Speiserüben: Vitaminspender mit schlechtem Image
Leipzig (ddp). Ihr schlechtes Image verdanken die Speiserüben ihrer Rolle in Notzeiten. Als schnellwüchsiges und anspruchsloses Gemüse waren Rüben bei Nahrungsknappheit oft das einzig ausreichend verfügbare Lebensmittel. Die Verbraucherzentrale Sachsen weist darauf hin, dass Speiserüben einen hohen Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen haben, der sie für eine gesunde Küche attraktiv macht. Rüben enthalten vor allem Vitamine der B-Gruppe und Vitamin C sowie Kalium, Magnesium und Kalzium. Die so genannten Glucosinolate verleihen den Rüben ihren intensiven Geschmack. Diese Verbindungen aus Schwefel und Zuckerstoffen helfen, unsere Immunabwehr zu stärken. Da die wasserlöslichen Vitamine während des Garens leicht ausgewaschen werden, empfiehlt es sich, Rüben in wenig bereits siedendem Wasser zu kochen und das Kochwasser möglichst weiter zu verwenden. Im Herbst gelangen die herbsüßen Herbstrüben, Teltower Rüben und Kohlrüben auf den Markt. Im Frühjahr haben Mairüben oder Navet Saison, die sich durch ein mildes Aroma auszeichnen. Die Rote Rübe oder Rote Bete ist nicht mit den oben genannten Speiserüben verwandt, die zu den Kohlgewächsen gehören. Aber auch die Rote Rübe weist wertvolle Inhaltsstoffe auf. Sie enthält den gesundheitsfördernden Farbstoff Betanin sowie Folsäure, die aktiv bei der Zellteilung und Zellneubildung mitwirkt.
Quelle: Netdoctor
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