Hamburg (kobinet) Zivildienstleistende werden oft ohne ausreichende Schulung in der Alten- und Krankenpflege eingesetzt. Das bericht das Nachrichtenmagazin Spiegel in seiner jüngsten Ausgabe. Nur etwa die Hälfte der für Pflegehilfe oder Betreuungsdienste eingeteilten Zivis habe im vergangenen Jahr die gesetzlich vorgeschriebenen Vorbereitungslehrgänge absolviert, schreibt der Spiegel unter Berufung auf die Zentralstelle für Recht und Schutz der Kriegsdienstverweigerer.
Während Arbeiter-Samariter-Bund und Diakonisches Werk gut zwei Drittel ihrer Zivis für den Umgang mit Alten, Kranken oder Behinderten trainierten, sei bei Caritas und Arbeiterwohlfahrt nicht einmal die Hälfte geschult worden. Das Bundesamt für den Zivildienst, das die jungen Männer für Einrichtungen ausbildet, die keinem der großen Wohlfahrtsverbände angehören, habe gar zwei Drittel ohne ausreichende Kenntnisse in den Einsatz geschickt. sch
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www.zentralstelle-kdv.de in der Rubrik "Aktuelle Presseinformationen"
Quelle: Rehacare