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  #1  
Alt 14.10.2006, 09:16
Nancy
 
Beiträge: n/a
Standard Kindesmisshandlung: „Frühwarnsystem“ startet

Berlin (ddp). Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) will das angekündigte Frühwarnsystem zur Aufdeckung von Kindesmisshandlung zunächst in Norddeutschland installieren. Noch im November solle der Aufbau eines solchen Netzes in fünf Städten im Norden beginnen, sagte von der Leyen am Donnerstagabend in der ZDF-Sendung «Berlin Mitte». Anfang 2007 sollten dann Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Thüringen folgen. Nach dem tragischen Tod des zweijährigen Kevin in Bremen, der in der Wohnung seines als gewalttätig bekannten Vaters tot im Kühlschrank gefunden wurde, will die Ministerin die Abstimmung zwischen staatlichen Stellen, Jugendhelfern, Einrichtungen im Gesundheitswesen und Sozialarbeitern verbessern. Ziel sei es, dass gefährdete Kinder «nicht in einem Vakuum» landeten und allein gelassen würden. Die Deutsche Kinderhilfe Direkt (DKD) forderte von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) einen Kinderschutz-Gipfel. Kinder- und Jugendhilfe dürften nicht nach Kassenlage betrieben werden, sagte DKD-Vorsitzender Georg Ehrmann der «Leipziger Volkszeitung» (Freitagausgabe). Die Rückkehr Kevins zu seinem drogensüchtigen Vater sei ein «typisches Beispiel», wie Kinderhilfe in Deutschland funktioniere. Weil es an Unterbringungsmöglichkeiten für gefährdete Kinder fehle, werde der Trend begünstigt, ein Kind möglichst lange in der Familie zu lassen. In solchen Fällen müssten regelmäßige Besuche der Jugendhilfe zu Hause erfolgen. Allerdings seien auch die Jugendämter meist vollkommen überlastet, sagte Ehrmann.

Quelle: Netdoctor
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  #2  
Alt 25.10.2006, 15:26
Triggah (Unregistriert)
 
Beiträge: n/a
Ausrufezeichen "So sieht es aus in Deutschland Pt.1"

Da die Fälle von Kindesmisshandlung in Deutschland immer weiter ansteigen, hab ich darüber mal einen Track geschrieben!

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Auch auf die Gefahr hin dass das wieder als "Spam Werbung" gilt^^

Das is ein wichtiges Thema!
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  #3  
Alt 05.11.2006, 09:58
Nancy
 
Beiträge: n/a
Standard Erstes Frühwarnsystem gestartet

Berlin (ddp). Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat am Freitag das von ihr geforderte Frühwarnsystem gegen Kindesvernachlässigung auf den Weg gebracht. Sie stellte in Berlin die ersten zwei von der Bundesregierung geförderten Modellprojekte in mehreren Bundesländern vor. Diese zielen den Angaben zufolge auf eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen Gesundheits- und Jugendhilfe. Zudem sollten Schwangere und Mütter in prekären Lebenslagen durch intensive Betreuung eine innige Beziehung zu ihrem Kind aufbauen und dadurch Misshandlungen verhindert werden. Das Modellprojekt «Pro Kind» wird derzeit an fünf Standorten in Niedersachsen durchgeführt. Er sei zuversichtlich, dass in naher Zukunft auch Bremen und Sachsen teilnehmen werden, sagte der Kriminologe Christian Pfeiffer. «Guter Start ins Kinderleben» ist ein Gemeinschaftsprojekt von Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Bayern und Thüringen. Mit Hilfe des Frühwarnsystems sollen laut Leyen Fehler im Betreuungssystem rascher erkannt werden. «Es sind die kleinen Fehlentscheidungen, die in der Summe zur Katastrophe führen», sagte Leyen mit Blick auf jüngst bekannt gewordene Fälle vernachlässigter und getöteter Kinder. Die Forderungen nach gesetzlichen Pflichtuntersuchungen für Kinder lehnte Leyen erneut ab. Dies sei ganz klar Angelegenheit der Länder und von diesen, so gewünscht, sofort über den Gesundheitsdienst einführbar, betonte sie.

Quelle: Netdoctor
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  #4  
Alt 05.11.2006, 15:56
Benutzerbild von evma
evma evma ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 01.08.2005
Ort: ostsee
Beiträge: 24.215
Standard

in lübeck läuft schon seid langen ein projekt,das die hebamme zwei jahre lang die eltern zu hause besucht und auch auf die kinder achtet,ferner bei fragen hilfreich zur seite steht.in anspruch kann es jeder nehmen dem es wichtig ist.fallen wärend der schwangerschaft den ärzten etwas auf machen sie die patientinen darauf aufmerksam das ihnen dort geholfen wird.
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