Villa Donnersmarck lädt am 26.4.2006 zum Jour fixe
Wer im alltäglichen Leben dauerhaft seine Grundbedürfnisse nicht mehr eigenständig erfüllen kann, ist auf
geeignete Hilfsmittel angewiesen, um wichtige Funktionen wie das Gehen zu ersetzen oder zu unterstützen.
Eine
kleine Odyssee erwartet jeden, der ein Hilfsmittel benötigt: Der verordnende Arzt, die Krankenkasse, die technischen Berater, die Physiotherapeuten und nicht zuletzt der Leistungserbringer begutachten und bewerten die Situation. Trotz alledem ist nicht gewährleistet, dass das Hilfsmittel zufriedenstellend genutzt werden kann.
Die Auseinandersetzung mit dem Thema Hilfsmittel wirft viele Fragen auf. Im Umgang mit Hilfsmitteln braucht der Verbraucher technisches Fachwissen, Kenntnisse über Bewilligungsverfahren, Beharrlichkeit und Verhandlungsgeschick.
Die Fürst Donnersmarck-Stiftung hat Experten eingeladen, die einige Informationslücken schließen und sich mit konkreten Fragen beschäftigen, z.B.:
- Was zählt zu den Hilfsmitteln?
- Wer entscheidet, welches Hilfsmittel in den so genannten Hilfsmittelkatalog aufgenommen und von den Krankenkassen gefördert wird?
- Wer berät unabhängig und technisch gut?
- Wer beschäftigt sich mit Qualitätsstandards bei der Hilfsmittelversorgung?
- An wen wendet man sich bei einer Fehlversorgung, bei fehlerhafter Anpassung oder bei Veränderung des Bedarfs?
Das Programm
18.00 Uhr
Begrüßung
Moderation
Dipl. Soz.-Päd. Eileen Moritz
Fürst Donnersmarck-Stiftung
18.10 Uhr
Podiumsdiskussion
Sven Baumgart
DRK Hilfsmittelzentrum
Peter Lückoff
Hilfsmittelberatung für gesetzliche Krankenkassen
Vivienne Neitzke
Leiterin Physiotherapie, Fürst Donnersmarck-Haus
Mirko Primus
Reha Team Vital
Doris Wendenburg
AOK Berlin, Heil- und Hilfsmittel
Im Anschluss: Frage- und Diskussionsrunde
mit dem Publikum
19.30 Uhr
Informeller Austausch beim Imbiss
Quelle: rehacare