Tommaso, der an Epilepsie litt, war am 2. März aus dem Haus seiner Eltern entführt worden. Den Angaben zufolge hat einer der Festgenommenen erklärt, das Kind sei noch am Tag seiner Entführung getötet worden, als versucht worden sei, das Schreien des Kindes zu unterbinden.
Die Entführung hatte Italien seit Wochen in Atem gehalten. Viele Prominente, darunter auch Papst Benedikt XVI., hatten sich für eine Freilassung eingesetzt. Die Motive für die Entführung waren unklar geblieben. Die Familie Onofri besitzt nicht viel Geld und offenbar gab es auch keine Lösegeldforderungen.