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  #1  
Alt 28.05.2006, 22:08
Benutzerbild von Flipy
Flipy Flipy ist offline
Teammitglied - Ansprechpartner für Fragen zum Sozialrecht
 
Registriert seit: 01.04.2005
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.195
Standard Aus dem Leben

Hallo liebe Mütter und Väter,

wie vielleicht einige wissen, arbeite ich auf einem Amt. Ich bearbeite dort Leistungen und meine Kollegin versucht die Leute in Arbeit zu vermitteln.
Letzte Woche kam meine Kollegin in den Raum und erzählte mir von einer Mutter von einem Behinderten, der inzwischen Dreißig ist. Der Junge, ich nenne ihn mal so, arbeitet 3 Stunden täglich in einer Computerfirma. Er ist vollständig gelähmt und kann werde Arme noch Beine benutzen.
Dennoch macht er mit viel Freude seine Aufgabe.
Seine Mutter jedoch verkrampft. Sie sieht sich nicht in der Lage, ihren Sohn auch mal nicht zu versorgen bzw zu umsorgen. Sie hat Angst davor, dass sie ihn mal nicht, oder gar eines Tages nicht versorgen kann.
Dieses verhindert ihr jegliche Arbeitsaufnahme, die ihr Sohn inzwischen geschafft hat.
Was kann man tun? Wie vermitteln?

Flipi
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  #2  
Alt 29.05.2006, 00:21
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.995
Standard

Lieber Flipi,

ich glaube, diese Mutter benötigt erst eine Hilfe, die sie nur schwer von Euch bekommen kann.

Diese Sorge um die Zukunft kenne ich ja selbst. Wäre unsere Tochter schwerer behindert, dann würde diese Sorge mit Sicherheit "im Quadrat zunehmen" - sich also potenzieren ...

Gibt es bei Euch vielleicht einen entsprechenden Selbsthilfeverein betroffener Eltern? Es kann sein, dass sie dort die nötigen Infos und auch den Rückhalt bekommt und auch durch Gespräche ein wenig "Druck" ablassen kann ... dann könnte vielleicht auch diese Lähmung behoben werden ... also diese Lähmung, die sie am eigenen Leben hindert ...

LG

Mary
__________________
... schön Dich zu lesen ...


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