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03.04.2006, 14:13
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Forenhexe
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Registriert seit: 24.01.2006
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Tomatistherapie
Habe gerade etwas über die Tomatistherapie gelesen:
Die Therapie nach Tomatis beschäftigt sich mit dem Zusammenspiel von Ohr, Sprache und Psyche. Ziel ist es, diese drei Elemente zu harmonisieren und ein besseres, analytisches Zuhören zu erreichen.
Angewandt wird die Therapie bei Verhaltensauffälligkeiten, Schulproblemen, Kommunikations- und Konzentrationsschwierigkeiten, bei körperlichen und geistigen Behinderungen, aber auch als Unterstützung bei Rehabilitationen. Da das Ohr sowohl ein Hör-, als auch ein Gleichgewichtsorgan ist, wird durch die Therapie nach Tomatis die Kommunikationsbereitschaft und Kommunikationsfähigkeit, aber auch die Körperwahrnehmung und Körperkontrolle gefördert.
Hat von euch schon jemand Erfahrungen hiermit gemacht, oder kann hierzu etwas berichten?
LG Tinka
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Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte, durch die viel Gutes in den Menschen hineinhuschen kann.
(Christian Morgenstern)
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03.04.2006, 14:28
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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Registriert seit: 01.08.2005
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leider noch nie etwas davon gehört würde mich aber intressieren
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03.04.2006, 15:57
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Leider nicht Tinka, das ist mir völlig neu.
Danke für den Beitrag, es ist interessant, wenn ich gleich Zeit habe,
"google" ich. Bin gerade nur etwas in Zeitnot.
LG
Nancy
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03.04.2006, 20:03
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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Registriert seit: 08.02.2006
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tomatistherapie
http://www.rehakids.de/phpBB2/ftopic916-0.html
zum lesen...
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Der Weg von Mensch zu Mensch,
ist oft weiter und schwieriger,
als der Weg von der Erde zum Mond.
angie
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03.04.2006, 20:10
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Danke, Angelika.
Wie bei allen Therapien liest man unterschiedliche Meinungen.
Durch Deinen Eintrag habe ich gerade noch einen Link gefunden:
www.Tomatis.de
LG
Nancy
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03.04.2006, 20:15
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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Registriert seit: 01.08.2005
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ich bin echt am zweifeln ,wenn man sich die sachen mal durchlist in beiden links.weichen sie zum teil ja doch von einander ab .einerseits lob anderseits extrem tadel auf jeden fall teuer
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24.12.2006, 21:14
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Teammitglied - Entscheidungsträger
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Registriert seit: 01.08.2005
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hat da jemand was neues gehört über die therapie
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25.12.2006, 07:33
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Gast
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Registriert seit: 04.08.2006
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Das Ohr ist etwa 18 Wochen nach der Zeugung das erste voll entwickelte und funktionsfähige Organ eines werdenden Kindes im Mutterleib. Auch nach der Geburt, ja im ganzen Leben kommt dem Ohr eine zentrale Rolle zu.
Wissen Sie, warum Sie zwei Ohren haben?
Zum Hören werden Sie antworten. Natürlich! Aber auch zum Sprechen. Das jedenfalls behauptete schon Anfang 1950 während seiner Studien der Pariser HNO-Arzt Professor Dr. Alfred Tomatis (1920-2001). Der Sohn eines französischen Vaters und einer italienischen Mutter ging dem "Phänomen Hören" auf den Grund.
Seinen Erkenntnissen verdanken wir eine Horchtherapie, die weltweit zur Behandlung von Lern-, Entwicklungs- und Verhaltensstörungen bei Kindern eingesetzt wird. Auch Erwachsene mit unterschiedlichen Symptomen finden bei dieser Therapie Hilfe.
Das Institut Atlantis im belgischen Sint-Truiden wendet seit über 25 Jahren die Klangtherapie erfolgreich an und entwickelt sie unter Leitung des diplomierten Tomatis-Therapeuten Jozef Vervoort ständig weiter. Das größte europäische Zentrum für die Audio-Psycho-Phonologie, gut 20 Kilometer westlich von Lüttich gelegen, beschäftigt in einem großen Gebäudekomplex rund 40 festangestellte und freie Mitarbeiter. Annähernd 10.000 Kinder und Erwachsene wurden seit Bestehen des Instituts therapiert.
http://www.atlantis-vzw.de/
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25.12.2006, 07:39
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Gast
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Registriert seit: 04.08.2006
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Die drei Grundgesetze der Tomatis-Therapie:- Die Stimme enthält nur die Frequenzen, die das Ohr hört.
- Gibt man dem Ohr die Möglichkeit, nicht mehr oder nicht gut wahrgenommene Frequenzen wieder korrekt zu hören, so treten diese augenblicklich und unbewusst wieder in der Stimme in Erscheinung.
- Die über eine bestimmte Zeitdauer wiederholte akustische Stimulation führt zur endgültigen Veränderung des Gehörs und folglich der Phonation.
Raoul Husson hat 1957 an der Pariser Universität Sorbonne diese Experimente wiederholt und sie unter dem Namen „TOMATIS-Effekt“ bestätigt.
Es wäre falsch anzunehmen, dass die Tomatis-Therapie nach einem künstlichen Modell alle Ohren gleich machen wollte. Das Gegenteil ist der Fall und die Anwendungsmöglichkeiten sind zahlreich. Vom schwer gestörten Menschen, dem sie zu einem neuen Gleichgewicht verhilft, bis zum Perfektionisten, der seine bereits vorhandenen natürlichen Qualitäten verbessern will, reicht die Bandbreite.
Das Ohr ist die Verbindungsbrücke zwischen dem Inneren des Menschen und der Welt, die ihn umgibt. Befreit man ihn von den lähmenden Fesseln der Vergangenheit, kann er bewusst am Leben teilnehmen, fühlt, dass er existiert und in der Lage ist, überholte Werte in Frage zu stellen. Diese Fähigkeit ist in der heutigen Zeit von besonderer Bedeutung. Das Anwendungsgebiet der Tomatis-Therapie reicht also vom kleinen Kind, dem sie zu einem guten Start ins Leben verhilft, bis zum alten Menschen, dem sie Spannkraft und Freude am Leben zurückbringt oder erhält.
Ziel der Tomatis-Therapie
Das Ziel der Tomatis-Therapie ist es, dem Patienten die Möglichkeit zu geben, einen von der Konzeption her akustisch idealen Weg zu gehen. Von ihm hängt das spätere Hörvermögen und die damit verbundene mündliche und schriftliche Ausdrucksweise ab. Der Weg vom ersten körperlichen Kontakt des Fötus mit der Gebärmutter bis zur sprachlichen Kommunikation ist lang und voller Hindernisse. In jeder Entwicklungs-phase kann der Kontakt mit der Umgebung gestört, ja sogar unterbrochen werden.
Das Ziel der Tomatis-Therapie ist daher, das Verlangen nach Kontakt mit der Mutter auch nach der Geburt zu erhalten, oder wiederzuerwecken. Dieses Kommunikations-bedürfnis überträgt sich dann auf den Vater und später auf die ganze Gesellschaft.
Dieser akustisch ideale Weg beginnt beim intrauterinen Dialog mit der Mutter und endet mit der harmonischen Eingliederung in die Gesellschaft. Das Ohr wird akustisch in den Mutterleib zurückversetzt. Da der Fötus seine Umwelt durch das Fruchtwasser filtriert wahrnimmt, benötigt man hierzu elektronisch aufbereitete Musik. Zunächst wird Musik von Mozart eingesetzt, wie auch Gregorianische Choräle. Mit Hilfe des Gehirn-Activators wird diese Musik bearbeitet und auf die jeweilige Problematik abgestimmt.
Da die Stimme der Mutter vom Fötus am besten wahrgenommen wird, setzt man in der TOMATIS-Therapie die Stimme der Mutter ein. Hierzu liest die Mutter einen positiven Text von dreißigminütiger Dauer. Die Stimme wird aufgenommen und mit Hilfe der entsprechenden Geräte so aufbereitet, dass sie sich wie im vorgeburtlichen Klangmilieu anhört. Wenn keine Mutterstimme vorhanden ist (z.B. bei Adoptivkin-dern), arbeitet man mit filtrierter Musik.
Nach einer individuell unterschiedlichen Anzahl von Hörphasen kann der psycho-logische Teil der Hörkur abgeschlossen werden. Die gefilterten Bänder werden nach und nach „entfiltert“, d.h. wie bei der Geburt gleitet der Mensch vom intrauterinen Hören (durch das Fruchtwasser) hinüber ins extrauterine Hören (durch die Luft). Man erlebt also akustisch noch einmal seine eigene Geburt!
Danach können in bestimmen Fällen „ Aktive Phasen“ folgen. Beim audiovokalen Training nimmt der Patient Kontakt mit sich selbst und später mit anderen auf. Über Mikrofon und Kopfhörer lernt er, seine Stimme beim Singen und Sprechen zu kontrollieren.
Warum kann der Mensch sprechen?
Physiologisch gesehen sollte auch der Affe sprechen können, denn er ist mit den gleichen dazu benötigten Organen ausgestattet: Lippen, Gaumen, Zunge, Zähne, Kehlkopf, Nasenhöhlen, Lunge, Zwerchfell, Brustkorb usw., aber er tut es nicht!
TOMATIS behauptete, es ginge nicht um das „Sprechen-Können“, sondern um das „Sprechen-Wollen“. Die Sprache muss also aus dem Wunsch heraus mit jemandem zu kommunizieren, entstanden sein. Aus dem Bedürfnis etwas schon Erlebtes, vielleicht Verlorenes zurückzuholen.
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25.12.2006, 07:40
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Gast
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Registriert seit: 04.08.2006
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Wie und wann entsteht das Verlangen sprechen zu wollen?
TOMATIS findet diese Antwort bei einem englischen Zoologen. Dieser Forscher hatte Folgendes beobachtet: Werden die Eier von Singvögeln durch nicht singende Vögel ausgebrütet, singt diese Brut nicht. Werden sie von anders singenden Vögeln ausgebrütet, ist ihr Gesang ebenfalls anders. Es scheint also bereits im Ei eine Informationsübertragung stattzufinden.
Die Versuche anderer Forscher mit Neugeborenen zeigten TOMATIS, dass er auf dem richtigen Weg war. Im Mutterleib liegt das Kind wie in einem Nest geborgen. Es wird ernährt und ist in ständigem Kontakt mit der Mutter. Außer den uterinen Geräuschen hört es die Stimme der Mutter. Die Stimme, durch die es die ganze Kraft der Zuneigung spürt und die ihm die Grundlage für die spätere Sprachstruktur gibt. Es handelt sich hier also um den ersten wirklichen Dialog, aus dem der Fötus, wenn alles harmonisch verläuft, ein Gefühl der Sicherheit schöpft, welches seine Entwicklung positiv beeinflußt. Der spätere Wunsch nach Kommunikation ist also die ewige Sehnsucht, diesen ersten Kontakt nicht abreißen zu lassen oder ihn wieder aufzunehmen.
Natürlich hört der Fötus nicht auf die gleiche Weise wie wir. Vor der Geburt sind die drei Bereiche des Ohres (Innen-, Mittel-, Außenohr) empfänglich für Frequenzen oberhalb von 8000 Hz: die Frequenzen des Wassers. Nach der Geburt stellen sich das Außen- und das Mittelohr auf die Frequenzen der Luft um, während das Innenohr im flüssigen Milieu bleibt. Ungefähr 10 Tage nach der Geburt befindet sich noch Fruchtwasser im Mittelohr, das jedoch abfließt und das Neugeborene in ein akustisches „Loch“ stürzt. Es hört die hohen Frequenzen nicht mehr und die tiefen noch nicht.
In einem wochenlangen Lernprozess müssen sich seine Ohren an das neue Milieu der Luft gewöhnen und der verlorene Kontakt zur Mutterstimme wird neu hergestellt. Die Ursachen vieler psychologischer Störungen sind zweifellos in den ersten Lebensphasen zu finden. (Fötus, Geburt, erste Beziehungen zur Mutter).
Die Tomatis-Therapie gibt dem betroffenen Menschen die Möglichkeit, diese Perioden akustisch noch einmal zu erleben. Man dreht sozusagen das Lebensrad zurück und beginnt wieder bei Null, um seine Identität bewusst neu aufzubauen.
Dieser akustische Weg hat den großen Vorteil, über den Hörnerv direkt den Kortex zu erreichen, ohne – wie alle anderen sensitiven Informationen – durch den Thalamus zu gehen. Ist der Thalamus durch eine gestörte Affektivität blockiert, werden bei jeder hindurchgehenden Information diese Urprobleme wieder berührt. Da man auf auditivem Weg den Kortex direkt erreicht, entsteht sozusagen eine Gegenreaktion.
Der Patient ist jetzt in der Lage, für sich Verantwortung zu übernehmen. Er „heilt“ sich selbst, indem er sich von der Somatisation befreit und eine ehrliche Beziehung zu sich selbst aufnimmt.
Das Aufladen der Hirnrinde
TOMATIS hat gezeigt, dass das Ohr, außer Organ zum Hören und Horchen, außer Instrument für das Gleichgewicht und die aufrechte Haltung des Menschen zu sein, vor allem das Organ ist, das die Hirnrinde mit elektrischer Energie auflädt.
Denn auf den behaarten Zellen des cortischen Organs in der Schnecke wird der Ton in elektrische Impulse umgewandelt. Die Energie dieser elektrischen Impulse gelangt über die Nervenbahnen zur Hirnrinde, welche sie sodann an den ganzen Körper weitergibt. Dies beeinflusst den Tonus und die Dynamik des Menschen. Nicht alle Töne haben jedoch diesen Aufladeeffekt.
Die cortischen Zellen auf der Basilar-Membrane sind in dem Teil, der den hohen Frequenzen vorbehalten ist, sehr viel zahlreicher als in dem Bereich in dem die tiefen Frequenzen aufgenommen werden. Die Hirnrinde bekommt also bedeutend mehr Energie aus den hohen als aus den tiefen Frequenzen. TOMATIS nennt die Töne mit einem breiten Obertonspektrum „aufladende“, die tiefen hingegen „entladende“ Töne. Diese liefern dem Menschen nicht genügend Energie, sondern erschöpfen ihn, da es zu motorischen Reaktionen kommt, die mehr Energie verbrauchen als das Labyrinth liefern kann.
Das Ohr ist demnach unsere Energiequelle. Diese gibt uns Kraft, Aggressionen und Anstrengungen zu bewältigen. Ein harmonisch funktionierendes Ohr motiviert den Menschen, sein Schicksal zu meistern, Verantwortung zu übernehmen, selbstbe-wusst zu sein und Freude am Leben zu haben.
Die Beobachtung von depressiven Menschen, deren Batterien leer sind, ohne die Möglichkeit, sich wieder aufzuladen, zeigt uns das genaue Gegenteil. Die Tomatis-Therapie ermöglicht, das Ohr so zu trainieren, dass es wieder in der Lage ist, hohe Frequenzen korrekt zu empfangen – Depressionen können sich unter bestimmten Voraussetzungen auflösen.
Das vegetative Gleichgewicht
Am Trommelfell kommen sensible Fasern des Nervus Vagus an die Oberfläche. Dieser ist als wichtigster parasympatischer Nerv für unser vegetatives Gleichgewicht verantwortlich. Mit seinem überaus komplexen und dichten Netz von Verästelugnen reguliert er die Funktion fast aller Organe. Das Ohr spielt für die harmonische Regulierung des Vagusnervs eine bedeutende Rolle. Schließt es sich, d.h. die Muskeln des Mittelohrs spannen das Trommelfell ungenügend, so werden nur die tiefen Töne weitergeleitet. Diese aber lassen das Trommelfell stärker vibrieren und reizen den Vagusnerv. Die Folge können Störungen wie Mittelohrentzündung, Schnupfen, Angina, Asthma, Herz-, Magen-, Darmbeschwerden, Angstzustände, Heißhunger, Appetitlosigkeit usw. sein.
Das auditive Training bewirkt eine Spannung des Trommelfells, dieses hat eine Beruhigung des Vagusnervs zur Folge. Die Atmung wird freier, Angst und verspannte Muskeln lösen sich und ein Gefühl des Wohlbefindens und Selbstvertrauens stellen sich ein.
Das Ohr hat eine weitere wichtige Funktion: Es ist verantwortlich für das Gleichgewicht und die aufrechte Haltung des Menschen. Nur in aufrechter Haltung können wir wirklich gut hören. Es genügt nicht, die Ohren zu spitzen! Unser ganzer Körper ist wie eine Antenne, die sich der akustischen Information öffnet. Dabei entsteht eine Gegenreaktion: Das Hörvermögen verbessert sich und damit auch die Haltung, die wiederum eine korrekte Tonanalyse ermöglicht. Das Ohr kontrolliert alle Muskeln des Körpers, steuert ihre Koordination und das Körpergefühl. Experimente haben gezeigt, dass ein verändertes Hörvermögen eine augenblickliche Verände-rung der Haltung zur Folge hat. Unter dem Einfluss von hohen Frequenzen richtet sich die Wirbelsäule auf, der Brustkorb öffnet sich, das Becken plaziert sich nach vorne, das Gewicht entspannt sich und die Stimme bekommt mehr Klang. Dominie-ren die tiefen Frequenzen, so beobachten wir das Gegenteil aller oben erwähnten Reaktionen. Beim auditiven Training unter dem Gehirn-Activator verändert sich also die Haltung und die korrekte Horchstellung wird mit der Zeit automatisch. Sie ermög-licht eine gute Klangaufnahme und Klangabgabe, da das Ohr in der Lage ist, hohe Frequenzen zu empfangen und sich gegen Tiefe zu schützen. Wichtig zu erwähnen ist , dass bei einer korrekten Körperhaltung der Energieverbrauch sehr gering ist.
Es ist für den Menschen von großer Bedeutung „rechtsohrig“ zu sein. Nicht nur Hand und Fuß betreffend, sondern auch für das Ohr, die Sprache und die Gedanken. Be-trachten wir aufmerksam die Hörkurve eines Sängers, so fällt auf, dass die Qualität seiner Stimme davon abhängt, ob er sie über das recht oder das linke Ohr kon-trolliert. Stören wir das linke Ohr durch ein Rauschen, singt er mit gleicher Qualität weiter. Wird jedoch die rechte Seite gestört, so tritt augenblicklich die negative Wir-kung auf die Kontrolle von Klang, Intonation, Rhythmus und Lautstärke ein. Dieses Experiment gilt ebenfalls für Musiker und Schauspieler.
Selbst wenn beide Ohren in der Lage sind, einen Ton zu lokalisieren, scheint es doch, dass wir nur über das rechte Ohr (als Antenne) zur wahren Beherrschung der Sprache gelangen. Das linke Ohr hört gesamtheitlich, während das rechte Ohr analy-tisch arbeitet; es peilt den Ton präzise an.
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