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26.02.2006, 16:02
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Gast
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Registriert seit: 13.09.2005
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Geschmacksverstärker Glutamat und gesundheitliche Probleme ...
Hi,
ich habe mal was gegoogelt dazu. Es kommt ja in einem anderen Beitrag vor und es scheint ein wohl größeres Problem zu sein. Denn das Zeug ist ja wohl nicht nur in Gewürzmischungen drin
Hier einmal etwas von einer anderen Website:
Zitat:
Epilepsie
Viele Lebensmittel enthalten Geschmacksverstärker (Glutamat): Chips, Brühwürfel, Sojasoßen, das Gewürz für die Pommes Frites vom Imbiß, Maggi-Soßen, viele Fertiggerichte ... Glutamat ist eine Substanz, die im Gehirn ausgeschüttet wird (Neurotransmitter). Geschmacksverstärker in Lebensmitteln erzielt seinen Effekt des intensiveren Geschmacks, indem es die Geschmacksempfindung der Essenden verändert - nicht etwa, indem es den Geschmack der Lebensmittel verändert (wie z.B. Salz). Die übermäßige Ausschüttung von Glutamat kann Gehirnzellen töten (Scientific American, Juli 1991). In den USA gibt es eine Anti-Glutamat-Bewegung.
Glutamat wird mit der Entstehung epileptischer Anfälle in Zusammenhang gebracht. Antiepileptika wie Carbamazepin oder Oxcarbazepin hemmen die Ausschüttung von Glutamat.
Freiwillige und unfreiwillige Selbstexperimente mit Geschmacksverstärkern haben bei mir (arzneifreie Temporallappenepileptikerin) Folgendes ergeben: eine Tüte Chips beim Lesen wirkt anregend, erhöht die Aufmerksamkeit und führt hin- und wieder zu akustischen Halluzinationen (Stimmen). Drei Wochen regelmäßig Maggi-Soße im Essen führt zu umwerfenden Anfällen ohne Vorwarnung.
Ich denke, dass Glutamat im Essen auch etwas mit der sogenannten Hyperaktivität von Kindern zu tun haben kann.
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(Quelle: Gesunde / Ungesunde Lebensmittel )
Auf der Seite waren dann auch noch Krankheiten wie Morbus Crohn und Migräne genannt.
Dann noch was interessantes: (gleiche Seite)
Zitat:
Bevölkerung dumm halten
Sehr geehrte Damen und Herren,
Glutamat ist auch ein sehr wirksames Mittel um die Bevölkerung dumm zu halten und von wirklichen Problemen abzulenken. Warum sollte man Glutamat verbieten? Es ist eine Goldgrube. Hyperaktive Kinder bekommen Ritalin, Allergiker ihre teuren Präperate, usw. Man kann hier noch viele weitere Beispiele aufführen. Ich habe mittlerweile auch eine leichte "Unverträglichkeit" gegenüber Glutamat, bin erst 22 und finde diese Verseuchung der Nahrungsmittel zum ko*zen. Aber unserer Regierung ist es egal, ob Menschen erkranken oder nicht. Dann werden den Parteien von der Lebensmittelindustrie Spenden zugeschoben und schon sind solche Probleme vom Tisch. Altbekannt und doch immer wieder aktuell.
Denn (fast) jeder hat ja bekanntlich seinen Preis.
Und wenn einer mal wirklich etwas dagegen unternehmen möchte, dann werden angebliche "Experten" zu Rate gezogen, die dann behaupten, sowas kommt nicht vom Glutamat. Oder es wird eine Schmutzkampagne gestartet oder Schlimmeres.
......
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Ausserdem fand ich heraus, das dieses Glutamat wohl ein Botenstoff ist, der auch sonst im Gehirn vorkommt - nur zuviel ist dann schlimm ... solange es nur kurz da ist, um Nervenzellen kurz anzuregen - solange ist es ok
Aber wenn zu viel da ist und zu lange dann wird andauernd angeregt  ... und das das nicht gut ist, ist nachvollziehbar.
Hier noch eine Info von einer Uni - allerdings Versuche mit Mäusen ...
Zitat:
Störungen durch zu viel Glutamat im Gehirn
25.01.2000 - (idw) Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Im Gehirn ist es vor allem der Überträgerstoff Glutamat, der eine Kommunikation zwischen den Nervenzellen zu Stande bringt. Hat er seine Aufgabe erledigt, muss er wieder von seinem Einsatzort entfernt werden - andernfalls kann es zu Störungen wie der Epilepsie kommen. Vor diesem Hintergrund befassen sich Wissenschaftler an der Universität Würzburg mit dem Transport von Glutamat im Gehirn.
Eine geregelte Kommunikation zwischen den Nervenzellen ist die Voraussetzung für eine normale Funktion des Gehirns. Die Kommunikation erfolgt an bestimmten Kontaktstellen zwischen den Zellen, den Synapsen, und wird durch Überträgerstoffe vermittelt. Im Gehirn handelt es sich dabei meistens um Glutamat: Wird es von einer Nervenzelle im Bereich der Synapse freigesetzt, dann führt dies zur Erregung einer anderen Nervenzelle, die mit der ersten in Kontakt steht.
Dabei entscheiden Menge und Anwesenheitsdauer von Glutamat über das Ausmaß der Erregung an der Synapse. Ist im Extremfall zu lange zu viel Glutamat vorhanden, kommt es zu einer viel zu starken Erregung, die zum Tod der Nervenzellen führen kann: "Dieses Geschehen soll bei verschiedenen Nervenerkrankungen und bei der Epilepsie eine Rolle spielen", so Prof. Dr. Peter Kugler vom Anatomischen Institut der Universität Würzburg. Hier kommen nun die Glutamat-Transporter ins Spiel: Im Normalfall saugen sie den Überträgerstoff von den Synapsen ab und verfrachten ihn zurück in die Nervenzellen oder deren Begleitzellen, zum Beispiel in die sternförmigen Astrozyten. Damit haben die Transporter eine wichtige Bedeutung für die Verfügbarkeit von Glutamat an der Synapse.
Seit 1992 wurden verschiedene Glutamat-Transporter gefunden, die unterschiedlich in den Nerven- und ihren Begleitzellen verteilt sind. Auch wurden Mäusestämme entwickelt, bei denen das Gen für jeweils einen bestimmten Glutamat-Transporter ausgeschaltet wurde. Dabei zeigte sich laut Prof. Kugler, dass dies ganz unterschiedliche Auswirkungen haben kann: Fehlt ein Glutamat-Transporter in den Nervenzellen, hat dies gar keine Folgen für die Tiere. Schaltet man dagegen einen Transporter in den Begleitzellen aus, dann sterben die Nager an Epilepsie. Letzteres sei dadurch bedingt, dass Glutamat nicht mehr ausreichend aus den Synapsen entfernt wird - eine ständige Übererregung der Nervenzellen und damit die Epilepsie sind die Folgen.
Derartig genetisch veränderte Mäuse stehen auch im Mittelpunkt eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projektes: Prof. Kugler und seine Mitarbeiter wollen mit zell- und molekularbiologischen Methoden herausfinden, was in verschiedenen Hirnregionen dieser Tiere mit den noch funktionierenden Glutamat-Transportern geschieht, ob diese möglicherweise die Funktion der abgeschalteten Transporter übernehmen. Die Wissenschaftler wollen auch klären, warum die Ausschaltung einzelner Glutamat-Transporter unterschiedliche Folgen für die Funktion des Gehirns hat und welche Bedeutung damit den einzelnen Transportern zukommt. Außerdem sind sie einem weiteren, bislang unbekannten Glutamat-Transporter auf der Spur: Er kommt in den Nervenzellen vor und könnte bisher offene Fragen zum Glutamat-Transport in Nervenzellen erklären.
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(Quelle: Nachrichten Uni Würzburg )
Vielleicht sollte man hier einmal eine Liste von Gewürzen und Produkten ohne Glutamat zusammenstellen?
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26.02.2006, 16:20
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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Registriert seit: 01.08.2005
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erstaunlich ist und wütend macht mich,das es bisher kein arzt für nötig gehalten hat auf diese zusammenhänge hinzuweisen.woher soll ein otto normalverbraucher soetwas wissen.gerade meine generation die sich zum teil auf kochbücher oder lesemöglichkeiten verläst und sicher nicht alles im com sucht sollte doch eingehend informiert werden.aber nichts ist bisher in dieser richtung geschehen traurig aber wahr
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26.02.2006, 16:44
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Hallo Jorinde,
vielen Dank für Deine Mühe.
Habe das Zeugs sofort aus meinem Gewürzregal entsorgt.
LG
Nancy
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03.03.2006, 21:09
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Teammitglied - Fachautor für Pharmazie
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Registriert seit: 28.03.2005
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Tach, zusammen!
Muss mich auch mal wieder einmischen.
Die Wirkungen von Glutamat in größeren Mengen ist in Fachkreisen als "China-Restaurant-Syndrom" bekannt.
Konsumenten von großen Mengen bzw. häufiger Verzehr von chinesischen Speisen führt nämlich tatsächlich zu epilepsie-ähnlichen Symptomen bis hin zu Ausprägungen, die der "Crack"-Sucht ähneln.
Dies ist aber schon seit mindestens 15 Jahren bekannt!!!
Bei selteneren Besuchen kann sich das Glutamat aber auch wieder aus dem Körper entfernen, sprich es reichert sich nicht im Gehirn an, wenn man entsprechende Pausen macht. Wie lang diese sein müssen, weiss ich aber leider nicht.
LG micha
__________________
Es soll ein jeder nach seiner Fasson selig werden.
(Friedrich der Große)
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12.03.2006, 13:01
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Forenschreck
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Registriert seit: 05.08.2005
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Diese Glutamate sind ja vor allem in Schnellgerichten und Gewürzmischungen drin.
Vermutlich ist es ein gutes Geschäft ... die Glutamate sind relativ billig ... und gute Zutaten sind halt teurer ... da wird dem Konsument einfach "viel Geschmack" vorgegaukelt ...
Das Problem ist, das viele auf Produkte dieser Art zurückgreifen müssen, weil man durch Beruf, Haushalt und die Pflege der Angehörigen (ob Kinder oder halt auch die Eltern) gar nicht mehr die Zeit hätte, alles frisch zu kochen ... aus den Grundzutaten ...
Um so wichtiger ist es, mal das "Kleingedruckte" auf den Packungen zu lesen ...
In diesem Sinne
Tacheles
__________________
Tacheles
Ich weiß nicht alles, mir wächst kein Gras aus der Hand.
Wenn Du anderer Meinung bist, dann diskutiere mit mir!
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