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Alt 03.01.2009, 23:12
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evma evma ist offline
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Registriert seit: 01.08.2005
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Standard oldenburg

Mit den Kindern ins Theater gehen?
Fußballspielen oder Musikunterricht?
Die Kursgebühren für eine interessante Weiterbildung sind zu hoch?

Die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gestaltet sich für manche nicht leicht. Besonders einkommensschwache Bürgerinnen und Bürger sehen sich häufig gezwungen, auf Kultur, Bildung oder Sport zu verzichten.
Nicht so in Oldenburg.
Gemäß dem Motto "Runter vom Sofa - hinein in das städtische Leben" erleichtert der Oldenburg-Pass einkommensschwachen Bevölkerungsgruppen durch tlw. erhebliche Rabatte (bis zu 100 %) den Zugang zu Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Dies kann zum Beispiel eine Weiterbildung sein, der Besuch kultureller Veranstaltungen, von Theatern und Museen, Bibliotheken und Musikschulen, Rabatte in Geschäften oder die Mitgliedschaft in einem Sportverein.

Wer macht mit?





Die Agenda 21 - Projektgruppe "Oldenburg-Pass" hat ihre Wurzeln in der ehemaligen Agenda 21-Arbeitsgruppe "Soziale Gerechtigkeit". Viele Gruppenmitglieder sind im Bereich der Sozialarbeit tätig, bringen somit fachliche und praktische Erfahrungen mit und steuern wichtige Impulse bei. Interessenten sind jederzeit herzlich willkommen.
Mehr als 60 Oldenburger Museen, Theater, weitere Kultur- und Bildungseinrichtungen sowie Jugendfreizeitstätten, Sportvereine und Einzelhandelsgeschäfte konnten mittlerweile für die Unterstützung des Oldenburg-Passes gewonnen werden. Sie gewähren Ermäßigungen auf Kursgebühren, Eintrittspreise, Mitgliedschaften und Einkäufe usw.

Eine Zusammenstellung der gewährten Ermäßigungen für Inhaber des Oldenburg Passes finden Sie in dieser Übersicht (PDF).

Der Oldenburg-Pass zahlt sich natürlich auch für die teilnehmenden Einrichtungen aus, lassen sich doch Bekanntheitsgrad und Kundennachfrage damit steigern. Ihre Angebote werden durch den Oldenburg-Pass noch besser wahrgenommen. Die Agendagruppe plant, das Engagement der Kooperationspartner durch regelmäßige Veröffentlichungen hervorzuheben. Bei Interesse sollen sie die Möglichkeit einer kurzen Selbstdarstellung erhalten.

Die Agendagruppe kümmert sich auch um die Begleitung der Einführungsphase, deren Auswertung und Optimierung des Verfahrens, um die Öffentlich­keitsarbeit und Information sowie um die Sponsorenpflege. Sie bemüht sich um die kontinuierliche Erweiterung des Sponsoren- und Unterstützerkreises und pflegt enge Kontakte zu den zuständigen Behörden. Wer dabei mithelfen möchte, wende sich bitte an das agenda büro.



Aktueller Stand


Nach mehrmonatigen Vorbereitungen durch die Projektgruppe, das agenda büro, das Sozialamt und das Bürgerbüro wurde der Oldenburg-Pass am 15. September 2003 eingeführt. Er wird vom Bürgerbüro-Mitte am Pferdemarkt nach einer Einkommensprüfung ausgehändigt. Wer den Oldenburg-Pass erwerben will, muss seinen aktuellen ALG II-, Wohngeld-, Sozialgeld-, Sozialhilfe­- oder Grundsicherungsbescheid vorlegen. Auch in Oldenburg registrierte Asylsuchende können den Pass erhalten. Der Pass ist ein Jahr lang gültig und kostet 5 Euro, für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 14. Lebensjahr 2,50 Euro.
Exportschlager Oldenburg-Pass


In verschiedenen Städten werden mittlerweile Sozialpässe nach dem Vorbild unseres Oldenburg-Passes eingeführt. Ein Beispiel aus Norden/Ostfriesland: s. Ostfries. Kurier vom 7.11.2007
Bundesweite Beachtung





Unser Agendaprojekt "Oldenburg-Pass" ist in die Projektdatenbank für nachhaltige Entwicklung "gute-Beispiele.net" von Agenda transfer-Agentur für Nachhaltigkeit aufgenommen worden. Dort werden ausgesuchte Projekte vorgestellt, die besonders anschaulich sind, gute Erfahrungen dokumentieren und beispielhaft auch für andere Kommunen oder Agenda-Projekte sein können.

Eine schöne Anerkennung und Werbung für die Oldenburger Agenda 21 und die Stadt schlechthin!



Juni 2007: Erstmalig Geld für den Oldenburg-Pass





Der Rat der Stadt Oldenburg hat erstmalig für die Förderung bedürftiger Menschen durch den Oldenburg-Pass für das Haushaltsjahr 2007 Finanzmittel zur Verfügung gestellt, und zwar eine Summe von 50 000 Euro. Neben der verbilligten Nutzung städtischer Bäder sollen mit dem Geld Busfahrkarten bezuschusst und Bildungsgutscheine ausgegeben werden. In Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen der Agendagruppe "Oldenburg-Pass" wird zurzeit geprüft, wie diese Mittel eingesetzt und verteilt werden können. Sobald die Ergebnisse vorliegen, wird die Bevölkerung über die Antragsmodalitäten informiert werden.




Ansprechpartner


Sprecherin dieser Agendagruppe:
Frau Nicole Beaumont, Telefon (0441) 36 18 25 87
oder Thomas Ponel vom Agendabüro: (0441) 235-3246
Broschüre


Weitere Informationen können dem Faltblatt (PDF) entnommen werden.
Eine Zusammenstellung der gewährten Ermäßigungen für Inhaber des Oldenburg Passes finden Sie in dieser Übersicht (PDF).
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