Hilfsmittel abgelehnt - Kein Radausflug für Lisa
Behinderung
Kein Radausflug für Lisa
VON FRITZ SPRENGART
Die Hände sind ineinander verkrampft. Lisa sitzt steif auf dem Schoß ihres Vaters und verdreht die Augen in Richtung Decke. Die 15-Jährige ist "ein Rett-Mädchen", wie ihre Mutter sagt.
Nach Lisas Geburt rechnete niemand mit einer Behinderung. Sie war ein großes und kräftiges Baby, das sich normal entwickelte. Nach vier Monaten konnte sie gezielt greifen, nach 14 Monaten krabbeln. Nach etwa acht Monaten gelang es ihr, Silben zu verdoppeln. Dann stagnierte die Sprachentwicklung. "Der Kinderarzt sprach von einer Entwicklungsverzögerung, sah aber keinen Grund zur Beunruhigung", erinnert sich Petra Römer, Lisas Mutter.
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Eine gute Nachricht: Mit Hilfe von engagierten Menschen erhielt Lisa doch ihr Hilfsmittel. Aber diese Möglichkeit hat sicher nicht jedes behinderte Kind und allzu oft werden Hilfsmittel oder Therapien abgelehnt ...