Osteopathie- auch bei Kindern hilfreich
Feinfühlig den Körper erspüren
Eine Osteopathie-Behandlung ist immer dann sinnvoll, wenn Organe, Gelenke, Bindegewebe, Muskeln oder Nerven ihre Aufgaben nicht mehr korrekt erfüllen. Es ist eine ganzheitliche Therapie, da in der Behandlung die Ursachen des individuellen Krankseins erfaßt werden und sich der Patient ihrer bewußt werden kann.
Ein Osteopath arbeitet mit „zarten Berührungen“, tastet mit den Händen den Körper ab, fühlt nach, wo sich Muskeln oder Bindegewebe verspannt und Organe um Bruchteile von Millimetern „verschoben“ haben. Weil Organe über Bindegewebe, Bänder, Muskeln und Nerven mit den Knochen in Verbindung stehen, können zum Beispiel blockierte Brustwirbel Herzprobleme verursachen und gestörte Nieren Rückenschmerzen verursachen.
Mit gezielten Griffen bringen Osteopathen Gelenke, Organe und Gewebe wieder ins Gleichgewicht und in die richtige Lage. Verwachsungen lassen sich lockern, Bändern dehnen und entlasten oder Muskelverkrampfungen lösen. Für eine einstündige Sitzung berechnen die Therapeuten zwischen 60 und 180 Mark; die Kassen übernehmen die Kosten meist nicht.
Auch bei Kindererkrankungen zeigen sich durch Osteopathie Therapieerfolge:
von der Säuglingsbehandlung (Hüftfehlbildungen, Strabismus, Asthma, Hypermotorik, NAS) über Zahnerkrankungen (Zahnfehlstellungen, Kiefergelenksprobleme) bis hin zur Augenheilkunde (Schielkinderbehandlung).
Quelle: Gesudheitstrends
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