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  #11  
Alt 26.09.2006, 20:33
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.995
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Zitat:
Zitat von Nancy
Liebe Mary,

das Letzte, was ich will, ist Dir Angst machen.
Meine Hoffnung ist ja immer, daß es sich nur um örtliche Probleme handelt und es Einrichtungen gibt, die mit Enthusiasmus dabei sind.
Mache Dir bitte keine Sorgen.

Liebe Nancy,

diese Ängste sind ganz unabhängig von Deinen Berichten. Hast mir also keine Angst gemacht.

Die Problematik ist die Haltung "Geiz ist geil" - es muss ein möglichst hoher Gewinn geschöpft werden. Das Fürsorgliche, das Menschliche ist dann schnell in Gefahr.

Da unsere Tochter sich derzeit ja noch nicht ausreichend Fremden gegenüber artikulieren kann, ist sie besonders gefährdet. Denn sie könnte ja solche Dinge ihrem Betreuer (wenn wir nicht mehr sind) gar nicht mitteilen ... also müssen wir immer und immer wieder die Kommunikation im Fokus behalten ...

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Mary
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... schön Dich zu lesen ...


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  #12  
Alt 26.09.2006, 20:34
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
Standard

Zitat:
Zitat von Mary
@ Nancy:

Die von Dir beschriebenen Horrorszenarien (sedieren pp) sind für mich Dinge, die mir wirklich Angst machen - so stelle ich mir ein Leben für unsere Tochter definitiv nicht vor!

Bei den Therapien versuche ich auch, es so zu wählen, dass unsere Tochter es gerne macht - ich denke, alles, was man gerne macht, dafür ist man auch offen und somit ist es genau das Richtige ... Spaß am Lernen ist unheimlich wichtig. Nur so kann es gehen.
Demnächst beginnen wir mit heilpädagogischem Reiten - das ist z. B. auch etwas, das zum einen sicher Muskulatur, Körpergefühl usw. fordert und trainiert - aber auf der anderen Seite weiß ich, wie gerne unsere Kleene Pferde hat (überhaupt Tiere) und so wird es ihr einfach Spaß machen und das ist auch gut so ...


@ Evma:

Danke für die lieben Worte. Sie sind in Gedanken ein Rettungsanker ... aber: pass mal auf, dass wir nicht wirklich bei Dir einfallen ... *lach* ... (nach dem Motto: wirste sie dann nimmer los, die Geister, die Du riefst ... )


Ich denke das hier ist ein wichtiges Thema. Nur wenn man formulieren kann, was man möchte und was nicht, kann man die Ärmel hochkrämpeln und daran arbeiten, das Ziel zu erreichen ...

LG

Mary



liebe mary ich hätte es nicht geschrieben wenn ich es nicht ernst meinen würde,und du weist ich habe die kleine lieb deswegen es war und ist mein ernst.
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  #13  
Alt 26.09.2006, 21:00
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.995
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Zitat:
Zitat von evma
liebe mary ich hätte es nicht geschrieben wenn ich es nicht ernst meinen würde,und du weist ich habe die kleine lieb deswegen es war und ist mein ernst.

Liebe Eva,

das weiß und spüre ich - wollte Dich necken

Drücke Dich

Mary
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  #14  
Alt 07.07.2007, 21:56
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
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das thema mal wieder nach oben schiebe vielleicht schreibt ja jemand noch etwas zum thema
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  #15  
Alt 28.07.2008, 13:41
Rieke Rieke ist offline
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Registriert seit: 18.07.2008
Ort: Viersen
Beiträge: 22
Standard Ja

Möchte was dazu schreiben!
Die kritik an den wohnheimen/gruppen ist nicht ganz ungerechtfertigt !!!!
Ich erlee den unterschied in der eigenen dienststelle !
Der "zustand" der bewohner sagt schon deutlich was über die sitution auf den gruppen aus.
Da ist aber dann zu diferenzieren.....ist schlicht und ergreifend zuwenig oder kein betreungspersonal da ???
Ist das personal uninteressiert oder einfach nur "auf und alle"
Oder wird das prinzip der selbstestimmung da ganz gr0ßzügig ausgelegt ???
Die wohngruppen können eine gute alternative zum elternhaus sein - sind für die ehemaligen psychiatrie patienten eine 200% veresserung !!!

UND hier regelt die nachfrage das angebot !!!
Ich erlebe des öfteren, das sich was bewegt (zum positiven) wenn eltern und betreuer einfordern !!
Klar-die einrichtungen müssen auch wirtschaftlich geführt werden ...aber nicht auf kosten der bewohner!
Zitat:
Abgesehen von einem Leben nach viel zu strengen Regeln (erinnert mich an Gefängnis) ist die Grundpflege oft nicht einmal gesichert.
Im Krankheitsfall werden die behinderten Menschen leider nötigenfalls "mit dem Kopf unter dem Arm", auch nach Anfallsstaten zum Arbeiten in die Werkstatt geschickt, weil ganz einfach das Betreuungspersonal zur täglichen Pflege von akut Kranken in den Wohnheimen fehlt.

Nancy....es ist oft so.....LEIDER muß ich dir recht geben ....bis auf "das leben nach zu strengen regeln....gibt es nach dem neuen konzept unseres hauses nicht...(mehr)
Ein heikeler punkt ist das personal !! Der einzigste punkt, an dem noch gespart werden kann ...und das tut gerade die öffendliche hand !!
Immer weniger leute für immer mehr aufgaben.
Was in den letzten jahren an adminstrativen aufgaben vom betreungspersonal erledigt werden muß .......
Die arbeitszeiten werden ganz eng an den regulären tagesablauf angepasst-nicht immer zur freude des personals ??
Ein paar std vormittags-eine lange pause und dann in den abend hinein.....
Zerstückelte wo-enden und feiertage....
Auf dauer ist das nicht motivierend und aufbauend


Es gibt mittlerweile eine vielzahl von anbietern.....betroffene eltern und kinder können auswählen..
Und darin liegt -so denke ich-eine menge "macht " und potenzial zur mitestimmung !!
Fragen-meckern-einfordern !!!!

Zitat:
Manchmal lernen sogar die Starken von den Schwachen
Stimmt ...erlebe ich in den letzten wochen wieder deutlich !!

Und...meinen beruf mag ich immer noch......merke aber immer deutlicher wie müde und resegniert ich werde .....nicht wegen der bewohner......der rest schafft mich
__________________
Rieke
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  #16  
Alt 28.07.2008, 14:08
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
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wir haben ja hier die wg gruppe.und nachdem björn und siggi nun seid fast drei jahren zusammen gewohnt haben werden sie im september in zwei wg ziehen nebeneinander auf den selben stock.es ist erstaunlich wie weit sie sich entwickelt haben wäre in einen wohnheim nicht möglich gewesen.allerdings haben wir auch großes glück mit der asistenz die wirklich sich sehr einsetzt und die jungs haben vertrauen zu ihr.immer weniger sind jürgen oder ich gefordert was die wg betrift.mal sehn wenn wir eine neue gruppe machen.
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  #17  
Alt 28.01.2010, 22:46
Unregistriert
 
Beiträge: n/a
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Ich habe Euren Threat gelesen und war furchtbar erschrocken über Eure Aussagen.
Was würdet Ihr denn Eltern raten, deren Kinder aufgrund ihrer Behinderung nicht in einer WG oder wohnen mit Assistenz leben können??? Sie daheim behalten? Nun, anfangs mag das gehen, doch wenn man als Eltern nicht mehr kann, was dann?

Meine Tochter wohnt jetzt in einem Wohnheim mit angegliederter WfbM. Wir haben lange nach etwas passendem für sie gesucht und auch gefunden. Es ist zwar etwas weiter entfernt, aber ich nehme die Fahrerei gern in Kauf. Sie durfte dort `Probewohnen und -arbeiten', danach habe ich sie nach ihrer Meinung gefragt - mit ihren Möglichkeiten, sprich: Gebärden, malen, Fotos etc.
Sie hat sich für das Wohnheim ausgesprochen. An jedem zweiten WE, bei Krankheit und für einen Teil ihres Urlaubes hole ich sie nach hause. Sonntag abends packt sie allein und von sich aus ihre Tasche, steht fertig angezogen vor mir und gebärdet: losfahren!
Die Betreuer sind sehr nett, nehmen sich Zeit für Gespräche, die Bewohner/innen kommen fröhlich und aufgeschlossen auf mich zu, erzählen mit mir (über Erlebnisse, Unternehmungen usw.), sind immer ordentlich, sauber und gepflegt!
Also, nicht jedes Wohnheim ist schlecht, man muß sich halt die Zeit nehmen, es kennenzulernen, mit offenen Augen durch die Einrichtung gehen. Und wenn man kein gutes Gefühl hat - weiter suchen!
Liebe Grüße
Tine
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  #18  
Alt 29.01.2010, 06:28
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.995
Standard

Hallo Tine,

von Herzen Dank für Deinen Bericht!

Für Euch weiterhin alles erdenklich Gute.

Herzliche Grüsse

Mary
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  #19  
Alt 28.03.2010, 20:38
mila mila ist offline
Grünschnabel
 
Registriert seit: 26.03.2010
Beiträge: 14
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Hallo

für meinen Prinz wünsche ich mir ein schönes Wohnheim. In unserer nähe ist eins, da war ich schon öfter auf dem Weihnachtsmarkt und Ostermarkt und kaufe unsere Gemüse dort im Hofladen. Um dort leben und arbeiten zu können, muss er noch einiges lernen.

Das schlimmste wäre wenn er in ein Pflegeheim oder Altenheim käme.

Liebe Grüße Mila
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