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  #1  
Alt 23.05.2005, 17:06
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.995
Standard Hunde als Familienmitglieder

Hallöchen,

hier stelle ich die erhaltenen Informationen zum Thema

Hunde als Familienmitglieder

zusammen. Hier sind auch erste Informationen zu Hunden als Behindertenbegleittiere enthalten.

Auch in diesem Thema werde ich nicht alle Emails sofort einstellen können, da ich mir das OK für die Veröffentlichung einholen muss.

Danke für Eure / Ihre Geduld.

LG

Mary 8-)
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  #2  
Alt 23.05.2005, 17:08
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.995
Standard Andreas Müller schrieb ...

Hallo
Wir haben Ihre email mit der Bitte um Informationen über geeignete Hunde im
Umgang mit behinderten Menschen bekommen.Wichtig ist zu wissen das Heute die
meisten Menschen den Fehler machen Tiere nicht Tiere sein zu lassen.Viele
Hundehalter haben es nicht gelernt den eigenen Vierbeiner zu verstehen und
wissen nicht mehr über ihren Freund als das was er gekostet hat.Dadurch
entstehen immer wieder große Schäden am Mensch,Tier oder Sachgegenständen.Um
einen Tipp zu geben oder zu entscheiden welcher Hund zu welchem Menschen
passt muß man auch immer ein wenig über sein Leben wissen.Menschen mit viel
Energie und Sportsgeist und Platz emfehlen wir z.B gern einen Husky oder
Galgo.Soll der Hund ein Begleiter oder "Spielgefährte" für ein Kind sein ist
es wichtig zu wissen das der Hund nicht zu groß, nicht zu jung und niemals
mit dem Kind allein gelassen werden sollte.Ältere Hunde sind meist von ihrer
Art her ruhiger als ein junger Hund.Kinder fallen hin und wieder ja mal
hin,ein Hund mit Jagdtrieb könnte evtl. dann beißen weil er das Kind in
diesem Moment als Beute sieht.Wir emfehlen auf jeden Fall für jeden Halter
und natürlich jeden Hund eine Hundeschule.Ein Rollstuhlfahrer oder Mensch
mit Sehschwäche muß sich voll und ganz auf auf seinen Vierbeiner verlassen
können.Grundkomandos wie Sitz,Down,Bleib,bei Fuß,Aus sollte der Hund
können.Ein Hund der bei uns erworben wird ist durch die Ausbildung speziell
für einen Behinderten natürlich nicht ganz billig.Wir müßen den behinderten
Menschen kennen lernen und uns seinen Alltag anschauen um zu wissen was für
ein Hund es denn sein könnte und was dieser mitbringen muß.Zu beachten ist
auch das man sich bei uns als Interressent anmelden muß und die Wartezeit
auf einen Hund ca. ein Jahr dauert.Sollten wir feststellen das keine
besondere Ausbildung ausser der Grundkomandos von nöten ist geht dies
natürlich auch schneller.Alle von uns vermittelten Hunde sind Hunde in Not
gewesen.Das heißt sie waren in Tierheimen oder Tötungsstationen aus dem
Ausland.Wir haben mit diesen Vierbeinern gute Erfahrung gemacht.Für diese
Tiere ist ein Teppich eine Couch und ein voller Fressnapf ein Dinner.So ich
denke das sollte erstmal reichen.

MFG.
Andreas Müller
www.nordischerassehundehilfe.by-me.de <---- News und Infos
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  #3  
Alt 07.06.2005, 16:56
Petra Petra ist offline
Grünschnabel
 
Registriert seit: 22.05.2005
Beiträge: 2
Standard Den richtigen Deckel zum Topf

finden , ist ein sehr heikles Thema.
Wir als Tierschutzverein beschäftigen uns seit über 10 Jahren mit solchen Themen . In dieser Zeit hatten wir bis jetzt , ich sag mal 99% Volltreffer.
Es gehört eine große Portion Hundeverstand und Einfühlungsvermögen zu diesem Thema. So eine "Arbeit " macht uns Hundefreunde noch mehr Freude wenn man dan aus traurigen Kinderaugen ein Lächeln hervorzaubern kann. Vor allem freut man sich selber , über ein gutes Werk wenn keine Finanziellen Mittel dahinter stehen .
Wir sind der Meinung , das Menschen und oder Kinder die behindert sind gewiss andere Sorgen haben als auch noch an irgendwelche Gebühren oder Kosten zu denken.
Wir bieten jedem an zu helfen wenn es in unserer Macht steht , und wenn es nur mal eine Futterspende ist , die wir gerne geben.
Auch Fragen rund um den Hund beantworten wir gerne.
Norbert
Vorstand vom Tierschutzverein Tierschutzhunde e.V.
www.Tierschutzhunde.de
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  #4  
Alt 09.06.2005, 12:59
Benutzerbild von Mary
Mary Mary ist offline
Teammitglied - Entscheidungsträger
 
Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.995
Standard RE: Den richtigen Deckel zum Topf

Zitat:
Original geschrieben von Petra

Wir sind der Meinung , das Menschen und oder Kinder die behindert sind gewiss andere Sorgen haben als auch noch an irgendwelche Gebühren oder Kosten zu denken.

Hallo Norbert,

da hast Du sicher recht. Trotzdem sollten die betreffenden Familien daran denken, daß durch die Aufnahme eines Tieres in die Familie immer auch Kosten entstehen: Futter, Tierarztkosten (und wenn es nur die Impfung ist ...), u. U. eine Haftpflichtversicherung, Tierzubehör ...

Ich bin auch der Meinung, das Tiere kein "Wirtschaftsgut" sein sollten. Aber auch die Tierschutzorganisationen nehmen eine Schutzgebühr und wenn man sich den Hintergrund anschaut, dann ist doch auch klar, daß sie das tun müssen: denn auch die Verpflegung in Pflegestellen oder Tierheimen kosten Geld, Impfungen und Kastrationen müssen bezahlt werden (ganz zu schweigen von den Tierarztkosten, die anfallen, wenn Tiere aus schlechter Haltung "befreit" worden sind)..

Ich denke, es sollte nicht unbeachtet bleiben, daß ein Familientier - wie jedes Familienmitglied halt - auch ein "Kostenfaktor" ist. Bevor sich eine Familie ein Tier anschafft, sollte sie also nicht nur den Zeitaufwand (Fellpflege, Gassi gehen usw.), sondern auch die damit auf sie zukommenden Kosten sehen und wenn sie sich dann trotzdem für ein Tier entscheidet, wirds auch gut gehen, denke ich.

Was hilft es der Familie oder dem Tier, wenn die finanzielle Not oder die zeitliche Überbeanspruchung der Pflegepersonen dazu führt, daß ein liebgewonnenes Tier wieder eine neue Familie suchen muss? .... daher: vorher klären!

So mal meine ganz persönliche Meinung dazu ...

Mary

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  #5  
Alt 12.06.2005, 11:37
Benutzerbild von Mary
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Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.995
Standard

Hallo Frau Gührke,

eben habe ich der Tiervermittlung ihre Anfrage bekommen und würde ihnen gern
behilflich sein.

Grundsätzlich kann man sagen, kommen für Behinderte ja sicherlich Hunde in Frage, aber bestimmt auch ruhige Pferderassen.

Ich denke, wenn man sich einen Hund zu einem Behinderten anschaffen möchte, ist sehr viel Vorsicht geboten. Ich würde in so einem Falle meist zu einem Welpen tendieren. Ich weiß das die meisten Hunde mit dem Umgang mit Behinderten so ihre Probleme haben. Meist bewegen Behinderte sich ja auch anders und ihre Sprache ist auch oft anders. Aus Ängsten von Seiten des Hundes können dann schnell Unfälle passieren, die eigentlich niemand in Schuld hat - denn sie beruhen auf Missverständnissen in der Verständigung Hund und Mensch. Daher mein Rat zu einem möglichst jungen Hund. Hierbei sollte man dann auch unbedingt auf Wesensfestigkeit des Junghundes achten.

Dies alles hier aber ausführlich zu beschreiben, ist sehr umständlich und langwierig und daher möchte ich anbieten, dass sie mich ruhig einmal anrufen können, wenn sie Fragen haben. Natürlich würde ich mit Rat und Tat zur Seite stehen, wenn es an die Auswahl eines geeigneten Hundes geht.

Sie erreichen mich am besten Abends unter folgender Rufnummer: (xxx - die veröffentliche ich hier nicht, Anmerk. Mary)

Viele Grüße von
Yvonne Henke - Verhaltenstherapeutin für Hunde
http://www.tierpsychiater.de
http://www.sos-colliehilfe.de

© 2005 Yvonne Henke
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  #6  
Alt 12.06.2005, 11:54
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Mary Mary ist offline
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Registriert seit: 28.03.2005
Ort: Dortmund
Beiträge: 10.995
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Hallo Frau Gührke,

ich find ihr Engagement bewundernswert und ihre Idee toll.
Ich habe bereits einen meiner Welpen in eine Familie mit einem behinderten Sohn vermittelt auch werden weiße Schäferhunde immer mehr als Blinden und Behindertenbegleit- und Therapiehunde ausgebildet. Ich halte diese sanftmütige Rasse für sehr geeignet. Mit Sicherheit auch Labradore und Retriever aber egal welche Rasse ...die Züchterauswahl ist sehr entscheidend bei der Auswahl eines Welpen. Bei Hunden aus 2ter Hand kann in der Regel die betreuende Person Auskunft über die Eignung eines einzelnen Tieres etwas aussagen.

Viel Erfolg mir Ihrem Vorhaben
wünscht Ihnen
Birgit Schneider

www.familienlos.de
www.von-der-schoenau.de

© 2005 Birgit Schneider
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