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25.02.2006, 14:53
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Forenfrischling
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Registriert seit: 03.06.2005
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Strike!?
Ich bin nicht unbedingt ein Fan von Gewerkschaften und auch Streik findet normalerweise nicht uneingeschränkt meine Zustimmung, da derartige Aktionen für mich an Erpressung grenzen, was ich nach rein menschlichem Empfinden ablehne. Aber bei aller Unbequemlichkeit muss ich im Moment sagen, ich begrüße die Ausnahme!
Es wird gestreikt ... inzwischen seit Wochen. Das ist zunächst mal bitter für jeden Einzelnen, weil er auf seinem Müll schlicht sitzen bleibt. Nie war Mülltrennung so sinnvoll und notwendig wie im Moment: Stinkt (Bio), stinkt weniger (Wertstoff), stinkt gar nicht (Papier/Glas). Beim Durchschreiten von Wohnvierteln bekommt man mittlerweile immer mehr den Eindruck, sich z. B. inmitten der tiefsten New Yorker Slums zu befinden, in denen derartige Müllansammlungen auf offener Straße mitunter recht normal sind.
In Deutschland nicht. Oder zumindest bisher nicht.
Aber um was geht es eigentlich?
Tatsächlich "nur" um 18 Minuten mehr (unbezahlte, versteht sich!) Arbeitszeit pro Arbeitnehmer und Tag? Um lächerliche 1,5 Stunden mehr Arbeitszeit pro Arbeitnehmer und Woche? Um pummelige ca. 6 Stunden mehr Arbeitszeit pro Arbeitnehmer und Monat? Um pauschal 72 Stunden mehr Arbeitszeit pro Arbeitnehmer und Jahr? Um unwichtige neun Tage mehr Arbeitszeit pro Arbeitnehmer und Jahr, in denen er doch eh nicht in den Urlaub fahren könnte, weil ihm inzwischen sowieso schon die Kohle für das Notwendigste fehlt?
Oder geht es doch darum, dass Tausende von Arbeitsplätzen abgebaut werden sollen resp. notwendig sind aber nicht geschaffen werden, weil es ja mal wieder billiger geht, wenn man nur genügend Druck auf die eh schon reichlich gebeutelte Arbeitnehmerschaft ausübt?
Mal ganz platt überlegt und selbstverständlich habe ich da kein bestimmtes Unternehmen im Auge: Nehmen wir mal eine GmbH. Es wird eine Gesellschafterausschüttung von einer Million Euro budgetiert. Außerdem eine weitere Million Euro für Gehaltserhöhungen an's niedere Arbeitnehmervolk und notwendige Investitionen in Maschinen und sonstige Arbeitsgeräte. Die Gesellschafterversammlung wird eröffnet, die Gesellschafter erkennen, dass es möglich ist, zwei Millionen Euro auszuschütten, beschließen dieses für sich und somit ist de facto kein Geld mehr da für Gehaltserhöhungen und Investitionen etc. Denn das Geld was verfügbar war, ist für die Ausschüttungen an die Gesellschafter gezahlt worden. Das ist legal und gängige Praxis in diesem Staat. Diejenigen, die den wirtschaftlichen Erfolg mit ihrer Hände Arbeit erzeugt haben, gehen leer aus und die schlussendlichen Bilanzen lassen auch tatsächlich keine Gehaltserhöhungen zu. Wie auch? Es ist ja alles Verfügbare an die Gesellschafter ausgeschüttet worden! "Die wirtschaftliche Lage, meine Damen und Herren, Sie wissen doch ...". Ja ne, schon klar!
Nun kann man ja so etwas wie moralische Verpflichtungen in diesem unserem Lande längst nur noch vergeblich suchen. Was mich jedoch erschreckt ist, mit wie viel Frechheit es großen Unternehmen legal möglich ist, selbst die Klappe in puncto "Schaffen von Arbeitsplätzen" bis zum Anschlag aufzureißen, wenn es gerade Publicity bringt, gleichzeitig jedoch von "lächerlichen 18 Minuten Mehrarbeit" zu sprechen und das Thema damit reichlich brutal zu verniedlichen, wenn es doch tatsächlich um Tausende von Arbeitsplätzen geht. Mal wieder ...
Jeder einzelne Arbeitnehmer, der sich mit diesen 18 Minuten Mehrarbeit pro Tag einverstanden erklärt, fängt m. E. gleichzeitig an, an seinem eigenen Arbeitsplatz zu sägen, und diejenigen auch noch aktiv zu unterstützen, die ausschließlich ihr eigenes wirtschaftliches Wohl im Sinn haben; egal auf wessen Kosten! Moralische Verantwortung? Scheiß drauf! Wenn das nicht pervers ist, was dann?
Ja: Ich höre Steuerberater, Wirtschaftsprüfer u. a., die mir jetzt am liebsten auf die Stirn tackern würden, dass es ohne das Kapital gar keine Arbeitsplätze gäbe und wenn jenes Kapital ins Ausland abwandert werden noch mehr Arbeitsplätze vernichtet etc. Aber in Anbetracht der Tatsache, dass die Abwanderung von qualifizierten Arbeitnehmern, nicht nur ins angrenzende Ausland, inzwischen erschreckende Dimensionen angenommen hat (kennt jemand die genauen Zahlen?) dürfte auch dieses Argument in sehr absehbarer Zeit nicht mehr wirklich ziehen ... Davon abgesehen braucht man nur mal Herrn Müller mit seinen Milchprodukten unter die Lupe zu nehmen um zu erkennen, dass es ganz offiziell möglich ist, für jeden letztendlich vernichteten Arbeitsplatz runde vier Millionen Euro vom Staat zu kassieren: Eine Fabrik mit Subventionen aufmachen, damit ein paar Arbeitsplätze schaffen und fast zeitgleich anderenorts Fabriken dicht machen, damit unter'm sprichwörtlichen Strich mehr Arbeitsplätze vernichten als überhaupt geschaffen wurden und -zack- hat man pro vernichtetem Arbeitsplatz ganz offiziell vier Millionen Euro mit staatlichen Segen eingesackt. Kompliment! So abgebrüht muss man erstmal sein ...
Ich will hier keine Stimmungsmache betreiben. Auch bin ich direkt davon gar nicht betroffen. Nur indirekt und dahingehend, dass a) es irgendwann vermutlich keinen Menschen mehr geben wird, der für das bezahlen kann, wovon ich lebe und b) ich gleich den nächsten Müllbeutel zubinden und auf meinem Balkon zwischenlagern werde. Ich denke, letzteres ist ein "Opfer", das im Moment jeder bringen sollte, um diesen m. E. sehr notwendigen und wichtigen Kampf zumindest in dieser Hinsicht zu unterstützen! Noch ist es kühl genug. Und egal, ob er direkt von diesen hach so lächerlichen 18 Minuten-Diskussionen betroffen ist oder nicht. Denn ich sehe hier eine Schraube, die es endlich zu stoppen gilt. Anderenfalls bekommt der Ausspruch "Jeder kann der Nächste sein" schon wieder eine größere Dimension. Und ich glaube nicht, dass sich das noch irgend ein Arbeitnehmer in diesem Staat geben muss. Zumindest nicht, solange er überhaupt noch in Deutschland ist und hier streiken kann. Wenn er seinen Job erst los ist, hat sich aber auch das von selbst erledigt ...
© marmonemi
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25.02.2006, 22:34
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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Registriert seit: 28.03.2005
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Hallo Marmonemi,
danke für Deinen Beitrag, den ich sehr wichtig finde.
Ein großer Teil dieser "Gesamt-Problematik" ist wohl, dass selbst von der Öffentlichen Hand kaum noch Entscheidungen getroffen werden, die volkswirtschaftlich betrachtet werden. Denn gerade die öffentlichen Haushalte würden ja unter dem Strich vermutlich noch ein Plus machen, würden sie mehr Menschen beschäftigen ... volkswirtschaftlich betrachtet ...
Warum?
Arbeitslose kosten die Volkswirtschaft mehr als Arbeitnehmer.
Zu dem Punkt der großen Unternehmen ... ich höre so manche Stimmen in Interviews: "Deutschland ist ein teurer Standort" ... "Die Steuer- und Abgabenlast ist zu hoch" ...
... in der EU ist es Großunternehmen möglich, sogenannte "Koordinierungsbüros" einzurichten, die alle europäischen Aktivitäten koordinieren sollen ... - soweit, so gut ... aber: die gesamten Steuern des Konzerns werden dann in dem Land abgeführt, wo dieses Zentralstelle ihren Sitz hat ... BMW zahlte im Jahr 1999 (wenn ich mich jetzt nicht täusche) 6.000 DM Steuern für das ganze Jahr ... für einen solchen Konzern ... sicherlich eine immens grosse Summe  ...
Müller ist ein gutes Beispiel auch für die viel zu hohe Abgabenlast ... Abwässer sind ja sooo teuer, gell? ... Aber nicht für Müller! ... Ich sah einen Bericht im Fernsehn: Die Gemeinde musste wegen der großen Mengen an Abwasser von diesem Unternehmen ein Klärwerk bauen ... allerdings weigerte sich das Unternehmen, die Abwassergebühren zu zahlen und drohte mit der Schließung des Standortes ... wies auf die vielen Arbeitsplätze hin, die verloren gehen würden ...
Der Verbraucher hat eine gewisse Marktmacht. Wer Produkte kauft, sollte sich also auch durchaus einmal Gedanken machen, wie ein Unternehmen mit Arbeitskräften pp umgeht und auch solche Überlegungen in die Entscheidung einfließen lassen ...
... ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass ich so manches Mopo-Produkt im Regal stehen lasse, oder? ... 8-)
Im Bereich des Gesundheitswesens ... liegt ebenfalls einiges im Argen ... ich erinnere mal da an den Beitrag von Tacheles zur Situation der jungen Assistenzärzte, die bei 70-Stunden-Bereitschaftsdiensten immer 100 % Leistung erbringen sollen ... ich bezweifle auch hier, dass - volkswirtschaftlich gesehen - diese Art, mit Arbeitnehmern umzugehen, Geld einspart.
Und dabei kann das Leben eines Jeden von uns von einer Entscheidung eines dieser dauer-überforderten Mediziner abhängen.
Viele Grüsse
Mary
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... schön Dich zu lesen  ...
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26.02.2006, 19:23
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Forenhexe
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Registriert seit: 07.02.2006
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momentan geht es ja eher um den öffentlichen dienst.
wenn man sich da fragt wo das geld für notwendige arbeitsplätze abgeblieben ist,
findet man so manche antwort z.b in diesem relativ wenig beachteten schwarzen büchlein über steuerverschwendungen...
ich kann diesen streik nur befürworten.
gerade in diesem bereich sind die arbeitnehmer unter besonderem druck.
vor allem im 'sozialen bereich' heißt es dann gern, es wäre ja wohl nicht fair, dass auf dem rücken der kinder, alten und kranken auszutragen... *pfff
in diesem bereich werden aus den abenteuerlichsten gründen all die jetzt schon bestehenden missstände gern vertuscht. sie werden also schon lange auf dem rücken der schwächsten abgeladen.
durch gut funktionierende vertuschung stehen den steikenden ihre besten argumente gar nicht erst zur verfügung...
erzieher und lehrer z.b. werden jetzt angegangen, weil sie streiken
und vor dem streik, weil pisa so miserabel ausfiel - tz!
bei diesem thema könnt ich mich glatt in rage schreiben... :-|
hier noch ein paar zahlen:
Zitat:
Thomas Reisenzahn, Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung, bestätigt den rapiden Anstieg der Zahl deutscher Arbeitskräfte in Österreichs Gastronomie. Jeder vierte der insgesamt fast 46 000 deutschen Gastarbeiter ist mittlerweile im Tourismus beschäftigt
http://www.wams.de/data/2006/02/05/841161.html
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Zitat:
Viele Ärzte, die mit dem hiesigen Gesundheitssystem unzufrieden sind, wandern ins Ausland ab, wo sie günstigere Arbeitsbedingungen vorfinden. Rund 2.600 deutsche Mediziner arbeiten in Großbritannien; Schweden hat 750 Lizenzen an deutsche Ärzte vergeben, in Norwegen praktizieren etwa 650 Ärzte aus der Bundesrepublik.
http://www.freitag.de/2006/03/06030401.php
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fein!
wenn das so weitergeht,
dann erledigt sich das problem echt von selbst...
deutsche arbeitgeber verschwinden ins ausland
deutsche arbeitnehmer verschwinden ins ausland
und in deutschland bleiben die politiker und die 'gastarbeiter' übrig...
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22.03.2006, 22:12
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Forenfrischling
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Registriert seit: 03.06.2005
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RE: Strike!?
Danke für Eure Statements, denen ich mich einfach nur anschließen kann!
Was mir momentan zum aktuellen Ärzte-Streik durch den Kopf geht, möchte ich hier auch kurz schriftlich fixieren:
Als ich mir im vergangenen Sommer beim Besuch einer Freundin in Berlin das rechte Handgelenk gebrochen hatte, kam ich nachts in die Notaufnahme. Zum Zeitpunkt meiner Einlieferung war die Radiologin bereits seit 36 Stunden im Dienst. Ich wurde ca. 4,5 Stunden behandelt und musste zwischendurch immer wieder geröntgt werden, um zu kontrollieren, wie die Knochen gestreckt wurden, wie der Gips sitzt etc. etc. etc. Beim letzten Röntgen war die Radiologin inzwischen seit über 40 Stunden im Dienst ...
Wie lange die Ärztin bereits ihren Dienst versah weiß ich nicht, erinnere aber die Aufforderung der Krankenschwester, die Ärztin möge sich jetzt bitte etwas hinlegen, den Rest würde sie mit meinem Arm allein schaffen. Das war gegen fünf Uhr morgens. Als ich gegen acht Uhr morgens "Besuch" von der Chefärztin bekam war die Ärztin, die mich nachts behandelt hatte bei ihr und erstattete Bericht, was mit meinem Arm war und welche Behandlung erfolgt ist. Wie lange diese Ärztin am Stück Dienst geschoben hat und wie wenige (wenn überhaupt) tatsächliche Pausen sie zwischenzeitlich in Anspruch nehmen konnte, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich befürchte allerdings, dass sie nicht weniger Stunden als die Radiologin auf der Uhr hatte ...
So kann es m. E. auf gar keinen Fall weiter gehen! Wie soll sich ein Arzt, der so lange non stop im Dienst ist, in wirklich richtig schweren Fällen so konzentrieren, dass dem Patienten im Zweifel nicht noch zusätzlicher Schaden entsteht?! Insofern kann ich nur sagen, dass ich auch den aktuellen Ärztestreik voll und ganz unterstütze!
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23.03.2006, 01:56
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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Registriert seit: 28.03.2005
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Hallo Marmonemi,
auch in Bezug des Ärztestreiks kann ich mich Dir nur anschließen. Würden wir einmal die Dunkelziffer der Fehlentscheidungen kennen, könnten Volkswirte einmal genau nachrechnen, was uns diese schlechten Arbeitsbedingungen kosten.
Vor allem werden ja auch die Berufsanfänger, seit dem es nun sogenannte MPJ-ler (Mediziner im Praktischen Jahr) - oder auch Assistenzärzte genannt - sind, sehr schlecht bezahlt. Diese jungen Mediziner haben oft einen Großteil der Bereitschaftsdienste zu leisten. Bei teilweise 70 Wochenarbeitsstunden werden nur 40 bezahlt (gem. EU-Richtlinie). Wir haben also eine Potentierung des Problems: wenig Berufserfahrung und zu lange Arbeitszeiten bei dazu noch unfairer Bezahlung.
Aus volkswirtschaftlicher Betrachtung würden wir also bei einer Umstrukturierung in diesen Bereichen sicherlich gewinnen ... denn die Mehrkosten für Personal (mehr Einstellungen und weniger lange Bereitschaftsdienste !!!) würden durch die Herabsetzung der Fehlbehandlungen / Fehlentscheidungen (wg. Übermüdung) wohl vollkommen gedeckt werden.
Mary
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23.03.2006, 07:10
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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Registriert seit: 01.08.2005
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meine meinung ,ist das zb ärzte zum teil unmenschliches leisten müssen,das keiner sich wundern muß wenn sie zu drogen oder aufpuschmittel greifen.wodurch wiederum eine leistungsunachtsamkeit eintritt.ich bzw mein sohn war vom streick selbst betroffen bzw ist es zur zeit leider noch.er hat einen minuskusriß unter anderen.wohnt in hamburg und hatte eine halbe weltreise hinter sich bis er als es passierte endlich einen arzt gefunden hat der die untersuchungen machen konnte bzw dort wurde das gemacht dort das und in keinen krankenhaus alles sondern er war in etlichen den tag weil gestreick wurde.ich wat natürlich stinksauer kann man sich wenn man davor steht ja vorstellen dann fehlt verständnis.im nachhinein muß ich sagen.es muß etwas geschehen damit nicht mehr geschieht es kann nicht sein das wir von übermdeten ärzten behandelt werden.ärzten die zum beispiel am freitag anfangen und das ganze wochenende dienst haben und bis montag mitteg auf der matte stehen.haben wir hier jedes wochenende dazwischen fallen notop an.also wo man sich noch nicht mal vorbereiten konnte dann andere notfälle dazu kommt das die meisten patienten am wochenende sowieso überreitz reagieren da sie nicht genug besuch erhalten und so kommt eins aufs andere.wie soll es weitergehen.menschliche arbeitszeit sicher fordern wir alle das,nur wie läst es sich bewerkstättigen ich kanns nicht sagen ich habe keine patentlösung hoffe aber das sie gefunden wird.auf jeden fall kann es nicht angehen das ärzte kontinuierlich überlastet sind .weil sie ständig stunden leisten müssen wie in kaum einen anderen beruf,dazu eine verantwortung tragen denen sie dadurch nicht mehr gerecht werden,es gerentzt an ein wunder das nicht mehr geschiet
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