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  #1  
Alt 20.05.2006, 01:44
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Flipy Flipy ist offline
Teammitglied - Ansprechpartner für Fragen zum Sozialrecht
 
Registriert seit: 01.04.2005
Ort: Hamburg
Beiträge: 4.195
Standard Verbraucherinformationsgesetz

Auch wenn ich CDU-Mitglied bin, stelle ich das trotzdem mal ein. Es ist kein Widerspruch Mitglied in beiden Organisationen zu sein.

Politik ist, darüber zu diskutieren und Meinungen zu kennen.
Ich muß nicht jede Meinung annehmen.

Flipi

Jetzt wird's ernst beim Verbraucherinformationsgesetz! Neue Mitmach-Aktion: Schreiben Sie an den Bundestag - es eilt.


Lieber Herr ****,

vor wenigen Tagen ist Seehofer's Mogelpackung namens "Verbraucherinformationsgesetz" (VIG) in den Deutschen Bundestag gegangen. Noch vor der Sommerpause will das Parlament das Gesetz verabschieden, also im Juni. foodwatch hatte Ende Februar einen Gegenentwurf zu dem Gesetz vorgebracht. Doch ohne öffentlichen Druck auf die Abgeordneten der Koalition wird sich inhaltlich kaum etwas verbessern. Die Zeit ist denkbar knapp!

foodwatch hat die Bundestagsabgeordneten am Mittwoch, 17. Mai 2006, zu einem "Parlamentarischen Abend" mit der Berliner Starköchin Sarah Wiener eingeladen. Der Abend war geprägt von einer intensiven Diskussion mit den Abgeordneten und den Experten von foodwatch, die gezeigt hat: Die foodwatch Argumente sind richtig und allen ist bewusst, dass der Gesetzentwurf aus Bürgersicht absolut mangelhaft ist. Für die Verbraucher bringt das Gesetz in dieser Form nichts - wieder werden sie nicht erfahren, wo Gammelfleisch drin ist oder ob Gentechnik verfüttert wird.

Um zu zeigen, dass das Verbraucherinformationsgesetz nicht nur ein Anliegen von foodwatch ist und nicht nur das Thema Ernährung betrifft, hat foodwatch eine Koalition aus insgesamt 19 großen und namhaften Organisationen initiiert. Gemeinsam wurde vorgestern ein Brief an den Bundestag geschickt, in dem die weitgehende Wirkungslosigkeit des VIG-Entwurfs kritisiert und ein besseres Gesetz gefordert wird.

Die Organisationen repräsentieren durch ihre Mitglieder über 2,6 Millionen Bürger:
B.A.U.M. e.V., Bioland, BUND, Demeter, Deutscher Hausfrauen-Bund (DHB), Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju), Deutscher Tierschutzbund e.V., Deutsche Umwelthilfe e.V., foodwatch e.V., GLS Gemeinschaftsbank eG, Germanwatch e.V., Greenpeace e.V., Mehr Demokratie e.V., Naturschutzbund Deutschland e.V. (nabu), Netzwerk Recherche e.V., Securvita Gesellschaft zur Entwicklung alternativer Versicherungskonzepte mbH, Transparency International Deutschland e.V., WWF Deutschland, Zukunftsstiftung Landwirtschaft in der GLS Treuhand e.V.

Auch Sie können die gemeinsame Aktion der Organisationen unterstützen! Denn seit Mittwoch gibt es unter www.ess-wissen.de eine neue Aufsetzvariante. Hier kann jedermann den Brief persönlich als E-Mail an die zuständigen Abgeordneten im Bundestag schicken, namentlich. Zuvor konnte man unter dieser Internetadresse eine Petition an Minister Seehofer senden. Eine Aktion, die sehr erfolgreich war, insgesamt haben über 3.000 Unterzeichner mitgemacht. Sagen Sie nun auch dem Parlament: "Ich will es wissen!" und gehen Sie JETZT auf www.ess-wissen.de, die Zeit drängt!


Aktuelle Medientipps zum Verbraucherinformationsgesetz:

Der STERN hatte im vergangenen Jahr den Schlachtabfallskandal ans Licht gebracht. Nun hat er in seiner aktuellen Ausgabe Nr. 21 ein ganzseitiges Interview mit foodwatch Geschäftsführer Thilo Bode geführt (Printausgabe Seite 180).

Heute, Freitag 19.05.2006, erstmals um 14:45 -15:00 Uhr und ab 00:45 stündlich wiederholt, Thilo Bode "vis à vis" im Gespräch mit Ingolf Karnahl aus dem ARD-Hauptstadtstudio im Inforadio des Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB).

Und am kommenden Dienstag, 23. Mai 2006, um 22:15 bis 22:45 Uhr Thilo Bode im RBB-Fernsehen in Diskussion mit dem "Journalist des Jahres"-Preisträger Jörg Thadeusz.


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