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  #1  
Alt 04.11.2006, 20:43
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
Standard Grundmotorik

Ein Kind ist geboren. In diesem Moment sind die Eltern überglücklich. Darauf haben sie lange gewartet. Fragen tauchen auf:
  • Woran erkenne ich, ob mein Kind sich richtig entwickelt?
  • Kann es rechtzeitig sitzen oder gehen?
  • Was kann ich für seine körperliche, geistige und seelische Gesundheit tun?
Die Grundmotorik ist die Basis für die Entwicklung des Kindes. Darauf kann all das Fantastische wie Lesen, Schreiben, ein Instrument beherrschen, aufgebaut werden.
Eltern, Pädagogen, Lehrer und andere Interessierte können in diesen Seiten eine Idee bekommen, wie einem Kind mit Entwicklungsauffälligkeiten geholfen werden kann.
Was bedeutet Grundmotorik?

Eine Definition für diesen Begriff gibt es nicht im Lexikon. Das Näheste ist Grundtraining; aber das hat mit Kondition zu tun und trifft überhaupt nicht zu. Zwei dänische Frauen, die Ärztin Bente Pedersen und Bewegungskonsulent Anne Brodersen, benutzen den Ausdruck "Grundmotorik", und ich finde ihn sehr zutreffend. Grundmotorik sind Entwicklungsstufen, die für alle Kinder gleich sind, ungeachtet welcher Rasse, Geografie, Kulturkreis, sozialer Status. Die grundmotorische Entwicklung hat eine regelgebundene Reihenfolge. Die Bewegungen kommen von Innen heraus, muss also nicht gelernt werde.

Grobmotorische GrundmotorikGrobmotorische Grundmotrik ist, wenn ein Baby den Kopf hebt, sich von der Rückenlage auf den Bauch dreht. Rollen, krabbeln, sich setzen, gehen und laufen gehören dazu. Unter Grobmotorik wird verstanden, dass ein motorischer Nerv viele Muskelfieber steuert. Die grossen Muskelgruppen, die den Körper aufrecht halten, wie Arme und Beine, gehören dazu.

Feinmotorische GrundmotorikFeinmotorische Grundmotorik hat mit Augen, Mund, Hände, Stimme und Mimik zu tun. Unter Feinmotorik versteht man, dass nur wenige Muskelfieber von einem motorischen Nerv gesteuert werden.

Grob-und Feinmotorik

Der Unterschied zwischen Grob-und Feinmotorik ist, dass das eine System, das Ältere, dafür sorgt, dass der Mensch seine aufrechte Stellung hält. Und das “neue” System ist verantwortlich für das Feine, dass wir z.B. Werkzeug in der Hand halten können und Ähnliches.
Phasen der Entwicklungsstufen sollten nicht übersprungen werden

Dabei ist es wichtig, dass die Reihenfolge der grundmotorischen Entwicklungsphasen eingehalten wird. Überspringt ein Kind eine Entwicklungsphase, können Defizite entstehen, die später möglicherweise zu einem Problem werden. Hat ein Kind zum Beispiel nicht gekrabbelt, hat es nicht die Kreuzbewegung automatisieren können. Die diagonalen Bewegungen von Hand und Bein haben entscheidenen Einfluss auf die Koordinierung beider Gehirnhälften, bilaterale Integration, welche eine Bedeutung für das Erlernen von Lesen und Schreiben hat.

Bewegungsmuster werden automatisiertBeobachtet man ein kleines Kind, dass gerade zu laufen anfängt, sieht man wie es vorsichtig die helfende Hand des Erwachsenen oder die Tischkante loslässt und den ersten Schritt macht, dann zwei, und langsam immer mehr an Sicherheit gewinnt. Es wird nicht aufhören es immer wieder zu versuchen, bis die Bewegungen vollkommen sicher, also automatisiert sind. Wer denkt später schon darüber nach, wie man zu gehen hat? Beim Laufen, klettern u.s.w. ist der Vorgang der Gleiche.

quelle grundmotorik.de
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  #2  
Alt 04.11.2006, 20:47
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evma evma ist offline
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Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
Standard Warum ist Grundmotorik wichtig für die Entwicklung des Kindes?

Weil die Grundmotorik die Grundlage für die Entwicklung des Kindes in den ersten Lebensjahren bildet. Man stelle sich ein Haus vor in dem das Fundament Risse hat. Das ganze Haus steht wackelig, und Schäden bleiben nicht aus.
Die Grundmotorik bildet das Fundament

Den Begriff, Grundmotorik, gibt es als solches wahrscheinlich nicht. Ich finde ihn aber sehr passend, weil er sich mit den grundliegenden Bewegungsmustern des Kindes befasst. Alle Kinder überall auf der Welt gehen genau diese Phasen durch. Es sollte möglichst keine der Phasen übersprungen werden, da es schwer ist eine übersprungene Phase wieder einzuholen.
Oft wird es erst erkannt, wenn sich eine Fehlentwicklung bemerkbar macht, zum Beispiel in dem Erlernen der Sprache oder im sozialen Verhalten. Fast alle Kinder mit einer schlecht entwickelten Grundmotorik haben physische oder psychische Probleme.
Um soziale Niederlagen vorzubeugen sind Eltern, Pädagogen und Andere verantwortlich dafür zu sorgen, dass Kinder sich durch tägliches Spielen altersgerecht entwickeln.
Physische Aktivitäten haben eine grosser Bedeutung für die Entwicklung des Gehirns. Indem wir ein Milieu schaffen, wo alle Sinne stimuliert werden, kann das Kind seine Umwelt erleben und erfaren. Sinnesimpulse gehen zum Gehirn und es werden neue Nervenverbindungen hergestellt.
Es ist gesund sich schmutzig zu machen, die Welt zu spüren und daraus klüger zu werden. Das Kind darf mal fallen und sich stossen. Dadurch empfindet es seine eigene Grenze und die der anderen Menschen. Das Kind muss erleben, dass man es liebt, damit es sich selbst und andere achten kann.

Kinder sind keine ErwachsenenKinder sind keine kleinen Erwachsenen. Sie funktionieren anders. Sie denken anders. Kinder leben irgendwie in ihrer eigenen Welt, ihren eigenen Gedanken. Es ist nicht ihre Absicht der Kinder die Erwachsenen zu ärgern, wenn sie nicht immer alles so tun wie es verlangt wird. Kein Erwachsener kann sie wirklich verstehen. Es braucht seine Zeit bis aus dem kleinen hilflosem Baby ein vollentwickeltes Individium geworden ist. Im Gehirn des Kindes gibt es vorläufig nur Kaos. Es hat elementare Bedürfnisse. Diese sollen sofort erfüllt werden. Es kennt das Wort "warten" nicht, es gilt nur "Ich" und "jetzt".
Der andere Pol des Gehirns sorgt für Ordnung. Also Vernunft, Warten, Bitten, Aufräumen. Durch gesammelte Erfahrung werden Gedanken, Sprache und Gefühle entwickelt.
Wenn das Kind zur Schule soll, ist das Gehirn soweit organisiert, dass Kaos und Ordnung in Harmonie und Wechsel existieren. Es vermag über Dinge zu reflektieren und kann selbstständig Aufgaben und Konflikte lösen.
Wenn aber Kaos und Ordnung nicht in Balance zueinander stehen, können Probleme entstehen. Zuviel Kaos gibt Unruhe, macht aggresiv und ungeduldig. Dominiert die Ordnung, ist das Kind vorsichtig und ängstlich. Beides sollte gleich verteilt sein. Das macht kreativ, experimentierfreudig, aber nicht übermütig und leichtsinnig.

quelle grundmotorik.de
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  #3  
Alt 04.11.2006, 20:49
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evma evma ist offline
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Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
Standard Grundspiele

Grundspiele

Das sind die Spiele, die gleich sind für alle Kinder auf der Welt, ungeachtet welche Rasse, Geografie oder welcher Kulturkreis und sozialer Status. Grundspiele kommen von Innen heraus, müssen nicht gelernt werden. Kinder spielen um ihre grundmotorische Entwicklung zu verfeinern und knüpfen an die verschiedenen Entwicklungsstufen an. Grundspiele haben oft einen sozialen Inhalt.

Alle Kinder mögen werfenAlle Kinder, egal ob teure oder improvisierte Spielsachen benutzt werden, werfen. Mit einem Ball, einem Schneeball, einem Stein, einem Stock. Und sie spielen mit Wasser, bauen mit Klötzern, spielen fangen, ziehen und schieben, schubsen, klettern in Bäumen und balancieren.
Nachdem das Kind eine neue Entwicklungstufe erreicht hat, wird es jetzt diese Bewegungen immer wieder üben, indem es alleine oder zusammen mit anderen Kindern die Bewegung in Aktivitäten einbaut. Es kann z.B. neuerdings springen, d.h. mit beiden Füssen gleichzeitig den Untergrund verlassen. Also werden wir dieses Kind überall springen sehen, auf dem Bett und aus dem Bett, auf dem Sofa oder auf der Terassen von einer Platte zur Nächsten.

Kinder trainieren die Sinne beim Spielen

Ein kleines Mädchen sitzt auf einer Zaunkette und schaukelt. Dabei summt sie eine selbsterfundene Melodie. Sie trainiert ihren eigenen Rhythmus und gleichzeitig das Gleichgewicht. Wir sehen ein anderes Kind, das auf einem wackeligen Brett steht. Es bleibt nicht stehen und findet sich mit der Situation ab. Im Gegenteil experimentiert es in verschiedenen Stellungen, mal mit gespreizten Beinen, bewegt die Füsse, übt damit unbewusst das Gleichgewicht und macht wichtige Erfahrungen.

Grundspiele haben eine soziale KomponenteKinder machen Spielregeln und sie fügen sich ein. Diese Spiele haben einen hohen Wert und stärken die Bewegungs-und Persönlichkeitsentwicklung des Kindes. Auf dem Spielplatz, dem Bolzplatz, der Strasse gibt es Kinder in verschiedenen Altersgruppen. Sie erfinden Spiele, bestimmen Regeln und alle machen mit. Man hat sich den Regeln anzupassen, sonst ist man nicht mehr dabei. Am nächsten Tag werden vielleicht andere, neue, bessere Regeln gemacht. Jeder bringt sich ein und lernt soziale Fähigkeiten.

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  #4  
Alt 04.11.2006, 20:50
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Registriert seit: 01.08.2005
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Standard Fundamentale sensorische Sinne: Taktilsinn, Gleichgewichtssinn, Kinästhesiesinn

Sinn bedeutet: Sensus (lat.) - fühlen, Vernunft. Sinne wahrnehmen: Das Kind fasst die Umwelt auf.
Der taktile Sinn

Der Taktilsinn hat mit Berührung zu tun. Andere Namen sind Tastsinn und Berührungssinn. Die Haut erlebt schon im Mutterleib eine konstante, warme Berührung. Es ist wichtig für die Entwicklung des Kindes, dass es weiterhin Berührungen wahrnimmt, z.B. durch streicheln, drücken, rubbeln mit dem Handtuch.
Wir erinnern die Kinderheime von früher, wo es sehr viele kleine Gitterbetten gab in denen sich kleine Kinder den ganzen Tag aufhielten. Sie bekamen zu essen und ab und zu sauberes Zeug an; sonst nicht viel. Es fehlte jeder Kontakt. Und man weiss, dass diese Kinder gefühlsmässig völlig verwahrlost sind und sich nicht entwickeln konnten.
Durch die Haut nimmt das Kind die Umwelt wahr, fühlt und ertastet Gegenstände und Material. Es spürt, ob etwas nass oder rauh ist, den Unterschied zwischen warm und kalt. Wenn es warm ist, schwitzen wir und die Feuchtigkeit auf der Haut bewirkt, dass wir die Körpertemperatur halten können. Umgekehrt gibt das Gehirn ein Signal, wenn wir frieren, so dass wir eine Jacke anziehen.
Die Haut bildet eine Grenze der inneren Organe nach Aussen.

Der vestibuläre Sinn

Der vestibuläre Sinn, auch Gleichgewichtssinn genannt, hat für die Gleichgewichtsregulierung zu sorgen. Hinter dem Ohr befindet sich ein kleines, schneckenähnliches Gebildes, dass mit einer Flüssigkeit gefüllt ist. Durch rotierende Bewegungen wird das Gleichgewicht trainiert.
Kinder müssen schaukeln, rollen, sich so bewegen dass der Kopf nach unten kommt. Dieser Sinn wird als erstes beim Kind entwickelt.
Wenn die Mutter aus irgendeinem Grund, während der Schwangerschaft viel liegen muss, wird der Gleichgewichtssinn wenig trainiert. Eine Mutter, die die ganze Zeit aktiv ist und sich viel bewegt, gibt ihrem Kind ein unbewusstes Training des vestibulären Sinnes.
Kinder mit Ohrenschmerzen leiden oft unter schlechter Balance, weil das Ohr weh tut und man den Kopf nicht bewegen mag. Dadurch kann es zu einer Unterstimulation des Gleichgewichtssinnes kommen.

Der kinästhetische Sinn

Kinästhesiesinn bedeutet Wahrnehmung des eigenen Körpers über Muskeln und Gelenke, es ist die Fähigkeit der unbewussten Steuerung von Körperbewegungen. Das bedeutet entspannen und anspannen, beugen und strecken, herausfinden wo sich die verschiedenen Körperteile befinden. Damit Bewegungen richtig sind, müssen die Muskel, Gelenke und Sehnen präzise arbeiten.
Kinder mit unterentwickeltem Kinästhesiesinn fallen, stossen gegen Tischkanten und Türrahmen. Sie sitzen schief auf dem Stuhl oder vorne auf der Kante. Sie stellen die Tasse verkehrt auf den Tisch und es gibt Schimpfe, weil schon wieder Milch auf dem Boden liegt. Sich selber anziehen bereitet Schwierigkeiten, oft sind die Schuhe den falschen Weg rum.
Man muss lernen, wo sich Arme, Beine und andere Körperteile befinden und wo der Körper aufhört. Die Bewegungen müssen koordiniert werden, damit sie sinnvoll ausgeführt werden. Räumliche Auffassung und Tiefenwahrnehmung gehören auch dazu.
Bei Problemen mit dem Kinästhesiesinn, hängt es oft damit zusammen, dass der taktile und vestibuläre Sinn nicht optimal funktionieren.

Die primitive SinneDiese Sinne, Tastsinn, Gleichgewichtssinn und Körperwahrnehmung, nennt man auch die primitiven Sinne, weil sie als erstes bereits im embryonalen Stadium gebildet werden.
Sehen, Riechen, Hören und Schmecken


Weitere bedeutungsvolle Sinne sind Sehen, Hören, Riechen und Schmecken. Das kleine Kind sieht am Anfang nur Licht und Schatten. Später wird es durchs Sehen und der Neugierde inspiriert den Kopf zu heben, folgt mit den Augen dem Spielzeug das ihm die Eltern zeigen.
Sehen ist wichtig um das Gleichgewicht zu halten. Sehen zu können, hilft beim Erkennen und Verstehen, einen Eindruck zu bekommen von Abstand, Begriffen und Dimensionen. Wenn man schlecht sehen kann, wagt man nicht bestimmte Bewegungen auszuführen und ist zurückhaltend mit einigen Aktivitäten.
Auch das Hören bewirkt, dass das Kind den Kopf hebt und sich umdreht, um dem Geräusch zu folgen. Es ist schwer sprechen zu lernen, wenn man nicht hören kann. Kinder haben in Perioden mit Ohrenleiden herabgesetzte Hörfähigkeiten. Zu dem Zeitpunkt der Sprachaneignung, wo das Gehörte imitiert wird, kann es schwer werden das Versäumte wieder einzuholen.
Riechen und Schmecken stimuliert die Mundmotorik. Indem man sich in der Natur aufhält und die verschiedenen Gerüche wahrnimmt und für variierte Kost sorgt, werden diese Sinne stimuliert.

Balance ist kein SinnBalance ist kein Sinn, sondern setzt sich aus vier verschiedenen Sinnen zusammen: Gleichgewichtssinn, Tastsinn, Kinästhesisinn und dem Sehen. Damit Kinder eine gute Balance entwickeln, muss es Möglichkeiten geben um diese Sinne zu stimulieren.

Sinnesimpulse gehen an viele Stellen

Sinnesimpulse gehen ins Gehirn. Sie gehen z.B. vom Hirnstamm und zur Hirnrinde und geben Information darüber, welche Aktivitäten in gang gesetzt werden müssen. Sie gehen ins ganze Nervensystem, zum Kleinhirn und zum Grosshirn, damit wir sprechen und sehen können und uns zielgerecht bewegen.
Die Haut reagiert auf kaltes Wasser beim Baden. Die Augen bewegen sich, damit wir in alle Richtungen sehen können. Und wenn ich balanciere, brauche ich eine stabile Körperhaltung.
Jeder einzelne Sinn gibt dem Gehirn wichtige Informationen, die im Gedächnis gespeichert werden. Der Mensch hat fünf mal so viele sensorische Nervenfasern als motorische. Das könnte darauf deuten, dass Sinneswahrnehmung von grosser Wichtigkeit ist.

Wahrnehmungsintegration

Integration heisst: verbinden, verschiedene Elemente zusammen führen. Integration kann auch bedeuten, dass mehrere Einzelteile sich zu einer Einheit verbinden. Einer der Sinne alleine kann verhältnismässig wenig bewirken. Alle Sinne müssen zusammen arbeiten und sich vereinen. Um einen Gegenstand aus dem täglichen Leben, wie z.B. ein Fahrrad zu erkennen, benötige ich verschiedene Impulse. Ich muss die Struktur und das Material fühlen und berühren, um den ersten Eindruck zu bekommen. Der Gleichgewichtssinn und der kinästhetische Sinn gibt mir weitere Informationen, damit ich meinen Körper in der Balance halte und nicht gleich umkippe. Die Augen haben natürlich auch eine grosse Aufgabe zu erfüllen.
Alle sensorischen Informationen von der Umwelt und den Sinneseindrücken gehen durch das zentrale Nervensystem. Damit diese einzelnen Sinneseindrücke zu etwas Nützlichem gebraucht werden können, werden sie zu einer Einheit in unserem Hirnstamm gesammelt.
Goethe hat das vereinfacht so beschrieben: "Etwas zu schaffen, ist zu vereinen." Mit anderen Worten; ein Stein ist ein Stein. Um etwas Sinnvolles zu schaffen, kann ich viele Steine zusammenfügen, und es wird z.B. eine Haus mit vielen Variationen, je nach dem wie viel ich investiere.

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