Hallo
mit Krankenhausberichten könnten wir ein Buch füllen.
Da ich immer mit aufgenommen wurde, konnte ich mir so
einen guten Einblick verschaffen.
Größtenteils (Ausnahmen gibt es immer) war das Personal sehr
hilfsbereit und kümmerte sich nicht nur um das Notwendigste.
Da wir nicht nur an unserem Heimatort, sondern in den verschiedensten
Kliniken Deutschlands zeitweise "zuhause" waren, kann ich hier
sagen, daß wir uns ganz aufgehoben fühlten und uns schnell
"eingelebt" hatten, nicht zuletzt durch die meistens nette Unterstützung.
Ein kleines Beispiel:
Kim wachte nach einer Vollnarkose auf der Intensivstation auf:
Vollnarkosen lösen bei ihr extrem schlechte Laune aus.
Sie verlangte von mir, ich solle ein Fernsehgerät besorgen.
(sie schaut selten fern und es ist also nicht ihre Lieblingsbeschäftigung).
Ich erklärte ihr, daß das auf Intensivstationen nicht geht, die
Krankenschwester tat es auch.
Nun, Kim kann richtig hartnäckig sein, so dauerte es keine 2 Stunden
bis die Krankenschwester sich auf den Weg machte, eine Genehmigung
von der Krankenhausleitung zu erhalten, dort ein TV anzuschließen.
Da wir allerdings nach einigen Stunden Beobachtungszeit von der
Intensiv- auf die chirurgische Station verlegt wurden, hatte das Thema
sich eigentlich erledigt.
Ich finde "Daumen hoch" für das Engagement der netten Krankenschwester.
LG
Nancy