen.die innere zerissenheit die sich im festigen versucht.
gerade für unsere kinder zeigt es meiner meinung nach ein sehr starkes gefühltes leben.
wenn man flipis krankengeschichte kennt,muß man bewundern wie er alles gemeistert hat.und ich finde dieses gedicht bzw diese lebensweisheit macht allen eltern mut ,auch unser kind schaft es.manchmal dauert es eben länger,aber alle behinderten haben stärken,man muß sich die nur entfalten lassen.
toll geschrieben flipi
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