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  #1  
Alt 29.09.2006, 09:46
Benutzerbild von angelika
angelika angelika ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 08.02.2006
Ort: rotterdam und wien
Beiträge: 7.502
Standard natascha kampusch

Natascha Kampusch befindet sich nicht mehr im AKH. Die 18-Jährige ist laut ZiB2 in eine betreute Wohngemeinschaft übersiedelt. Ihre Betreuer warnten unterdessen vor einer Verharmlosung des Falles.

Warnung vor Verharmlosung

Das neue Leben in Freiheit habe für Natascha Kampusch bereits begonnen, so der Anwalt der 18-Jährigen, Gabriel Lansky, in der ZiB2. Sie habe vorübergehend eine betreute Wohnung bezogen und versuche, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Kampusch gehe es den Umständen entsprechend gut.

Sowohl ihr Anwalt als auch ihre Betreuer warnten aber angesichts immer wiederkehrender Gerüchte und Unwahrheiten in den Medien vor einer Verharmlosung des Falles. Keiner könne sich vorstellen, was diese Frau in den acht Jahren erlebt hat, so Lansky.

Konkreter wurde der Psychiater und Betreuer von Kampusch, Ernst Berger: "Priklopil hat das Licht, die Nahrungsmenge und die Menge an Luft, die Kampusch bekam, kontrolliert. Das ist mit einer Foltersituation zu vergleichen", so Berger.
Auch besteht laut Berger die Gefahr, dass sich der psychische Zustand von Kampusch verschlechtert. Wenn ihre Wünsche und die Realität zu weit auseinandergehen, dann bestehe große Gefahr. Sowohl ihre Betreuer als auch die Familie würden versuchen, das zu verhindern.

bleibt zu hoffen, dass die medien sie in ruhe lassen und sie nicht andauernd jagen
bron: orf
__________________
Der Weg von Mensch zu Mensch,
ist oft weiter und schwieriger,

als der Weg von der Erde zum Mond.
angie

Geändert von angelika (29.09.2006 um 09:48 Uhr).
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  #2  
Alt 29.09.2006, 10:01
Nancy
 
Beiträge: n/a
Standard

Ich wünsche der jungen Frau, daß sie ihr Leben fest in den Griff bekommt.

Sie wird wohl dauerhaft durch das Erlebte geprägt sein.
Trotzdem hoffe ich, daß sie die Kraft hat, das Beste aus ihrem Leben zu machen!


LG
Nancy
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  #3  
Alt 29.09.2006, 10:29
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.995
Standard

Hallo,

wenn ich das richtig verstanden habe, hat Ihr Medienberater die Rechte für die Begleitung schon verkauft an einen Verlag ...

Somit wird sie also für Jahre im Fokus der Öffentlichkeit stehen ...

Ein "ganz normales" Leben ist dadurch wohl kaum möglich ... also selbst dann nicht, wenn das Trauma einigermaßen bearbeitet ist ...

LG

Mary
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... schön Dich zu lesen ...


Hiermit untersage ich ausdrücklich aus datenschutzrechtlichen Gründen, mich als Kontakt in Netzwerken wie Facebook anzugeben! Bitte wahrt meine Persönlichkeitsrechte und die Bestimmungen des deutschen Datenschutzrechts. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, dem empfehle ich z. B. den
Artikel "Krake Facebook"


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  #4  
Alt 29.09.2006, 10:44
Benutzerbild von angelika
angelika angelika ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 08.02.2006
Ort: rotterdam und wien
Beiträge: 7.502
Standard

hallo mary,

ich weiss es nicht, ich habe nichts darueber gelesen. ich glaube einen medienberater hatte sie nur fuer die erste zeit. auf die frage ob sie mal ein buch darueber schreiben moechte, meinte sie sie wisse es noch nicht, vielleicht, aber vielleicht kommt da auch nie ein buch.

sie ist eine starke persoenlichkeit und wird drueber hinwegkommen. sie war geistig viel staerker als er.

ich habe uebrigens das buch von sabine dardenne gelesen, dem maedchen dass dutroux verschleppte und der sie 80 tagen im keller gefangen hielt.
auch sie hat es geschafft. ohne psychologen, therapeuten obwohl sie ihr die tuere eingerannt haben. sie wollte so normal wie moeglich weiterleben und war ueberzeugt es alleine zu schaffen.
sie hat es geschafft. heute ist sie ich 22 jahre und hat einen job, einen freund und lebt das leben wie halt jede junge frau.
ihr groesster triumph ueber ihn war bei der gerichtsverhandlung. sie sah ihm in die augen, er senkte den blick und stammelte eine entschuldigung, die sie nicht angenommen hat, weil sie wusste er meinte es nicht.
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als der Weg von der Erde zum Mond.
angie
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  #5  
Alt 29.09.2006, 10:59
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
Standard

ich wünsche ihr auf jeden fall das sie ihr leben in den griff bekommt.hege aber ganz starke bedenken.
auch wenn es jetzt so aussieht das sie es packt ,es wird immer wieder hoch kommen,es wird situationen geben wo sie sich aus den nichts daran erinnert.
es wird eine zeit kommen wo ihr klar wird was war und das wird dauern.keiner kann ermessen wie sie gelitten hat und wie oder wann sie so weit ist das man wirklich sagt es ist vorbei.dazu dürfte alles noch zu frisch sein,und auch zuviel stress.
was aber wenn sie in einer wohnung geht wo die tür abgeschlossen wird,aus einen keller etwas hollen muß und das licht mit mal ausgeht.situationen die unvorbereitet auf sie zu kommen.
ich wünsche ihr so sehr das sie leben ein normales leben führen kann und das kein zusammenbruch kommt
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  #6  
Alt 10.10.2006, 08:48
Unregistriert
 
Beiträge: n/a
Beitrag Natascha Kampusch!

Das ist mein ehrlich Meinung zu Natascha :
Sie war als man sie gefunden hat sehr dünn und abgemagert , sehr ausgehungert , aber das war auch schon alles . Mehr hattes sie nach der entführung gar nicht , sie hatte auch keine verletztungen oder sonst was . Ich denke das der Herr. Prikropil ihr echter Vater war und weil er sie nie sehen durfte hat er sie entführt. So hatte er sie wenigstens die 8 Jahre gehabt . Ja und sie hat dann auch mal gesagt das sie gehen wird , ich denke das man das nicht zu einen entfürhrer sagt . Und warum hatte sie keine Angst vor ihm . Und warum war sie mir ihm Skifahren , weil es in wirklichkeit ihr Vater war mehr nicht .
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  #7  
Alt 10.10.2006, 18:09
Conny Conny ist offline
Forenhexe
 
Registriert seit: 07.02.2006
Ort: Wilhelmshaven
Beiträge: 2.501
Standard

Lieber Leser/Schreiber,

im Folgenden meine Meinung zu den jeweiligen Aussagen ihres Beitrags, zum besseren Verständnis mit anderer Schrift direkt ins Zitat eingefügt:

Zitat:
Zitat von Unregistriert
Das ist mein ehrlich Meinung zu Natascha :
Sie war als man sie gefunden hat sehr dünn und abgemagert , sehr ausgehungert , aber das war auch schon alles . Mehr hattes sie nach der entführung gar nicht , sie hatte auch keine verletztungen oder sonst was .

ich habe kinder kennengelernt, die in sehr gewaltätigen elternhäusern lebten und auch sexuellen missbrauch ertragen mussten. äußerlich sind ihnen meistens keine verletzungen anzusehen - das heißt aber noch lange nichts! manche verletzungen sind gut versteckt (das kommt z.b. bei gewalt in der familie gar nicht so selten vor) und nur ohne kleidung zu sehen, nur von einem arzt festzustellen oder bereits verheilt... verletzungen der seele sind nicht immer leicht zu erkennen, können aber schlimme auswirkungen haben...

Ich denke das der Herr. Prikropil ihr echter Vater war und weil er sie nie sehen durfte hat er sie entführt. So hatte er sie wenigstens die 8 Jahre gehabt .

das ist eine gewagte these und meiner meinung nach durch nichts zu belegen... wäre er ihr leiblicher vater gewesen, dann hätte er nach ihrer flucht nicht unbedingt grund gehabt, sich umzubringen. außerdem hätte er auch andere und legale möglichkeiten gehabt sie zu sehen...
ich kann mir auch nur schwer vorstellen, dass er sie dann in so einem verließ einsperren musste.
selbst wenn er tatsächlich ihr vater gewesen wäre, hätte er sich auf diese weise zumindest wegen kindesentzug strafbar gemacht.
geschadet hätte einem kind eine solche behandlung in jedem fall...

Ja und sie hat dann auch mal gesagt das sie gehen wird , ich denke das man das nicht zu einen entfürhrer sagt .

in 8 jahren sagt man eine menge dinge zueinander. wie oft sprechen kinder in ihrer wut oder verzweiflung (mehr oder weniger leere) drohungen aus...
gehe ich mal davon aus, sie hätte das wirklich so gesagt, dann stellen sich mir zumindest folgende fragen:
wie alt war sie zu diesem zeitpunkt?
wie lange war sie schon dort?
war sie sich über die möglichen konsequenzen einer solchen äußerung im klaren? oder noch zu klein (unreif)?
in welchem gemütszustand befand sie sich zu diesem zeitpunkt?

Und warum hatte sie keine Angst vor ihm . Und warum war sie mir ihm Skifahren ,

kinder haben einen unglaublichen und manchmal schwer nachzvollziehbaren überlebensinstinkt / -willen. sie entwickeln in den schwierigsten situationen strategien, um unter den gegebenen umständen irgendwie weiterleben zu können. sie ertragen dinge, die viele erwachsene nicht aushalten würden. ihre anpassungsfähigkeit an problematische lebensbedingungen ist schwer nachzuvollziehen.
das heißt nicht, dass sie keine ängste haben. ihr überlebenswillen ist eben nur größer...

weil es in wirklichkeit ihr Vater war mehr nicht .

jeder hat das recht sich seine eigene meinung über diese vorfälle zu bilden. das ist bei diesem ganzen medienrummel eh schon schwer genug. da herr P. sich das leben genommen hat, werden eine menge informationen auch zukünftig fehlen, bzw. es stehen lediglich die aussagen von natascha, ihren angehörigen und die schlussfolgerungen aus dem tatort zur verfügung, die weitergegeben werden (oder auch nicht).
etwas schwierig finde ich es nur, wenn man einige dieser informationen herausgreift und für wahr befindet - und andere eben einfach für unwahr hält und dafür eigene phantasievolle ideen oder interpretationen verbreitet.
richtig und wichtig dagegen finde ich es, wenn man sich bei der ganzen art der darstellung dieses falles eine gesunde skepsis bewahrt.


liebe und nachdenkliche grüße,
conny
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