Viele Regel- und Sondereinrichtungen und auch andere soziale Einrichtungen, wie z.B. Kirchen bieten die Möglichkeit an, ein "Freiwilliges Soziales Jahr" (FSJ) zu machen.
Ein FSJ kann ich besonders den Menschen wärmstens empfehlen,
die:
- noch nicht so genau wissen, was sie werden wollen
- die zwar schon einen Berufswunsch haben aber lieber erstmal 'reinschnuppern' wollen
- die die Schule abgebrochen haben und nicht wissen, wie es weitergehen soll
- die praktische Erfahrung in der Arbeit mit Menschen sammeln möchten.
Über die Arbeitszeiten und Entgeldregelungen kann ich nichts genaues sagen, da ich nicht weiß, ob das regional unterschiedlich gehandhabt wird.
In dem Heilpädagogischen Zentrum, in dem ich arbeite, sind die FSJler vollzeit beschäftigt. (38,5 Std)
Ihr Aufgabenbereich umfasst in erster Linie hauswirtschaftliche und pflegerische Tätigkeiten. Je nachdem (Wunsch, Interesse, Eignung,...) wird man aber auch in den pädagogischen Bereich einbezogen.
Mehrmals im Jahr gibt es Seminare, in denen FSJler aus verschiedenen Einrichtungen gemeinsam über wichtige berufsbezogene Themen informiert und 'weitergebildet' werden und einiges in Eigenregie auf die Beine stellen.
Wer so ein Jahr absolviert hat, weiß danach genauer was er werden oder nicht werden möchte