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  #1  
Alt 09.01.2007, 08:31
Nancy
 
Beiträge: n/a
Standard Neue Epilepsie-Überwachungsstation an der Marburger Uni-Klinik für Neurologie

Eine der modernsten Einheiten Europas für die Epilepsie-Überwachung wurde Mitte Dezember 2006 in der Marburger Uni-Klinik für Neurologie am Ortenberg eingeweiht. Wie die "Oberhessische Presse" berichtet, verfügt die Epilepsie-Monitoringeinheit mit der neuen technologischen Ausstattung über eine sechs Mal höhere Anzahl von EEG-Kanälen als es bisher bei der 1998 installierten Überwachungseinheit der Fall war. Professor Felix Rosenow, Leiter des Interdisziplinären Epilepsiezentrums, erklärte, "dass je höher die Anzahl der Kanäle ist, desto genauer können die Stelle des Gehirns eines Patienten, an der sich das für die Epilepsie verantwortliche Zentrum befindet, orten". Behandelt werden Epilepsiepatienten aus Hessen und den angrenzenden Bundesländern. Die Aufenthaltsdauer im Epilepsie-Zentrum für das Screening beträgt durchschnittlich acht Tage. In dieser Zeit kommt es den Medizinern vor allem darauf an, dass sie bei den Patienten Epilepsie-Anfälle beobachten können und aus der Video-Aufzeichnung dieser Anfälle sowie der Messung verschiedenster Messwerte Rückschlüsse ziehen können. Die Patienten müssen vorher ihre Medikamente absetzen, denn es ist in diesem Fall vor allem wichtig, dass in der Zeit im Krankenhaus Anfälle zu beobachten sind. Wenn die Neurologen in der Epilepsie-Einheit die für die Krankheit verantwortliche Stelle im Gehirn so genau wie möglich lokalisiert haben, können in vielen Fällen Gehirnoperationen erfolgen, wodurch Anfallsfreiheit erzielt werden kann.
Weitere Informationen zur Marburger Epilepsie-Monitoringeinheit und deren Leistungsspektrum finden Sie hier online
Quelle: Epinews
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  #2  
Alt 09.01.2007, 11:17
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
Standard

das ist klasse und sollte in allen kliniken gemacht werden
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  #3  
Alt 09.01.2007, 11:30
vienetta vienetta ist offline
Gast
 
Registriert seit: 04.08.2006
Beiträge: 3.585
Standard

finde ich auch gut ,denn mit dem altbewährten eeg wie es in den meisten kliniken üblich ist kommt man ja nicht sehr weit .....ich muss mit tim jeden monat zum eeg und was ist ja bla bla ...wissen es nicht ...aber auf die idee ein langzeit eeg zu machen kommt keiner oder es ist zu teuer und das problem kenne ich von einigen eltern
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  #4  
Alt 09.01.2007, 12:01
Nancy
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Zitat von vienetta
finde ich auch gut ,denn mit dem altbewährten eeg wie es in den meisten kliniken üblich ist kommt man ja nicht sehr weit .....ich muss mit tim jeden monat zum eeg und was ist ja bla bla ...wissen es nicht ...aber auf die idee ein langzeit eeg zu machen kommt keiner oder es ist zu teuer und das problem kenne ich von einigen eltern

Auch die Langzeit-EEG's sind bestenfalls (nicht immer!) nur eine Bestätigung, daß ein Krampfleiden vorliegt.
Wenn es um Herdanfälle geht, ist solch ein Langzeit-EEG eine gute Sache (in Bethel wird das schon sehr lange so praktiziert).

Bei Epilepsien ohne nachweislichen Herd kommt allerdings das gleiche "blabla" raus wie von Dir beschrieben. Es gibt Krampfneigung, die durch ein EEG feststellbar ist, was aber nicht heißt, daß der Patient Anfälle haben muss.

Andererseits gibt es EEG's von schwer anfallskranken Patienten, die vollkommen in Ordnung sind und weder Spikes noch Waves zeigen, allenfalls eine medikamentöse Verlangsamung der Wellen zeigen, sofern der Patient Medikamente einnimmt.

Sollte ein Anfallsherd ausgeschlossen sein, ist ein EEG die überflüssigste Untersuchungsmethode überhaupt.
Sie besagt bestenfalls, daß Krampfanfälle vorliegen.
Das allerdings wissen die meisten Patienten bereits vor dem EEG.


LG
Nancy
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  #5  
Alt 09.01.2007, 12:05
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evma evma ist offline
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Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
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auch beim langzeit eeg ist es nicht gesgat das sie unbedingt einen anfall mitbekommen.allerdings wundert es mich das sie bisher noch keins gemacht haben
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  #6  
Alt 09.01.2007, 12:08
Nancy
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Zitat von evma
auch beim langzeit eeg ist es nicht gesgat das sie unbedingt einen anfall mitbekommen.allerdings wundert es mich das sie bisher noch keins gemacht haben


Liebe Eva,

in diesen Kliniken werden vor dem Langzeit-EEG die Medikamente abgesetzt, meist schneller als üblich, damit werden die Anfälle provoziert.


LG
Nancy
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  #7  
Alt 09.01.2007, 12:09
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evma evma ist offline
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Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
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ach und dann sind sie sicher das es kein enzugsanfall ist.kann ja auch sein wenn man die falschen medis hat und diese abgesetzt werden
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  #8  
Alt 09.01.2007, 12:11
Nancy
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Zitat von evma
ach und dann sind sie sicher das es kein enzugsanfall ist.kann ja auch sein wenn man die falschen medis hat und diese abgesetzt werden

Doch, das sind Entzugsanfälle. Aber das ist unwichtig, weil sie den Anfallsherd lokalisieren möchten, was ja auch mit Entzugsanfällen möglich ist.
Denn diese Entzugsanfälle entstammen dem gleichen Herd, der alle Anfälle auslöst.


LG
Nancy
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  #9  
Alt 09.01.2007, 12:14
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evma evma ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
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bekommt jemand epleptika die er gar nicht benötigt kann da auch wiederum ein anfallsleiden hervorgerufen werden .
bei uns haben sie nie die medis abgesetzt sondern unter medisgabe langzeit gemacht.allerdings ist bei björn bekannt warum er anfälle hat es mag daran liegen
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  #10  
Alt 09.01.2007, 12:21
Nancy
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
Zitat von evma
bekommt jemand epleptika die er gar nicht benötigt kann da auch wiederum ein anfallsleiden hervorgerufen werden .
bei uns haben sie nie die medis abgesetzt sondern unter medisgabe langzeit gemacht.allerdings ist bei björn bekannt warum er anfälle hat es mag daran liegen


Meistens macht man das Langzeit-EEG unter Medikamenten-Entzug bei therapieresistenten Patienten, die nachweislich häufige, starke Anfälle haben.
Das wird aber nur in speziellen Epilepsie -Zentren gemacht, meistens dort, wo auch gehirnchirurgisch operiert werden kann.

Hier werden die Langzeit-EEG's auch nur unter Medikamenteneinnahme geschrieben.

Bei Björni ist ja der Tumor der Auslöser.
Wenn es aber keinen nachweislichen Auslöser gibt, suchen sie einen Herd. Wenn der zu finden ist, wird dieses Gewebe rund um den Herd entfernt, die Patienten haben gute Chancen, anfallsfrei zu werden.


LG
Nancy
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