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  #1  
Alt 12.02.2006, 18:01
Conny Conny ist offline
Forenhexe
 
Registriert seit: 07.02.2006
Ort: Wilhelmshaven
Beiträge: 2.501
Standard Freiwilliges Soziales Jahr

Viele Regel- und Sondereinrichtungen und auch andere soziale Einrichtungen, wie z.B. Kirchen bieten die Möglichkeit an, ein "Freiwilliges Soziales Jahr" (FSJ) zu machen.

Ein FSJ kann ich besonders den Menschen wärmstens empfehlen,
die:
- noch nicht so genau wissen, was sie werden wollen
- die zwar schon einen Berufswunsch haben aber lieber erstmal 'reinschnuppern' wollen
- die die Schule abgebrochen haben und nicht wissen, wie es weitergehen soll
- die praktische Erfahrung in der Arbeit mit Menschen sammeln möchten.

Über die Arbeitszeiten und Entgeldregelungen kann ich nichts genaues sagen, da ich nicht weiß, ob das regional unterschiedlich gehandhabt wird.

In dem Heilpädagogischen Zentrum, in dem ich arbeite, sind die FSJler vollzeit beschäftigt. (38,5 Std)
Ihr Aufgabenbereich umfasst in erster Linie hauswirtschaftliche und pflegerische Tätigkeiten. Je nachdem (Wunsch, Interesse, Eignung,...) wird man aber auch in den pädagogischen Bereich einbezogen.

Mehrmals im Jahr gibt es Seminare, in denen FSJler aus verschiedenen Einrichtungen gemeinsam über wichtige berufsbezogene Themen informiert und 'weitergebildet' werden und einiges in Eigenregie auf die Beine stellen.

Wer so ein Jahr absolviert hat, weiß danach genauer was er werden oder nicht werden möchte
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  #2  
Alt 20.02.2006, 16:08
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
Standard

das fsj bietet sich auch an,wenn man ein jahr überbrücken möchte,da man es mit jeden schulabschluss machen kann.man bekommt ein taschengeld und freie unterkunft sowie verpflegung,kleidung werden je nach art des einsatzes gestellt
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  #3  
Alt 20.02.2006, 21:28
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.995
Standard

Mein Neffe engagiert sich regelmäßig für das Rote Kreuz. Er hat zwar kein FSJ gemacht (geht noch zur Schule) aber einige Praktika in in einem Krankenhaus und auch in einem Hospiz. Er hat dort sehr viel gelernt und es bereitet ihn gut auf seinen Wunsch vor, Mediziner zu werden.

Ich glaube, er ist einer der wahren "Berufenen" und wird einmal ein wirklich guter Arzt.

Als von ihm betreute Patienten des Hospiz verstorben waren, wurde er informiert und es war klar, er musste sich verabschieden (bevor das Bestattungsinstitut kommt). Seine Freundin konnte das wohl erst nicht verstehen, aber es war ihm wichtig. Daher glaube ich fest, er wird ein sehr guter Arzt.

Man lernt also sicher eine Menge Gutes für das Leben und die Persönlichkeit reift, wenn man ein solches FSJ macht.

LG

Mary
__________________
... schön Dich zu lesen ...


Hiermit untersage ich ausdrücklich aus datenschutzrechtlichen Gründen, mich als Kontakt in Netzwerken wie Facebook anzugeben! Bitte wahrt meine Persönlichkeitsrechte und die Bestimmungen des deutschen Datenschutzrechts. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, dem empfehle ich z. B. den
Artikel "Krake Facebook"


Und wen Öko-Themen interessieren, hier meine neue Lieblingsseite - ganz frisch auf'm Markt: SymBioZone

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  #4  
Alt 16.03.2006, 16:43
Nancy
 
Beiträge: n/a
Standard

Hallo,

entdecke gerade hier beim Stöbern diese Beiträge.

Das FSJ ist eine klasse Angelegenheit, wenn man sich wirklich
interessiert im sozialen Tätigkeitsfeld umsehen möchte.

Ich würde niemandem dazu raten, nur weil sich gerade "nichts Besseres"
findet oder um später einen lückenlosen Lebenslauf präsentieren
zu können.

Ich schreibe das aus einem bestimten Grund hierhin:

Gerade in der letzten Zeit haben sich in unserer hiesigen Einrichtung
2 "Herzchen" (im negativen Sinne) für ein solches FSJ beworben.

Schnell stellte sich heraus, daß sie im Grunde genommen weder
nervlich noch von ihrer Grundeinstellung geeignet sind, mit Menschen
umzugehen, die Handicaps haben oder etwas "Feeling" benötigen.

Gott sei Dank sind dies eher seltene Fälle, meistens haben die jungen
Leute auch schon eine Vorstellung, von dem was sie erwartet.

LG
Nancy


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