Hannelore Kohl Stiftung gibt neuen Sicherheits-Ratgeber "Schwimmen und Baden" für Kin
Egal ob Pfütze, Freibad oder Ozean - Wasser zieht gerade Kinder magisch an. Doch leider kommt es jedes Jahr zu Unfällen, bei denen Kinder und immer häufiger Erwachsene ertrinken, weil sie nicht schwimmen können.^ Doch auch wer gerettet wird, erleidet durch den Sauerstoffmangel im Gehirn oftmals lang anhaltende Schäden des Zentralen Nervensystems (ZNS) oder gar bleibende Behinderungen. Viele können nicht mehr richtig sprechen oder gehen, nicht schlucken, sogar das Atmen fällt Ihnen schwer, und sie sind auf dauerhafte Betreuung angewiesen.
Grund genug für die ZNS - Hannelore Kohl Stiftung, einen Sicherheitsratgeber zum Thema Schwimmen und Baden herauszugeben. "Aktuelle Studien haben ergeben, dass jeder Vierte in Deutschland nicht richtig schwimmen kann", berichtet Helga Lüngen, die stellvertretende Geschäftsführerin der Stiftung. Sie appelliert deshalb eindringlich an alle Eltern: "Sorgen Sie dafür, dass Ihre Kinder das Schwimmen erlernen. Und lassen Sie Kinder am oder im Wasser nie unbeaufsichtigt." Schon Säuglinge und Kleinkinder können in speziellen Kursen die Atemschlussreflexe trainieren und sich ans nasse Element gewöhnen, Schwimmvereine bieten Kurse für alle Altersgruppen an. Auch sollen Eltern selbst die Initiative ergreifen, denn der schulische Schwimmunterricht wird leider zu oft gestrichen.
Der Sicherheitsratgeber der gemeinnützigen Stiftung ist Teil einer groß angelegten Präventionskampagne. "Noch besser als den Unfallopfern zu helfen, ist es, die Unfälle zu vermeiden", fasst Helga Lüngen das Ziel der Kampagne zusammen. Deshalb macht die Stiftung auf unterschiedliche Gefahrenquellen aufmerksam und versucht die einzelnen Risikogruppen durch gezielte Ansprache zu sensibilisieren.
Der Ratgeber für mehr Sicherheit im Wasser kann kostenlos telefonisch unter 0228/978450 bei der ZNS - Hannelore Kohl Stiftung bestellt werden.
Quelle: Epi-News
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