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21.03.2007, 20:18
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Forenhexe
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Registriert seit: 24.01.2006
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Inpp
Hallo Ihr Lieben!!!
Hat von euch schon mal jemand etwas von
INPP
(INPP ist die Abkürzung für „The Institute of Neuro-Physiological Psychology“)
gehört, oder Erfahrungen damit gesammelt?
LG Tinka
Ich habe schon etwas im Internet darüber gelesen, aber es wäre Klasse, wenn jemand schon einmal hierzu etwas gehört hätte.
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Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann.
(Christian Morgenstern)
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21.03.2007, 20:23
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Forenhexe
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Registriert seit: 24.01.2006
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@ Nancy
Da habe ich mich schon durch gelesen.
Aber vielen lieben Dank dafür.
LG Tinka 
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Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann.
(Christian Morgenstern)
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05.11.2007, 22:31
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Grünschnabel
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Registriert seit: 04.11.2007
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Hallo,
habe euch leider gerade erst gefunden. Weiß nicht, ob es noch interessant ist.
Ich kenne INPP und habe dadurch meinem Sohn (vorher ADHS-Diagnose) helfen können, ein ganz normaler 9Jähriger zu werden.
Die ganze Geschichte wäre hier zu lang.
Was möchtest du wissen?
Grüße
Ute
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06.11.2007, 23:06
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Inaktiver Benutzer
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Registriert seit: 13.12.2006
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Hallo Ute,
ihc möchte dich erst einmal ganz herzlich hier Willkommen heißen und hoffe, du fühlst dich wohl hier.
Ich finde es toll, dass du einen Weg für deinen Sohn gefunden hast.
Vielleicht magst du uns unter Vorstellungen ja etwas über dich und deinen Sohn erzählen.
LG Caro

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11.11.2007, 20:31
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Grünschnabel
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Registriert seit: 04.11.2007
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So, Vorstellung ist nun da: http://www.forum.enbeka.de/neue-user...rstellung.html
Dazu kann ich noch ergänzen, dass INPP behauptet, 80% aller Kinder die mit ADHS kommen gut behandeln zu können. Wunder geschehen naturgemäß nicht, wir kämpfen z.B. heute noch mit der Handschrift.
Aber ansonsten konnte man im Verlauf der 2 Jahre in denen wir geturnt haben feststellen, dass die den jeweiligen Reflexen zugeordneten Probleme tatsächlich im Verlauf der Übungen erst etwas stärker wurden und dann verschwanden.
Ist anfängliche Winkelfehlsichtigkeit ist nun reduziert, die Lernstörungen ausgeräumt.
Kurz: ich bin begeistert. Natürlich gibt es auch andere Therapien, die hier ansetzen, es gibt da wahre Glaubenskriege, ich bin aber der Meinung, wenn alles herkömmliche so erfolgreich wäre, dann dürfte es wesentlich weniger Kinder mit ADHS-Symptomen geben.
Als Beweis für die Relevanz der persistierenden (oder nicht persistierenden) Reflexe werte ich, dass immer mehr Therapien in der Richtung entstehen.
Ich weiß, dass sich meine heutige Sichtweise zu ADHS von der standardmäßigen deutlich unterscheidet. Es ist nicht meine Absicht hier zu provozieren, ich möchte mich auch nicht in endlosen Diskussionen darüber verstricken. Ich gehe einfach vom Ablauf der Kindesentwicklung und deren Störungen durch verschiedenste Einflüsse heran, wie sie schon von der Erfinderin der Ergotherapie J. Ayres in den 80ern beschrieben wurde.
Mir war es immer wichtiger meinem Sohn zu helfen als mir einreden zu lassen, dass ihm nicht zu helfen sei.
Viele Grüße
Ute
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12.11.2007, 00:12
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Inaktiver Benutzer
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Registriert seit: 13.12.2006
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Hallo Ute,
ich finde es toll, dass du dir Gedanken gemacht hast und für deinen Sohn die möglichst beste Therapie gesucht hast.
Ich denke DIE Therapie gibt es einfach nicht, für jeden ist etwas anderes gut.
LG Caro
Geändert von Nancy (05.02.2008 um 10:41 Uhr).
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12.11.2007, 07:42
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Grünschnabel
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Registriert seit: 04.11.2007
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Nein, DIE Therapie gibt es vermutlich nicht.
Was ich bedauere ist aber, dass solche einfachen und grundlegenden Dinge wie KISS gar nicht erst getestet werden. Durch die Blockaden gibt es Bewegungseinschränkungen. Das Gehirn bildet sich aber vor allem durch Bewegung aus. Falsche Bewegungen, falsche Hirnmuster.
Ich habe im Laufe der Zeit unzählige Familien kennengelernt, deren Kinder im Säuglingsalter (evtl wegen "Schiefhals") Vojta, Bobath oder sonstwas turnen mussten und später ADHS-Symptome ausbilden. Solange die Probleme der Halswirbelsäule noch da sind kann sich aber gar kein ganz normales Bewegungsmuster ausbilden. Auch mit noch soviel Turnerei.
Aber es wird eben vorher ganz oft gar nicht erst getestet.
Die Lösung über Therapien zur auditiven Wahrnehmungsförderung wie Tomatis, Johansen, Warnke und wie sie alle heißen, können genauso hilfreich sein wie die Prismenbrille bei Winkelfehlsichtigkeit. Aber das Urproblem behandeln sie nicht.
Über diese physiologischen Ursachen hinaus gibt es aber auch den Bereich Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Vergiftungen (ich vermute, dass mein Amalgam zur vorgeburtlichen Entwicklungsverzögerung beitrug, das Kind war nicht bereit zur Geburt, Saugglocke -> KISS, ...), sowie Mangelerscheinungen, wie sie z.B. bei HPU/KPU bestehen. Und da all dies auch zusammenhängt, man kann nun mal bei einem komplexen System wie einem Menschen nicht einfach ein Einzelteil austauschen, wie bei einem Auto, ist vermutlich bei jedem etwas von allem dabei. In unterschiedlichen Gewichtungen, vielleicht auch in unterschiedlichen Abhängigkeiten. Das macht es ja so schwer, für jeden die beste Lösung zu finden.
Ich finde diesen Weg trotzdem geeigneter, weil ich wirklich etwas verändern kann und nicht nur Symptombehandlung betreibe.
Grüße
Ute
Geändert von Ute (12.11.2007 um 07:46 Uhr).
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12.11.2007, 08:02
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Inaktiver Benutzer
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Registriert seit: 13.12.2006
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Hallo Ute,
ich gebe dir recht, es sollte immer das Problem und nicht die Ursache behandelt werden.
Allerdings denke ich auch, dass es da verschiedene Wege geben kann.
Ich finde es allerdings toll, dass ihr für euch einen guten Weg gefunden habt und denke, dass du durch dein Engagement sicher viel dazu beigetragen hast, dass es deinem Sohn besser geht.
Wichtig finde ich, dass man nicht irgendwas mit dem Kind macht, sondern wirklich gezielt aussucht, was für das jeweilige Kind das Beste ist, auch wenn es vielleicht vom konventionellen Weg abweicht. Diesen Mut muss man allerdings erstmal haben und ich finde es toll wie viele Gedanken du dir machst und auch bereit bist zum Wohle deines Sohnes andere Wege wie die ganz herkömmlichen einzuschlagen.
LG Caro
Geändert von Nancy (05.02.2008 um 10:43 Uhr).
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12.11.2007, 08:26
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Grünschnabel
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Registriert seit: 04.11.2007
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Hallo,
bei den Reflexen muss man zwischen den "normalen", wie dem Kniereflex, Schluckreflex und wie sie alle heißen und den frühkindlichen Reflexen unterscheiden.
Die frühkindlichen hat jeder im Säuglingsalter, dann sollten sie sich langsam abbauen. Passiert das nicht, kommt es zu charakteristischen Folgen, z.B. haben ADHSler in der Regel, ohne dass ich die jetzt im einzelnen erklären möchte, wird zu lang, eine Kombination aus Moro, TLR, ATNR und STNR. Aber leider ist das eben auch dies kein Bestandteil der Differentialdiagnostik.
Einen Fieberkrampf mit 2,5 hatte meiner auch. EEG und Co unauffällig.
Und wie gesagt: ich kam hierher über die Frage nach INPP. Die wollte ich beantworten. Dass das lange Diskussionen über ADHS nach sich zieht, kenne ich aus anderen Foren. Wie er mit Informationen umgeht, darf jeder selbst entscheiden.
Grüße
Ute
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