Impfwoche startet: Impflücken bei Kindern schließen
Impfwoche startet: Impflücken bei Kindern schließen
Berlin (ddp). Gesundheitsministerin Dagmar Ziegler (SPD) ruft dazu auf, Impflücken zu schließen. Anlässlich der am Montag beginnenden «Europäischen Impfwoche» sagte die Ministerin am Sonntag, dass insbesondere bei Jugendlichen mitunter notwendige Auffrischungsimpfungen fehlten. Dies betreffe etwa Immunisierungen gegen Tetanus, Diphtherie und Keuchhusten sowie Mumps, Röteln und Hepatitis B. Insgesamt stehe Brandenburg beim Impfschutz im bundesweiten Vergleich gut da, fügte Ziegler hinzu. Dies zeige sich etwa bei den Impfraten der Erstklässler. Diese betragen für Keuchhusten 96 Prozent, für Hepatitis B 93 Prozent, für Masern 90 Prozent sowie für Mumps und Röteln jeweils 89 Prozent. Nach den Worten Zieglers gibt es in Brandenburg bereits seit mehreren Jahren zwei erfolgreiche Aktionen zur Erhöhung der Impfbereitschaft. Seit 2002 besteht das Projekt «Schütz Dich», um die Impfmotivation von Jugendlichen zu fördern. Es beinhaltet Impfaufklärung im Biologieunterricht und im Internet und ist verknüpft mit der Überprüfung der Impfausweise durch die Gesundheitsämter. Zur Schließung von Impflücken bei kleinen Kindern trägt das Projekt «Sterntaler» bei. Kinder- und Jugendärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes führen dabei regelmäßig Untersuchungen in den Kindereinrichtungen durch und überprüfen den Impfstatus. Die «Europäische Impfwoche» wurde von der Weltgesundheitsorganisation WHO ausgerufen. Die erste «Europäische Impfwoche» fand im Oktober 2005 statt.
Quelle:Netdoctor
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