Alb-Donau-Kreis: Kreistag billigt Hilfe für Behinderte
ULM (obe) Rund 22 Millionen Euro gibt der Alb-Donau-Kreis im Jahr als Eingliederungshilfe für behinderte Menschen aus. Dennoch gibt es noch Defizite beim betreuten Wohnen und bei Werkstattplätzen für geistig, körperlich und seelisch Behinderte. Dies geht aus dem "Teilhabeplan für Menschen mit Behinderung" hervor, den der Kreistag gestern diskutiert hat.
Gemeinsam mit der Stadt Ulm, den Leistungsträgern wie der Lebenshilfe und dem Tannenhof sowie den Behinderten selber hat das Sozialdezernat des Landkreises den 150 Seiten starken "Teilhabeplan" erarbeitet. Dessen Herzstück sind insgesamt 64 einzelne Handlungsempfehlungen, wie die Lage der Menschen mit Behinderungen noch verbessert werden kann.
Gestern hat der Kreistag die Verwaltung einstimmig damit beauftragt, alle 64 Empfehlungen auch in die Praxis umzusetzen - nicht von heute auf morgen, sondern nach Prioritäten geordnet und im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten des Kreishaushalts.
[
... ganzen Artikel bei SZON lesen ... ]