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28.12.2006, 13:35
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Gast
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Registriert seit: 04.08.2006
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Reflux
Der gastrooesophageale Reflux Beim gastroösophagealen Reflux tritt Magensaft in die Speiseröhre ein, da die Kardia (Übertritt Speiseröhre-Magen) teilweise oder völlig unfähig ist zu schließen. Diese Unfähigkeit zu schließen nennt man Kardiainsuffizienz. Bei Babys ist diese Fähigkeit sowieso noch nicht richtig ausgebildet, was sich auch dadurch zeigt, daß sie viel öfter spucken. Das legt sich aber bei gesunden Babys mit der Zeit durch sogenannte Antirefluxmechanismen.
Der Mageninhalt entleert sich normalerweise in das Duodenum (Zwölffingerdarm). Beim gastroösophagealen Reflux werden aber große Teile des Mageninhalts wieder in die Speiseröhre zurückgepresst. Ein geringfügiger Rückfluß findet bei jedem Menschen statt und ist bedeutungslos.
Magensaft ist sauer, hat also einen wesentlich niedrigeren pH-Wert als der übliche Speisebrei, der vom Mund aus durch die Speiseröhre transportiert wird. Für vermehrten Rückfluß sauren Mageninhalts ist die Speiseröhrenschleimhaut nicht eingerichtet - sie wird dadurch regelrecht veräzt. Dies nennt man dann Refluxkrankheit, weil die angegriffene Schleimhaut mit Entzündung reagiert, mit Oesophagitis. Es können sich Geschwüre und schließlich narbige Verengungen (Stenosen) meist in der unteren Speiseröhre bilden.
Hinweise auf eine Refluxkrankheit sind bei kleinen Kindern Nahrungsverweigerung, häufiges Erbrechen und Unruhe beim Trinken, langes nächtliches Weinen.
Zur eindeutigen Diagnose dienen Röntgenuntersuchungen (Breischluck), Säuremessungen des Oesophagus (Ph-Metrie) und Endoskopie (Spiegelung) unter Narkose.
Eine Behandlung erfolgt zunächst mit Medikamenten bei langwierigen Fällen ist eine Antirefluxoperation (Fundoplikatio) nötig.
Viele Kinder haben nach operierter Oesophagusatresie und tracheo-ösophagealer Fistel auch einen gastro-oesophagealen Reflux.
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28.12.2006, 13:36
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Gast
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Registriert seit: 04.08.2006
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Das Dumping-Syndrom Unter Dumping-Syndrom versteht man eine sogenannte Sturzentleerung flüssiger und fester Nahrung vom Magen in den Dünndarm. Dieses Problem tritt manchmal nach gastrischer Transposition und Anti-Reflux-Operation, insbesondere bei Nissen-Fundoplikatio auf. Der Begriff "to dump" ist abgeleitet vom englischen plumpsen, was das Krankheitsbild bildlich beschreibt. Eine Störung des Magenausgangs (Pylorus) ist meist die Ursache. Der zu konzentrierte Speisebrei reizt den Dünndarm, dieser Druck führt zu einem vermehrten Wassereinströmen in den Dünndarm.
Es handelt sich um eine Magen-Darm-Kreislauf- Symptomatik, die Anzeichen können sein Übelkeit, Erbrechen, Blässe, Schweißausbruch, Völle- und Druckgefühl im oberen Bauchbereich, und Stuhldrang. Diese Symptome treten unmittelbar nach dem Essen auf und können bei Kindern bis zur Nahrungsverweigerung führen. Durch die schlagartig aufgenommenen Kohlenhydrate tritt erst eine Überzuckerung und dann eine Unterzuckerung ein.
Die Folgen des Dumping-Syndroms können sein: Nahrungsverweigerung, Essstörung, Fehlverdauung, Mangel an einzelnen Nährstoffen, mangelnde Gewichtszunahme, Kleinwuchs, Langzeitschäden des Gehirns.
Ein sogenannter oraler Glukose-Toleranz-Test gibt Aufschluss über das Syndrom.
Durch entsprechen Ernährung (Dumping-Diät) können die Dumping-Symptome verschwinden: Häufige aber kleine Mahlzeiten, Milch und Zucker vermeiden, möglichst langkettige Kohlenhydrate verwenden (Stärke), Flüssigkeiten nicht zu den Mahlzeiten sondern zwischen den Mahlzeiten einnehmen und die Getränke dürfen nicht mit Zucker gesüsst sein und frei von Kohlehydraten.
Diese Diät muss aber individuell auf das Kind abgestimmt sein.
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28.12.2006, 13:36
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Gast
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Registriert seit: 04.08.2006
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Atemwegskrankheiten Atemwegskrankheiten kommen bei Kindern mit einer operierten Oesophagusatresie häufiger als bei anderen Kindern. Bronchitis und Lungenenzündungen treten häufiger auf und verlaufen schwerer als bei gesunden Kindern. Auch banale Infekte beeinträchtigen die Kinder länger und lösen fast stets auch Husten aus.
Bei besonders häufigen und schwerwiegenden Atemwegserkrankungen können eventuell folgende Ursachen der Grund sein:
Eine Haarfistel (haarfeine Verbindung zwischen Speise- und Luftröhre oder Bronchien) Durch diese Verbindungen wird die Flüssigkeit, die sich in der Speiseröhre befindet unbemerkt eingeatmet.
Eine pulsierende Luftröhre (Trachea): Bei Kindern mit Oesophagusatresie liegt die Luftröhre am Oesophagus besonders eng an. Damit wird sie zwischen dem Aortenbogen vorne und hinten wie in einer Schraubzwinge eingespannt. Der hohe Druck der Pulswelle im Herzen am Aortenbogen presst die Trachea bei jedem Herzschlag zusammen, so dass sich Vorder- und Rückwand der Trachea einander nähern.
Eine Tracheomalazie (Luftröhrenerweichung) ist bei der Mehrzahl der Kinder mit Speiseröhrenfehlbildung während des ersten Lebensjahres vorhanden.
Weiterhin sind Fehlbildungen der Luftröhre und des Bronchialbaums bei der häufigsten Form der Oesophagusatresie, beim Typ IIIb nach Vogt, typisch. Eine Fistel mündet von hinten her in die Luftröhre ein und zwar genau an der Stelle, an der sie sich in ihre beiden Hauptbronchien aufzweigt. Nach dem Verschluss der Fistel bildet sich häufig an der Aufteilungsstelle ein dicker Wulst, der die Abgänge der beiden Hauptbronchien verzieht und beengt. Dadurch können zahlreiche Entzündungen in diesem Lungenanteil auftreten.
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28.12.2006, 13:39
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Gast
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Registriert seit: 04.08.2006
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Ösophagusatresie
ist eine Lücke in der Speiseröhre, die jede Nahrungsaufnahme unmöglich macht. Diese ist oftmals verbunden ist mit einer
tracheo-oesophagealen Fistel, einer Verbindung zwischen Luft und Speiseröhre, durch die Speichel, Nahrung und Magensaft in die Lunge gelangen und diese schädigen.
Stenose
eine Engstelle in der Speiseröhre, die keine Nahrung passieren lässt.
Reflux
ein Rückfluss von Magensaft in die Speiseröhre
Verätzung
durch versehentlich getrunkene Laugen oder Säuren
Vacterl
einem Fehlbildungskomplex, zu dem auch tracheo-oesophageale Fistel und Oesophagusatresie gehören.
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28.12.2006, 14:08
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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